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16.08.2005|Information|on

Lommel: Mannschaft mit Perspektive aufbauen

Seit gestern hat Bob Hanning 40 Stunden in der Woche mehr Zeit, sich um seinen Geschäftsführerposten zu kümmern, denn seine Trainerlaufbahn endete offiziell mit der Vorstellung des neuen Trainers der Füchse Berlin. Ab sofort hat im sportlichen Bereich Jörn-Uwe Lommel das Sagen. Wir sprachen mit dem neuen Trainer über sein Engagement bei den Füchsen.



Herr Lommel, was zieht sich nach Jahren im Ausland als Nationaltrainer zurück nach Deutschland ausgerechnet in die Zweite Liga?

Lommel: Das sind ausschließlich private Gründe, auf die ich aber nicht näher eingehen möchte. Ich habe häufig in Kairo im Bett gelegen und überlegt: wenn es ein attraktives Projekt in Deutschland gäbe, würde ich das gerne annehmen. Ich war daher sehr froh, dass Bob Hanning anrief, da ich nun wieder bei meiner Familie sein kann. Meine Frau ist gebürtige Berlinerin und wir haben uns hier kennengelernt.

Sie haben zuletzt die ägyptische Nationalmannschaft trainiert und sie zur Afrikameisterschaft geführt. Wird die Umstellung vom Nil an die Spree schwierig für Sie?

Lommel:Der Abschied aus Kairo ist mir schon sehr schwergefallen, da ist Wehmut mit im Spiel. Ich verpasse ja nun als Trainer die WM in Deutschland, was man bestimmt nicht so ohne weiteres macht. Ich habe mit der Nationalmannschaft über 100 Länderspiele bestritten, leider konnten wir bei den großen Turnieren wegen Verletzungen nie in Bestbesetzung spielen. Das Team hat aber gute Perspektiven, mein Ziel wäre eine gute Platzierung in Peking 2008 gewesen. Nun freue ich mich aber auf meine neue Aufgabe in Deutschland und glaube, hier eine Mannschaft mit einer sehr guten Perspektive aufbauen zu können. Ich habe die letzten Jahre ja nur mit jungen Leuten zusammen gearbeitet, daher passt das hier mit den vielen Berliner Jungs perfekt. Das Wetter ist in Berlin sicher anders als am Nil, aber Umstellungsschwierigkeiten werde ich nicht haben.

Seit vier Wochen trainiert Bob Hanning die Füchse. Sind Sie zufrieden mit seiner Vorarbeit?

Lommel: Bob hat in der kurzen Zeit ganze Arbeit geleistet. Ich finde hier eine hochmotivierte und intakte Mannschaft vor. Das Spiel am vergangenen Freitag gegen den rumänischen Europapokalteilnehmer war sagenhaft gut. Da ist für mich schon ein gehöriger Druck aufgebaut worden, diese Arbeit so fortzusetzen.

Wird es Kompetenzschwierigkeiten zwischen Ihnen und Bob Hanning geben?

Lommel: Sicher nicht. Bob und ich kennen uns seit fast 20 Jahren. Mit ihm habe ich einen Geschäftsführer, der weiß, wie sich ein Trainer fühlt. Er kümmert sich um die wirtschaftliche Seite, ich ums Sportliche.

Viel Erfolg an der Spree, Herr Lommel.




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