Von Beginn an laut war es diesen Sonntag in Füchse Town. Dabei erwischten die U17-Akteuere der Füchse Berlin jedoch einen schwierigen Start in die Anfangsphase der Begegnung. Im Viertelfinal-Rückspiel der Deutschen Meisterschaft kamen die Gäste des HLZ Friesenheim-Hochdorf deutlich besser in die Partie. Das Team von Trainer Anian Eckardt lag in der ersten Hälfte zwischenzeitlich mit fünf Toren hinten, geriet aber vor allem aufgrund des 13-Tore-Puffers aus dem Hinspiel nicht in Panik. Kurz vor der Halbzeit fanden die Berliner immer besser ins Spiel, sodass der Rückstand lediglich noch zwei Tore betrug.
Nach der Pause gelang es den Jungfüchsen in allen Bereichen die nötigen Prozente für den angestrebten Heimerfolg draufzulegen. Angeführt im Angriff von einem überragenden Marvin Knust, der mit 17 Treffern der beste Werfer des Aufeinandertreffens war, stellten die Hauptstädter schlussendlich ihr Können unter Beweis, sodass durch ein 29:26 (12:14) der erhoffte Heimsieg zur Buche stand. Auch im Tor konnten sich alle drei Athleten auszeichnen, besonders Matteo Agostinelli, der den Großteil des Spiels die Würfe der Gäste abwehrte und mit zwölf Paraden sowie einer 40-prozentigen Quote an gehaltenen Bällen bravourös auf dem Statistikbogen strahlte. Auch Fynn Wiegran parierte sich in den Vordergrund. Bei der Hälfte der zwölf Abschlüsse bekam er entscheidend die Hand beziehungsweis den Fuß an die Kugel.
Weiter geht es für die B-Jugend-Mannschaft nun im Halbfinale. In der Runde der besten vier Mannschaften wird der Kontrahent entweder TuSEM Essen oder TSV Burgdorf heißen. Dies entscheidet sich heute ab 16.30 Uhr im Rückspiel. Das erste Duell der beiden Mannschaften entschied der TSV Burgdorf mit 37:33 für sich. Fest steht, dass das Halbfinal-Hinspiel der Jungfüchse am kommenden Sonntag, 26. April, im Horst-Korber-Sportzentrum (Glockenturmstraße 3-5, 14053 Berlin) stattfinden wird. Weitere Infos zur Anwurfzeit sowie zum Gegner folgen.
Trainer Anian Eckardt: „Gratulation an die Jungs. Wir wussten, dass es schwer wird den Fokus zu finden nach einem 13-Tore-Vorsprung aus dem Hinspiel. Am Anfang findet Friesenheim einen guten Start. Wir spielen uns die Chancen zwar gut heraus, aber verwerfen relativ viele Bälle und haben dazu auch etwas Pfosten- und Lattenpech. Dadurch kommen die Jungs in die Situation, dass der Kopf anfängt zu rattern. Wir schaffen es dann uns durch eine bessere Defensivleistung sowie zwei guten Torhütern ins Spiel zu kämpfen. In der zweiten Hälfte bleiben wir in der Abwehr in einer guten Intensität und sind im Angriff konsequenter als in der ersten Halbzeit. Wir freuen uns sehr darüber, dass die Jungs Charakter gezeigt haben. Nun blicken wir gespannt auf das Halbfinale und hoffen dort unseren Weg weitergehen zu können.“
Füchse Berlin: Förster (1 Parade), Agostinelli (12), Wiegran (6); Drechsler, Schlichting, Fröhlich, Anastassiadis (4), Knust (17/3), Wilke (2), Gehann, Blasek (1), Leyendecker, Perschke (1), Witt (4).