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30.03.2006|Information|on

Am Freitag geht es gegen Emsdetten

Nach dem unglücklich verlorenen Thriller bei der HSG Varel steht für die Füchse am Freitag der nächste harte Brocken auf dem Programm: Der Tabellendritte TV Emsdetten kommt in die Max-Schmeling-Halle und will seine Ambitionen auf einen der ersten beiden Aufstiegsplätze untermauern.


Dass es in Varel nicht zu einem Erfolg gereicht hat, lag letztlich an einem starken Torwart der Gastgeber sowie einigen Unkonzentriertheiten. Aber der kämpferische EInsatz hatte gestimmt. Dieser wird gegen den TV Emsdetten ganz besonders nötig sein. Der TV Emsdetten hat sich zu einer Spitzenmannschaft gemausert und steht aktuell auf Platz 3 in der Tabelle. Der Relegationsplatz um den Aufstieg ist noch erreichbar.

Grund für den rasanten Aufstieg des TVE ist insbesondere Dusko Bilanovic. Der aus Serbien stammende Rückraumspieler hat schon Tore für einige Bundesligisten wie etwa Wetzlar oder WIlhelmshaven geworfen und trifft nun, nach einer ersten durchwachsenen Saison auch kräftig für Emsdetten. Mit 189/91 Toren liegt der 34-jährige Linkshänder in der Torschützenliste der Zweiten Liga Nord ganz weit vorne. Aber auch Vladimir Goldin und Steffen Pries - Sohn des in den 80er Jahren im Füchsetrikot spielenden Roberto Pries - sorgen im Rückraum der Münsterländer für große Gefahr.

Und auch auf der Torwartposition sind die Münsterländer exzellent besetzt. Mit Volker Rensinghoff und dem Dänen Marcus Cleverly hat der TVE zwei Topleute in den eigenen Reihen, die jederzeit ein Spiel entscheiden können. Am vergangenen Wochenende bekamm dies Eintracht Hildesheim zu spüren, das in Emsdetten mit 26:28 den kürzeren zog. Beim Stand von 27:26 für den TVE parierte Cleverly in der letzten Minute einen harten Wurf, schickte den flinken schickte Eelco Weevers per Tempogegenstoß auf die Reise, der schließlich zum vielumjubelten 28:26-Endstand traf.

Damit dies am Freitag nicht den Füchsen passiert, wird nicht nur die Abwehr auf der Hut sein müssen. Die eklatante Abschlusschwäche sollte am Freitag ein Ende finden. Denn im Abstiegskampf müssen insbesondere die Heimspiele gewonnen werden.




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