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30.11.2025|Jugend|pst

Jungfüchse gehen nächste Schritte in ihrer Entwicklung

Lauro Pichiri, Kapitän der zweiten Mannschaft der Füchse Berlin, wird mit einem Profivertrag ausgestattet und künftig dauerhaft beim Bundesliga-Team dabei sein. Mit Tim Schröder und William Reichardt sind derweil zwei Jungfüchse bereits bestens integriert beim Kooperationspartner 1. VfL Potsdam.

Ab sofort immer dabei bei den Profis: Lauro Pichiri.
© Bildnachweis: Füchse Berlin

Die Nachwuchsarbeit ist ein Kernpunkt der Philosophie bei den Füchsen Berlin. Akribische Einheiten in der Jugend und Jungfüchse, die nicht nur in derselben Halle wie die Profis trainieren, sondern auch dieselben Möglichkeiten gestellt bekommen, legen den Grundstein späterer Erfolge. Dass einige Nachwuchstalente den Sprung in den Lizenzkader schaffen, haben acht Ex-Jungfüchse in der Meistermannschaft gezeigt, nun folgt ein weiterer: Lauro Pichiri erhält bei den Füchsen Berlin seinen ersten Profivertrag. Damit stößt der Kapitän der zweiten Mannschaft, welche sich am Freitag die Herbstmeisterschaft in der 3. Liga Nord-Ost geschnappt hat, dauerhaft zum Team von Trainer Nicolej Krickau hinzu.

Der heute 21-Jährige kam 2024 vom TSV Anderten an die Spree und etablierte sich auf Anhieb zu einer festen Größe in der zweiten Mannschaft. Pichiri führt das Team seit dieser Saison als Kapitän auf die Platte. Bereits in der vergangenen Saison debütierte er für die Profis in der Machineseeker EHF Champions League und der DAIKIN HBL. In Letzterer wird er auch am heutigen Sonntag, 30. November, dem Kader gegen den TBV Lemgo Lippe (Anwurf 16.30 Uhr) angehören. Dies ist allerdings nicht das einzige Ergebnis daraus, dass das Nachwuchskonzept in die nächste Runde geht. In enger Absprache haben Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning, Nicolej Krickau (Trainer und Sportchef), die Potsdamer Trainer Emir Kurtagic und Marko Kopljar sowie FUX2-Coach Kenji Hövels diese und die folgenden Entscheidungen im Sinner der Entwicklungsförderung getroffen.

Während Pichiri bei den Füchsen fest eingeplant ist, haben zuvor schon zwei Spieler aus der Zweitvertretung einen wichtigen Schritt in ihrer Entwicklung genommen. Tim Schröder und William Reichardt agieren beim Kooperationspartner 1. VfL Potsdam in der 2. Handball-Bundesliga. Sie sind den nächsten Step gegangen und trainieren bei Kurtagic und Kopljar unter besten Bedingungen, erleben Spiel für Spiel die Intensität des Profi-Geschäfts. Kreisläufer Schröder durfte in dieser Spielzeit bei den Füchsen auch sein Königsklassen-Debüt feiern und ist bereits seit Früh in der Saison bei den Adlern, Spielmacher Reichardt stieß erst vor Kurzem bei den Potsdamern dazu. Im Sommer wurden sie noch gemeinsam U19-Weltmeister mit der DHB-Auswahl.

Geschäftsführer Bob Hanning: „Lauro hat sich mit seiner konsequenten Arbeit und nach vielen Verletzungen zurückgekämpft. Wir haben die Hoffnung, dass er sich im Training der Bundesliga-Mannschaft so weiterentwickeln kann, um sich zu einem vollständigen Erstliga-Spieler zu entwickeln. Mit Willi und Tim gehen wir konsequent den Weg über Potsdam weiter. Beide Spieler werden an unseren Partnerverein weitergeleitet und können sich dort unter Zweitliga-Bedingungen beweisen.“

Trainer und Sportchef Nicolej Krickau: „Gemeinsam mit Lauro haben wir entschieden, dass es genau jetzt der richtige Zeitpunkt für diesen Schritt ist. Er hat gut gearbeitet in den letzten Monaten und hat sich verdient, in den Profi-Kader aufzurücken. In der Phase der Entwicklung, in der er sich aktuell befindet, denken wir, dass das tägliche Training mit den Profis seinen nächsten Schritt fördert. Gleichzeitig hilft es uns in der Breite des Kaders.“

Lauro Pichiri: „Ich freue mich riesig, diese Chance zu bekommen und mich unter diesen Weltklasse-Spielern weiterentwickeln zu können. Damit geht ein riesiger Wunsch in Erfüllung und dass nun alles so schnell geht, hätte ich mir nur erträumen können.“

FUX2-Trainer Kenji Hövels: „Ich freue mich sehr für Lauro. Er hat sich wirklich toll entwickelt. Mit seinem Trainingseifer und seinen Leistungen hat er sich die Chance verdient. Es ist immer wieder schön, wenn unser Team geschwächt wird, denn das bedeutet ja, dass ein weiterer Spieler die Möglichkeit erhält, oben anzukommen.“




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