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02.08.2012|Information|ATz

Nürnberger Talent wird Fuchs - Max Scheithauer verstärkt die Füchse A-Jugend

Mit Max Scheithauer wechselt ein großes Rückraum-Nachwuchstalent des Deutschen Handballs aus Franken an die Spree. Der 17-jährige Handballer, der zuletzt beim Post SV Nürnberg auf Torejagd ging, soll die Jungfüchse im linken Rückraum verstärken. Dass ein Wechsel eines Jugendspielers so reibungslos und professionell erfolgt, ist nicht selbstverständlich. Daher erklären der frühere Trainer und der talentierte Nachwuchshandballer die Beweggründe für den Wechsel zum Deutschen Meister.

"Max war schon immer technisch stark, zwar noch klein, aber schon damals schwer zu bändigen", beschreibt sein Nürnberger Trainer Heiner Böttger seine Erinnerungen an Max aus der D-Jugend. Doch zunächst wechselte der junge Handballer aus seiner Heimatstadt Rothenburg ob der Tauber nicht in die fränkische Metropole Nürnberg, sondern zum Konkurrent um die Bayerische Meisterschaft nach Rödelsee und spielte dort auf der Linksaussenposition. "Er machte damals als Individualist schon Tore wie am Fließband", erinnert sich Heiner Böttger. 

Nach der Zeit in der C-Jugend kam es dann zum Wechsel zum Post SV Nürnberg. Dafür nahm Max zwei Mal pro Woche eine jeweils anderthalbstündige Zugfahrt auf sich. Zusätzlich trainierte er als B-Jugendlicher bereits bei der Männermannschaft von Rothenburg mit. Neben der Unterstützung in schulischen Belangen bildete man den Junghandballer in Nürnberg Im Bereich Teamplay weiter aus und half ihm bei der Strukturierung seines Angriffsspiels. Auch im Rückraum sammelte er nun Erfahrungen. Seine schulischen Leistungen stabilisierten sich und er schaffte am Endes des Schuljahrs 2011/2012 letztlich die mittlere Reife. 

Auch in der Bayerischen Auswahl fand Max Scheithauer nun Berücksichtigung. So kam es beim Länderpokal im Frühjahr zum Aufeinandertreffen mit dem Berliner Auswahlteam von Bob Hanning. Im Finale bezwang die Bayerische Auswahl das Team aus Berlin - nicht zuletzt Dank der starken Leistung von Max Scheithauer. Aus diesem Grund wurde auch Jugend-Bundestrainer Klaus-Dieter Petersen auf ihn aufmerksam. So konnte Max im Trikot des Nationalteams beim Rookie Cup in Berlin sein Können zeigen. "Nach dem Rookie Cup wurde ich von Bob Hanning zum dreitägigen Probetraining eingeladen", erklärt Max Scheithauer. "Danach sagte mir Bob, dass er mich gern in seinem Team haben will", so der 17-Jährige weiter. 

Dass sein Verein in Nürnberg dem jungen Handballer keine Steine in den Weg legte, hat er vor allem seinem Trainer Heiner Böttger zu verdanken. "Wenn du die Gelegenheit bekommst bei Bob Hanning zu spielen, kannst du nicht zögern. Das schwächt natürlich unsere Mannschaft, aber da darf man nicht egoistisch sein", so Heiner Böttger, der die Entwicklung und das Potenzial von Max frühzeitig erkannte. In Berlin will Max Scheithauer nun den Durchbruch schaffen. "Handball spielt eine große Rolle für mich, ich will später damit Geld verdienen. Ich denke die Füchse sind der richtige Schritt für mich und da komme ich weiter in meiner Entwicklung", sagt der Rückraumspieler. Er hat noch noch zwei Jahre A-Jugend vor sich und will mit dem neu geformten Jungfüchse-Team im Kampf um den Titel mit angreifen. "Nach meiner Jugendzeit möchte ich dann den Sprung in die zweite und irgendwann vielleicht auch mal in die erste Mannschaft der Füchse schaffen", so der frisch gebackene Jungfuchs. Die optimalen Rahmenbedingungen hierfür wird er bei den Füchsen Berlin sicher vorfinden.

Max Scheithauer

Position: Rückraum Links
Geburtsdatum: 13.05.1995
Größe: 1,89 m
Rückennummer: 25
letzter Verein: Post SV Nürnberg 




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