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07.12.2005|Information|on

Bewährungsprobe in Altenholz

Es gab schon ruhigere Zeiten im Handball-Berlin. Nach dem Absturz der Füchse in die Nähe der Abstiegsränge versuchen es Bob Hanning und Jörn-Uwe Lommel nun mit Druck, um ihre Aufbauarbeit mit dem Ziel Aufstieg 2007 nicht zu gefährden. Nachdem die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen positiv in die Zukunft blicken lassen, hinkt das sportliche Ergebnis hinterher. Heute geht es für die Füchse zum TSV Altenholz, was angesichts eines Spiels unter der Woche ungute Erinnerungen an Ahlen und Augustdorf hervorruft.


Beide Spiele endeten mit einem Debakel, das eine an einem Freitag, das andere an einem Mittwoch. "Mitten in der Woche haben wir auswärts keine Chance", stellte Jörn-Uwe Lommel resigniert nach dem jüngsten Debakel in Ostwestfalen fest, als die Füchse mit 17:33 untergingen. Seine Spieler müssen größtenteils arbeiten, um ihren Lebensunterhalt zu sichern und sind demzufolge durch eine weite Reise und einem kraftraubenden Spiel nicht optimal vorbereitet. Und da angesichts des bisherigen sportlichen Abschneidens der Spaßfaktor auch zu kurz kommt, stehen die Chancen auf ein Erfolgserlebnis am Rande Kiels nicht günstig.

Dabei waren die Spiele gegen den TSV Altenholz in jüngster Vergangenheit stets eine knappe Angelegenheit. In der vergangenen Saison verpasste man nur knapp einen Punktgewinn. Doch diese Saison haben die Altenholzer wieder den Turbo eingeschaltet, stellen mit Alexander Bommes den aktuellen Torschützenkönig der Liga mit 111 Toren (zum Vergleich: der beste Fuchs Christian Rose kommt auf 76 Treffer). Eine Fast-Sensation gelang dem TSVA am vergangenen Sonntag, als man zwei Minuten vor dem Abpfiff mit zwei Toren beim Tabellenführer Eintracht Hildesheim führte. Am Ende rettete sich Hildesheim mit einem Last-Minute-Tor noch zu einem 32:32.

Bis auf den traditionell verkorksten Saisonstart spielte Altenholz bisher eine gute Rolle in der Zweiten Liga Nord. Zuhause ging lediglich das erste Heimspiel gegen Burgdorf verloren, seither war man in eigener Halle mit im Schnitt 32,5 erzielten Toren siegreich. Soviele Tore haben die Füchse in dieser Saison noch nie erzielt. Zwar waren es am vergangenen Samstag sage und schreibe 31 Treffer auf der Habenseite, der Gegner aus Rostock warf aber eines mehr.

Angesichts der Vorzeichen könnte man also die Punkte der Deutschen Post anvertrauen? "Quatsch", sagt Bob Hanning, der gestern noch in Flensburg das Bundesliga-Spiel im DSF kommentierte und heute in Altenholz Präsenz zeigen wird, "die Mannschaft ist stark genug, um in Altenholz zu bestehen. Wir müssen nur endlich mal über 60 Minuten die nötige Leidenschaft zeigen und nicht nur eine Halbzeit lang."




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