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20.09.2006|Information|on

Füchse heiß auf Revanche gegen Varel

Wenn heute die Füchse Berlin in der Max-Schmeling-Halle die HSG Varel empfangen, weckt das einige Erinnerungen. In der vergangenen Saison setzte es für die Berliner zwei denkbar knappe Niederlagen, heute wollen die Berliner Revanche nehmen und die Tabellenführung von der Überraschungs-Mannschaft Hannover-Burgdorf zurückerobern.


In Berlin haben wir nichts zu verlieren", gibt sich Varels Trainer Peter Kalafut kämpferisch. Der durch "Arek" Blacha verstärkte friesische Klub fährt zwar als Außenseiter aber durchaus mit Selbstbewußsein an die Spree. In den ersten beiden Saisonspielen gab es einen Auswärtssieg und ein Heim-Unentschieden gegen Dessau. Und dann ist ja noch die letztjährige Serie der HSG gegen Berlin. Am 9. November versetzte Brecht mit dem Schlusspfiff den Berlinern eine empfindliche 21:22-Niederlage, die später aufgrund eines positiven Dopingbefundes bei THomas Lammers - er nahm ein nicht angemeldetes Astma-Mittel ein - in einen Sieg umgewandelt wurde.

Aber auch das Rückspiel in Varel ist den Berlinern in unguter Erinnerung geblieben. Diesmal war es Ralf Koring, der mit seinem Treffer in der Schlusssekunde für die bittere 23:24-Niederlage der Füchse sorgte. Marc Hartensuer war damals einen Schritt zu spät in der Abwehr und ärgert sich heute noch darüber. "Ich hätte in der Siutation früher rauskommen müssen, um den Angriff abzufangen. Das war sicherlich die bitterste Niederlage der vergangenen Saison", sagt der Linksaußen rückblickend.

Nach den beiden ersten überzeugenden Siegen, bei der die Abwehr noch einige Lücken aufwies, ist man in Berlin guter Hoffnung, diesmal als Sieger vom Platz zu gehen. Mit 80 Toren aus zwei Spielen haben die Füchse bewiesen, dass sie modernen und temporeichen Handball spielen können. Ob man den Varelern aber ebenfalls 40 Tore einschenken kann, ist angesichts des aus Rostock zur HSG gewechselten Schlussmannes André Seefeldt eher unwahrscheinlich. Als sich Füchse-Trainer Jörn-Uwe Lommel am vergangenen Samstag in Varel das Spiel gegen Dessau (27:27) anschaute, zeigte er sich sehr angetan von Seefeldt. "Ein sehr guter Torhüter, der unwahrscheinliche Dinger weggefischt hat". Überhaupt habe ihm das Spiel an der Nordseeküste unheimlichen Spaß gemacht. "Das war ein klasse Spiel." Seine Erkenntnis aus dem persönlichen Anschauungsunterricht: "Varel ist ein starker Gegner, der sich sehr verstärkt hat. Blacha ist ein sehr intelligenter Spieler. Das wird für uns eine harte Nuß."

Für Varel allerdings auch, denn die Berliner sind auf allen Positionen erstklassig besetzt. Zwar geht man in Berlin das Projekt "Aufstieg" mit dem Risiko ein, eine sehr junge Mannschaft aufgestellt zu haben, aber sowohl Bernburg als auch Magdeburg waren chancenlos. Doch am heutigen Mittwoch winkt die erneute Tabellenführung, die sich gestern Hannover-Burgdorf durch einen 42:22-Kantersieg über Altenholz gegriffen hat. "Die Jungs sind heiß und wollen den Siegeszug fortsetzen", sagte Bob Hanning.

Schiedsrichter der Partie, die um 19.30 Uhr angepfiffen wird, sind Ronny Dedens und Nico Geckert.




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