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26.10.2017|Information|pb

Füchse-Zugang Simon Ernst im Interview: „Für mich ist das ein Vertrauensbeweis"

Zur neuen Saison wird Simon Ernst für die Füchse Berlin auf Torejagd gehen. Der 23-jährige Nationalspieler, der noch beim VfL Gummersbach unter Vertrag steht und zurzeit die Folgen eines Kreuzbandrisses auskuriert, spricht im Interview über den Wechsel zu den Füchsen, Berliner Bekanntschaften und die Verletzung.

Ab Sommer 2018 für die Füchse im Einsatz: Simon Ernst vom VfL Gummersbach.
© Bildnachweis: HBL

Simon, du läufst ab 2018 für uns im Fuchsbau auf. Wie groß ist die Vorfreude?

Simon Ernst: Ich freue mich riesig, dass ich ab der nächsten Saison für die Füchse auflaufen darf. Die Entscheidung ist gut für mich. Das sportliche Gesamtpaket bei den Füchsen hat mich zu diesem Schritt bewegt. Die Ambitionen der Füchse und meine sind deckungsgleich. Ich hoffe, dass ich mit dem Klub in der nächsten Saison international spielen werde. Berlin ist eine tolle Stadt und die Füchse ein großartiger Verein mit einer grandiosen Stimmung in der Halle. Das alles war letztlich ausschlaggebend. Hinzu kommt, dass ich viele baldige Teamkollegen bereits kenne.

Mit Paul Drux und Fabian Wiede hast du in der Vergangenheit schon große Erfolge feiern dürfen.

Das stimmt. Paul und Fabi kenne ich sehr lange. Wir sind 2014 zusammen Junioren-Europameister geworden. Paul kenne ich schon seit ich 14 bin, mit ihm habe ich 2012 die Jugend-EM geholt. Natürlich habe ich mich bei ihm im Vorfeld des Wechsels informiert. Klar war aber auch, dass er mir am Telefon nur Gutes über die Füchse erzählt (lacht). Ich kenne auch Erik Schmidt, Silvio Heinevetter und Steffen Fäth aus der Nationalmannschaft. Ich freue mich wahnsinnig, bald mit allen in einem Team spielen zu dürfen.

Kennst du die Stadt Berlin bereits? Oder wirst du hier absolutes Neuland betreten?

Ich war schon oft in Berlin. Ob bei Auswärtsspielen mit dem VfL oder auch einfach so als Städtetrip. Berlin ist eine coole Stadt, an die ich mich aber sicher erst noch gewöhnen muss. Schließlich komme ich aus dem beschaulichen Gummersbach in eine Weltstadt (lacht).

Du spielst seit 2014 beim VfL Gummersbach. Wie blickst du auf die Zeit zurück?

Ich hatte in Gummersbach definitiv eine sehr schöne Zeit. Beim VfL hat man mir die Chance gegeben, aus der dritten Liga direkt in die erste Liga zu kommen. Dafür bin ich dem Verein auf ewig dankbar. Alles ist sehr persönlich und familiär in Gummersbach. Das zeichnet den Verein aus. Interessanterweise sind das aber auch Eigenschaften, die auf die Füchse zutreffen.

Zurzeit bist du noch wegen eines Kreuzbandrisses außer Gefecht. Wann sehen wir dich wieder auf der Platte?

Im Februar will ich zurück sein. Ich bin täglich in der Reha und im Kraftraum. Fast fünf Monate liegt die Verletzung jetzt zurück und ich mache schon gute Fortschritte. Mit den Füchsen stehe ich in engem Kontakt. Sie wissen über den Heilungsverlauf Bescheid. Für mich ist das übrigens auch eine Art Vertrauensbeweis. Es ist nicht selbstverständlich, dass man einen verletzten Spieler holt. Es ist ein tolles Gefühl, wenn ein Verein wie die Füchse auf einen zukommen. Ich freue mich auf eine schöne Herausforderung in Berlin.




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