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06.12.2004|Information|on

Jens Deffke: "Es hat alles gepaßt"

Nach dem grandiosen Sieg über den Stralsunder HV ist die Stimmung bei den Füchsen bestens. Zwar hat Trainer Georgi Sviridenko der Forderung von Stefan Matz nach einem trainingsfreien Montag nicht nachgegeben, trotzdem herrscht nach dem 9-Tore-Sieg über den gestürzten Tabellenführer im Füchselager beste Laune. Wir sprachen mit Kapitän Jens Deffke über dieses Spiel.



Herzlichen Glückwunsch zum Sensations-Sieg über den gestürzten Spitzenreiter, Jens! Wie war das möglich?

Diesmal hat einfach alles gepasst, alle haben am Limit gespielt. Gegen so einen Favoriten hat man es als Underdog aber auch leichter, man hat schon vor dem Spiel gemerkt, wie locker alle waren, sogar der Trainer. Wir waren auf den Punkt fit, motiviert und wollten den Top-Favoriten möglichst lange ärgern.

Lange ärgern ist gut, am Ende gab es ein Debakel für Stralsund.

Naja, wir haben schon zur Halbzeit gemerkt, dass wir die Stralsunder heute wohl richtig lange ärgern können. In der Pause haben wir gesagt, dass jetzt die Gegenwehr kommen wird, dass wir aufpassen müssen usw. Diese Phase haben wir gut überstanden. Das war das bisher beste Spiel der Füchse, möchte ich sagen.

Ein Wort zu den Zuschauern, die bei Heimspielen immer mehr Grund zum Feiern haben.

Am Samstag war es eine tolle Atmosphäre in der Halle, auch ausgelöst durch die Stralsunder Fans, die mit „Füchse in den Zoo“ und „Ohne uns wär hier gar nix los“ kräftig Stimmung machten. Aber irgendwann hat unser Publikum dagegen gehalten, das war echt genial. Das war ein Riesenspaß. Es ist toll, vor einer vollen und lauten Halle zu spielen. Und es kommen ja jedes Mal mehr Zuschauer, aber es dauert sicherlich noch einige Zeit, bis wir die Hütte mal richtig voll haben. Das war in Berlin schon immer schwierig, zumal die vielen Handballvereine sich ja auch gegenseitig die Zuschauer wegnehmen.

Zuhause seid Ihr top, auswärts klappt es dagegen selten so gut. Gibt es schon irgendeine Erklärung für dieses Phänomen?

Wir sind auch auswärts die ganze Zeit dran, in Delitzsch haben wir sogar mit 4 Toren vorn gelegen. Aber dann gibt es irgendwann einen Knick im Spiel, den wir uns bisher einfach nicht erklären können. Wir haben nur einen dünnen Kader und wenn dann nur zwei Leute „nur“ normal spielen, kriegen wir Probleme. Zuhause kann man das eher kompensieren als auswärts.

Am nächsten Samstag geht es nach Wuppertal. Welches Gesicht der Füchse sehen wir da?

Das wird ein ganz schweres Spiel für uns. Wuppertal braucht dringend Punkte um aus der Gefahrenzone zu kommen. Wir brauchen aber auch Punkte, um da gar nicht erst rein zu geraten. Aus dem grandiosen Sieg gegen Stralsund schöpfen wir aber Kraft und Motivation, denn wir wissen, dass wir jeden schlagen können, wenn alles passt.

Der Trainer spricht nach wie vor vom Punktesammeln gegen den Abstieg. Die Füchse stehen aber bisher so gut wie nie da, müsste man nicht jetzt Platz 6 in Angriff nehmen?

Also 10 Punkte brauchen wir mit Sicherheit noch, um mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben. Wenn wir jetzt zwei Spiele verlieren und die hinter uns liegenden gewinnen, dann bist Du ganz schnell wieder unten drin. Wir haben dieses Jahr sicherlich die Möglichkeit, weiter nach oben zu kommen, aber erstmal müssen wir die Punkte gegen den Abstieg holen. Dann sehen wir weiter.

Ist es für Dich als Ex-Hildesheimer Spieler eigentlich ein besonderes Gefühl, mit Deinen 6 Toren gegen Stralsund quasi Hildesheim an die Tabellenspitze geschossen zu haben?

Ich freue mich sehr für das Hildesheimer Publikum. Ich habe da noch viele Freunde, mit denen ich regelmäßig telefoniere. Und für diese handballverrückte Region wäre ein Aufstieg eine tolle Sache. Ich freue mich jedenfalls darauf, am letzten Spieltag in Hildesheim bei der Aufstiegsparty dabei zu sein.




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