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24.01.2009|Information|RM - handball-world.com

Titelverteidigung beim BHU-Cup in Schwerin

Die Füchse Berlin konnten in Schwerin den 4. BHU-Cup gewinnen und wurden damit ihrer Rolle als Titelverteidiger gerecht. Finalgegner war wie 2008 der Lokalmatador SV Post Schwerin, der am Ende klar mit 33:26 (12:11) besiegt wurde. Der Schweriner Zweitligist hatte sich im ersten Spiel mit 30:29 gegen Erstligist GWD Minden durchgesetzt, die Füchse gewannen ihr Vormittagsspiel gegen den Stralsunder HV mit 37:32 (17:16). Bei den Füchsen kamen alle Spieler zu Einsatzzeiten und konnten sich auch fast alle in die Torschützenstatistik eintragen. Erfolgreichster Berliner war Michal Kubisztal, der es auf 18/2 Tore brachte und als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet wurde.

Die Füchse waren zum eintägigen Turnier bereits am Vorabend nach Schwerin angereist, nachdem sie noch in Berlin trainiert hatten. Der Titelverteidiger des Vorjahres traf dann am Samstag im zweiten Spiel um 11:30 Uhr auf den Stralsunder HV. Zuvor traten der SV Post Schwerin und GWD Minden gegeneinander an. Im Vorjahr hatte sich im gleichen Aufeinandertreffen überraschend der Zweitligist durchgesetzt und wollte Revanche nehmen. Es entwickelte sich jedoch ein ausgeglichenes Spiel, in dem mehrfach die Führung wechselte. Unter den Augen der inzwischen in der Halle eingetroffenen Füchse gelang es Stephan Riediger in der letzten Sekunde mit einem Kontertor den Zweitligisten ins Finale zu werfen. Das 30:29 bedeutete für den SV Post Schwerin die Finalteilnahme, während GWD Minden sein zweites Spiel im kleinen Finale bestreiten sollte.

Gewarnt durch die Überraschung im ersten Spiel nahmen die Füchse Berlin in der zweiten Partie den Stralsunder HV nicht auf die leichte Schulter. Andererseits steckten den Berlinern zwei Wochen hartes Training in den Knochen, noch am Freitag Abend wurde in Berlin trainiert. Füchse-Trainer Jörn-Uwe Lommel nutzte dann auch das Turnier um vor allem in der Abwehr verschiedene Varianten und Strategien zu erproben und gönnte allen Akteuren Spielanteile. Die FÜchse agierten dann auch mit einer überraschend offensiven Abwehr, die früh den Stralsunder Spielaufbau störte, dem Gegner aber auch teilweise große Lücken bot. Entsprechend ausgeglichen verlief das Spiel, nach einer 17:16-Halbzeitführung gerieten die Berliner nach der Pause sogar mit 24:27 in Rückstand. Dann machte sich jedoch der breitere Kader der Berliner bemerkbar, die sich dann bis zum Schlusspfiff noch auf 37:32 absetzten. Im kleinen Finale nach der Mittagspause kam es damit zum Aufeinandertreffen von GWD Minden und Stralsunder HV. Nach ausgeglichenem ersten Durchgang setzte sich Minden nach der Pause mit einem 14:1-Zwischenspurt ab und gewann am Ende locker mit 37:25.

Im Finale kam es dann zwischen den Füchsen Berlin und dem SV Post Schwerin zu einer Neuauflage des Vorjahresfinales. Wieder wurde bei den Berlinern mehrfach experimentiert, Trainer Jörn-Uwe Lommel nutzte das Turnier für eine Standortbestimmung. "Das Turnier hat viele Aufschlüsse über den Trainingsstand der Mannschaft und die individuelle Einstellung einiger Spieler gegeben", erläuterte Lommel anschließend die Bedeutung des Turniers für die Rückrundenvorbereitung: "Wir können jetzt die  beiden Trainingswochen zum Rückrundenstart planen." Nach einer knappen Halbzeitführung beim 12:11 setzten sich die Füchse gleich nach der Pause ab und dominierten das Spiel deutlich. Ein ungefährdeter 33:26-Sieg bedeutete am Ende die Titelverteidigung. Zudem wurde Michal Kubisztal, mit 18/2 Toren in beiden Spielen auch bester Füchse-Torschütze, als bester Spieler des Turniers geehrt.

Füchse Berlin - Stralsunder HV 37:32 (17:16)
Torschützen Füchse:
Michal Kubisztal 10/2, Martin Murawski 6, Rico Göde 5, Sascha Detlof 4, Kjetil Strand 4, Konrad Wilczynski 4/1, Jonathen Riviera 2, Markus Richwien 1, Mark Bult 1, Christian Caillat, Rene Boese

Füchse Berlin - SV Post Schwerin 33:26 (12:11)
Torschützen Füchse:
Mark Bult 8, Rene Boese 6, Michal Kubisztal 5, Rico Göde 4, Kjetil Strand 4/1, Konrad Wilczynski 3/2, Martin Murawski 2, Markus Richwien 1, Christian Caillat, Jonathan Riviera, Sascha Detlof




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