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10.10.2015|Information|StG

Füchse werden Trikotsponsor – Vereinsweltmeister unterstützt australisches Nationalteam

Die Füchse Berlin sind weiterhin der einzige deutsche Proficlub in den großen Mannschaftssportarten, der seine Spiele ohne einen Brustsponsor auf dem Trikot bestreitet. Dennoch sind die Berliner, nicht zuletzt nach dem Gewinn der Vereinsweltmeisterschaft in Doha, nicht in finanziellen Schwierigkeiten und können ihren Saisonetat aus eigener Kraft decken.

Finanziell nicht ganz so gut aufgestellt ist die australische Handballföderation, welche, im Gegensatz zu anderen Sportarten, in ihrem Heimatland ganz ohne staatliche Zuschüsse auskommen muss. Da der Handball auf dem australischen Kontinent bisher nur eine untergeordnete Rolle spielt, ist es für die Verantwortlichen auch fast unmöglich, Unternehmen für ihren Sport zu begeistern. Um die benötigten gut 10.000,- Dollar für die Teilnahme der Nationalmannschaft am Olympiaqualifikationsturnier im November in Katar zu erwirtschaften, beschreiten die Australier nun einen ziemlich ungewöhnlichen Weg und versuchen per Crowdfunding potentielle Geldgeber zu gewinnen. Sie bieten unter www.gofundme.com/australianhandball signierte Handbälle, Trikots und Werbeflächen auf den Spielershirts als Gegenleistung für die Unterstützung an.

„Als wir von der originellen Aktion erfuhren, stand für uns sofort fest, dass wir hier helfen und wir haben eine Werbefläche auf dem Rücken der Spielertrikots erworben“, erklärt Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning. „Wir wissen genau, wie schwer es ist Partner zu finden, die sich mit ihrer Werbung auf dem Trikot für den Handballsport engagieren und daher mussten wir keine Sekunde überlegen, die Australier zu unterstützen“, so Hanning weiter.

Den letzten Kontakt mit dem australischen Handball gab es für die Berliner im September beim Super Globe in Katar, wo sich die Füchse mit dem Team der Universität Sydney das Hotel teilten. „In Doha konnten wir erste Kontakte mit einer australischen Handballmannschaft knüpfen. Da wurde uns schon berichtet, dass die Spieler erhebliche Eigenmittel aufwenden müssen und unter anderem die Reisekosten häufig selbst aufbringen“, berichtet Hanning. „Es wäre schön, wenn sich vielleicht der eine oder andere noch mit einer kleinen oder großen Spende an dem Projekt beteiligen würde.“

In ihrer Vorrundengruppe warten auf die Australier mit Südkorea, Bahrain, Irak und China zwar schwere Aufgaben, dennoch gehen sie nicht chancenlos ins Rennen. Beim Super Globe zeigte das Team der Uni Sydney vor allem im Viertelfinale gegen den Gastgeber aus Katar eine starke Leistung und belegte am Ende überraschend den vierten Platz. 

„Mit welcher Werbebotschaft wir auf dem Rücken der Trikots werben werden, ist noch nicht entschieden. Ich bin mir aber sicher, dass uns bis November noch etwas Passendes einfallen wird“, verrät Füchse-Prokurist Stefan Güter. Vielleicht gelingt es der australischen Nationalmannschaft mit dem Füchse-Logo auf dem Trikot ja, den Traum von der ersten Olympiateilnahme nach Sydney 2000 wahr zu machen. Die Füchse sind als Unterstützer auf jeden Fall gern mit dabei.




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