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05.03.2013|Information|ATz

Ramon Tauabo erhält 2-Jahres-Vertrag in Lübbecke

Der 20-jährige Juniorennationalspieler Ramon Tauabo erhält ab der kommenden Saison einen Profivertrag beim "stärksten Dorf im Land" TuS-N Lübbecke. Der Rechtsaußen wird bis 2015 beim Erstligisten aus Ostwestfalen spielen. Seit 2008 trägt der gebürtige Berliner das Trikot der Füchsen Berlin und gewann in der A-Jugend mit Trainer Bob Hanning 2011 die Deutsche Meisterschaft. Seit 2010 ist der Linkshänder auch Nationalspieler des Deutschen Handballbundes. 

Ramon Tauabo wurde am 8. Oktober 1992 in Berlin als Sohn einer Deutschen und eines Mosambikaners geboren. Von seinem Heimatverein AC Berlin wechselte der 20-Jährige 2008 zu den Füchsen Berlin, wo er alle Stufen der Jugendförderung durchlief und seit 2011 zum Leistungsträger der zweiten Mannschaft in der 3. Liga wurde. In der Rückrunde der vergangenen Saison spielte Tauabo dann mit Zweitspielrecht für den VfL Potsdam in der 2. Bundesliga. In dieser Saison feierte er sein Debüt in der Handball-Bundesliga und kam zudem zu zwei Einsätzen in der Champions League. Im Sommer macht Ramon Tauabo in Berlin sein Abitur, bevor der Umzug nach Lübbecke ansteht. 

Interview mit Ramon Tauabo

Ramon, du erhältst in Lübbecke deinen ersten Profivertrag. Geht für dich damit ein Traum in Erfüllung?

Absolut, dafür habe ich in den letzten Jahren gearbeitet. Der Vertrag zeigt, dass das Konzept der Jugendförderung aufgeht. Ich freue mich, dass ich damals den Schritt zu den Füchsen gemacht habe, der hat sich absolut gelohnt. Jetzt freue ich mich sehr auf die Aufgabe in Lübbecke. 

Welche Ausbildungsstufen hast du bei den Füchsen Berlin durchlaufen?

Ich habe in der B- und A-Jugend gespielt und bin 2011 mit den Füchsen Deutscher Meister geworden. In den letzten beiden Jahren konnte ich in der zweiten Mannschaft und in Potsdam wichtige Erfahrungen im Männerbereich sammeln.

Wie hast du das Thema Schule und Profisport miteinander verbunden? 

Am SLZB bekommen wir als Sportler optimale Voraussetzungen um Sport mit Schule zu verbinden, wir haben das Vertrauen und die Unterstützung der Lehrer. Es wird uns leicht gemacht uns voll auf den Sport zu konzentrieren. Im Sommer mache ich dort mein Abitur und in Lübbecke schaue ich dann, inwieweit ich eine Ausbildung oder ein Studium mit dem Sport kombinieren kann.  

Wie entwickelte sich der Kontakt zum TuS N-Lübbecke?

Unser Geschäftsführer und Trainer Bob Hanning kümmert sich intensiv um die Entwicklung von uns als Spielern. Es gab offene Gespräche und es ist klar, dass nicht jeder gleich im Profiteam der Füchse ankommen kann. Ich freue mich, dass sich in Lübbecke jetzt eine so große Chance für mich ergibt. 

Du bist ein Kind der Großstadt. Wie ist es für dich jetzt in eine ländliche Gegend zu ziehen? 

Ich denke, dass es nicht so einfach wird. Ich bin jetzt 20 Jahre in Berlin und bin gespannt auf die Erfahrung in einem Dorf zu leben. Ich freue mich aber sehr darauf mal etwas anderes kennenzulernen. Es ist sicher familiärer als in der anonymen Großstadt und das stelle ich mir auch ganz cool vor. 

Was sind deine Ziele für die Zukunft?

Ich möchte in den zwei Jahren meine Leistung bringen und hoffe, mich damit in der ersten Liga etablieren zu können. Auf diese Aufgabe konzentriere ich mich jetzt voll und ganz. 




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