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15.01.2016|Information|JaS

"Wir sind heiß" - Fabian Wiede im Interview vor dem EM-Start

Heute beginnt in Polen die Handball-Europameisterschaft 2016. Die deutsche Nationalmannschaft startet am morgigen Samstag ins Turnier (18:30 Uhr, live im ZDF). Gruppengegner des Teams von Trainer Dagur Sigurdsson sind Spanien, Schweden und Slowenien. Fabian Wiede von den Füchsen Berlin ist gestern mit der Mannschaft nach Polen aufgebrochen - und hat uns vorher noch die Gruppengegner und die Chancen der Deutschen eingeschätzt.

Fabian, wie ist die Stimmung in der Mannschaft?

Die Stimmung ist natürlich sehr gut. Wir freuen uns jetzt, dass es endlich los geht und sind alle heiß auf das erste Spiel.

Wie ist es, wieder mit deinem Ex-Coach bei den Füchsen, Dagur Sigurdsson, zusammenzuarbeiten?

Ich kenne das ja schon mit Dagur zu trainieren und bin es gewohnt. Und das macht natürlich Spaß, mit ihm und dem Team trainieren zu dürfen.

Ihr habt die Testspiele gegen Tunesien und Island gewonnen, die Generalprobe erneut gegen Island aber verloren. Aber man sagt ja immer, wenn die Generalprobe misslingt, wird die Premiere umso besser. Woran müsst ihr deiner Meinung nach noch arbeiten?

Also es ist wichtig, dass wir im Angriff so gut harmonieren wie in den ersten beiden Spielen. Beim letzten Spiel hat es ein bisschen an der Chancenverwertung gehapert. Aber wenn das läuft, denke ich, dass wir im Angriff sehr gut und flexibel sind. Ansonsten müssen wir in der Abwehr mehr Härte reinbekommen. Wir sind noch zu sehr darauf aus, Bälle zu blocken und daher müssen wir mehr rausgehen und den Gegnern Kontakt geben. Außerdem muss noch die Absprache mit dem Innenblock und dem Torhüter verbessert werden.

Wie schätzt du eure Gruppe bei der EM ein?

Ich denke, dass wir schon eine sehr starke Gruppe haben. Bei Spanien weiß man, dass die immer ein gutes Team haben und immer vorne um den Titel mitspielen wollen und können. Schweden ist momentan auch so ein bisschen im Umbruch und daher kann man die, denke ich, am schwersten einschätzen. Die haben viele neue junge Spieler drin, die man vielleicht noch nicht so gut kennt. Slowenien ist körperlich sehr robust und im Angriff sehr spielstark. Das wissen wir auch vom Supercup und daher wird das auch sehr schwierig.

Los geht’s am Samstag gleich mit einem Knaller-Spiel gegen Mitfavorit Spanien – das wird nicht einfach, aber ein Sieg zum Auftakt wäre extrem wichtig!

Natürlich ist es für jede Mannschaft wichtig, mit einem Sieg zu starten. Das ist auch unser Anspruch und dafür werden wir alles tun.

Wie ist es für dich dabei zu sein, nachdem du die WM letztes Jahr von Berlin aus verfolgt hast?

Ich persönlich freue mich sehr auf mein erstes großes Turnier mit der Männermannschaft. Und darauf bin ich jetzt auch voll fokussiert.

Mit wem teilst du dir ein Zimmer?

Mit Christian Dissinger vom THW Kiel.

Was traust du euch zu bei der EM?

Ich denke, wir müssen die Vorrunde überstehen und in die Hauptrunde einziehen. Wenn wir das schaffen und gute Punkte mitnehmen, ist das Halbfinale unser großes Ziel.




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