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15.06.2018|Jugend|rom

Jungfüchse-Personalien: Mahmutefendic neuer Trainer, Lüdke hauptamtlicher Jugendkoordinator, Stochl Torwarttrainer, Zimmermann zusätzlicher Athletiktrainer

Auch bei den Jungfüchsen werden die Weichen für die Saison 2018/19 gestellt. Anel Mahmutefendic übernimmt als Trainer die 2. Mannschaft und zugleich die Aufgabe des Videotrainers für den Nachwuchs. Fabian Lüdke ist ab sofort hauptamtlich bei den Füchsen als Jugendkoordinator tätig, Füchse-Legende Petr Stochl wird bei den Jungfüchsen das Torwarttraining übernehmen. Und mit Tommy Zimmermann haben die Füchse ab sofort einen zweiten hauptamtlichen Athletiktrainer.

Anel Mahmutefendic unterschrieb einen Vertrag als Trainer der 2. Mannschaft
© Bildnachweis: Füchse Berlin

Die Saison 2017/18 verlief sehr erfolgreich für die Jungfüchse. Mit der Auswahl des Handballverbandes Berlin wurde der Länderpokal gewonnen, mit dem Schul- und Leistungssportzentrum wurden die Jungfüchse Vize-Weltmeister und die zweite Mannschaft schaffte den souveränen Aufstieg als Meister der Oberliga Ostsee-Spree in die 3. Liga. Höhepunkt war dann sicherlich die zehnte Deutsche Meisterschaft für die Jungfüchse, die A-Jugend gewann am Pfingstsamstag in Magdeburg diesen Titel.

Für viele künftige Erfolge der Jungfüchse wurden auch in dieser Sommerpause wichtige Weichen gestellt. Mit Anel Mahmutefendic unterzeichnete vergangenen Donnerstag der neue Trainer für die 2. Mannschaft seinen Vertrag. Christian Caillat hat die Füchse auf eigenen Wunsch nach dem erfolgreichen Aufstieg verlassen und mit dem 40-jährigen Mahmutefendic konnte ein passender Nachfolger gefunden werden. Er wird außerdem die Aufgaben des Videotrainers für den Nachwuchs übernehmen.

Mahmutefendic wurde im bosnischen Banja Luka geboren und begann dort mit dem Handballspielen, bevor seine Familie in die Niederlande flüchtete. Früh erhielt er die dortige Staatsbürgerschaft und war als Spieler bis zur A-Nationalmannschaft aktiv. Im Jahr 2009 wechselte er dann vom Spielfeld auf die Trainerbank und führte den niederländischen Club Houten von der 3. in die 1. Liga, bevor er zum Topclub Kras/Volendam als Co-Trainer und Trainer der 2. Mannschaft wechselte. Es folgten der Viertligist Freiberg in Sachsen und der Drittligist Neuhausen/Erms. „Die neue Aufgabe bei den Füchsen ist eine sehr spannende Aufgabe, einerseits nach dem Aufstieg in die 3. Liga und andererseits mit vielen jungen Toptalenten zu arbeiten und mich auch um die Anschlussförderung zu kümmern", so Mahmutefendic.

Bei seinen Aufgaben wird er neben Sportkoordinator Volker Zerbe auch sehr eng mit Fabian Lüdke zusammenarbeiten. Der 28-jährige Lüdke trainiert seit zwei Jahren die B-Jugend und ist Co-Trainer von Bob Hanning bei der A-Jugend. Ab der neuen Saison hat er nun eine hauptamtliche Stelle als Jugendkoordinator und wird sich verstärkt um die Anschlussförderung, die individuelle Förderung der Talente und deren Karriereplanung widmen. Dabei kann er in seinem Team auch verstärkt auf Tommy Zimmermann zurückgreifen, der Athletiktrainer ist ebenfalls zur neuen Saison hauptamtlich bei den Füchsen, so dass nun neben Carsten Köhrbrück zwei Vollzeit-Athletiktrainer zur Verfügung stehen. Zudem wird Füchse-Legende Petr Stochl nach seinem Karriereende als aktiver Torhüter die Aufgabe des Torwarttrainers bei den Jungfüchsen übernehmen. Der 42-jährige Tscheche zieht zwar derzeit in seine Heimatstadt Pilsen um, wird dann aber regelmäßig für das Torwarttraining nach Berlin kommen.

„Unser Anspruch ist es bei allen Jugendmannschaften genauso professionell zu arbeiten wie bei der ersten Mannschaft", so Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning, „deshalb freuen wir uns, dass wir auch mit Unterstützung unserer Partner gerade bei den Jungfüchsen nochmals deutlich in die Strukturen investieren konnten." Mit der Vollzeit-Beschäftigung von Lüdke, Zimmermann und Neuzugang Mahmutefendic sowie Torwarttrainer Stochl wurde das Team rund um die Jungfüchse nochmals qualitativ und quantitativ verstärkt. „Wir freuen uns, dass wir so tolle und fähige Trainer an die Füchse binden konnten und damit den Jungfüchsen auch weiterhin Rahmenbedingungen bieten können, die in Deutschland sicherlich einzigartig sind", so Hanning.




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