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30.03.2007|Information|RM

Füchse bringen aus Hamm einen Auswärtssieg mit

Lange konnte der ASV Hamm den Anschluss an die Füchse Berlin halten und bereitete den Hauptstädtern das erwartete schwere Auswärtsspiel. Zum Ende der ersten Halbzeit konnten sich die Berliner erstmals ein wenig absetzen, doch die Hausherren nutzten im zweiten Durchgang eine Torflaute der Gäste und schlossen nochmals auf, ohne jedoch den 28:32-Sieg noch zu gefährden. Mit einer geschlossenen und überzeugenden Mannschaftsleistung, aus der Konrad Wilczynski (10/3) noch positiv herausragte, meisterten die Füchse Berlin auf ihrem Weg zum Aufstieg auch diese schwere Hürde.

Im Hinspiel gegen den ASV Hamm gelang den Füchsen mit 44:24 erstmals ein Sieg mit 20 Toren Unterschied. Diese Erinnerung im Gedächtnis ließ sich das Team jedoch keineswegs zu Leichtsinnigkeit hinreißen. Ganz im Gegenteil, bereits im Vorfeld wurde das Gastspiel beim ASV Hamm als sehr schwer eingeschätzt und die Vorbereitung erfolgte gewohnt intensiv. Die Füchse präsentierten sich von Beginn an hoch konzentriert und riefen wiederholt eine starke Abwehrleistung ab. Für die Gastgeber gab es kein Durchkommen, zumal Petr Stochl die restlichen Würfe gekonnt parierte. Aber auch auf der anderen Seite hatte ASV-Trainer Kay Rothenpieler sein Team gut eingestellt und Jan Kulhanek parierte gleich den ersten Strafwurf von Conny Wilczynski, der allerdings im Nachwurf traf.

Zwar hatten die Gäste zunächst die Nase vorn, doch kein Team konnte sich absetzen. Mitte der ersten Halbzeit übernahm dann der ASV Hamm erstmals die Führung, die sie allerdings nur kurz behaupten konnten. Sascha Detlof und Konrad Wilczynski sorgten bereits in der 14. Minute wieder für die Gäste-Führung (6:7), die bis zur Halbzeit sukzessive auf 13:17 ausgebaut wurde. Bis zur Pause hatte Wilczynski vier seiner zehn Treffer erzielt und ragte wiederholt aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung positiv heraus.

Hamm schließt nochmals auf ohne die Füchse zu gefährden

Bereits in der 32. Minute kassierte Pavel Prokopec seine dritte Zeitstrafe und die beiden Unparteiischen zückten die rote Karte gegen den Rückraumspieler. Daraufhin wurde von Füchse-Trainer Jörn-Uwe Lommel für den letzten freien Platz Martin Matas nachgetragen. Matas machte in der Folge ein solides Spiel und war nach zuletzt eher wenigen Einsatzzeiten gut in die Mannschaft integriert. Bs zur 35. Minute hatten sich die Füchse dann auch auf 13:19 abgesetzt, nachdem die eigene Abwehr weiter sicher agierte und im Angriff immer wieder die Lücken gefunden werden konnten. Doch statt eines weiteren Ausbaus der Führung folgte eine Torflaute des Gäste. Der ASV nutzte die Chance und kämpfte sich bis zum 18:20 (40.) heran.

Für eine Wende im Spiel konnte der ASV Hamm jedoch nicht mehr sorgen. Die Gäste bestimmten das Spiel und Manager Bob Hanning freute sich über die nächste Entwicklungsstufe, die die Mannschaft aus seiner Sicht erreicht hat. Am Ende gewinnen die Füchse, auch aus Sicht des Heimtrainers Rothenpieler, das Spiel verdient mit 32:28. Sie sichern damit den Vorsprung von vier Punkten auf den Stralsunder HV, der zeitgleich zuhause gegen den TSV Hannover-Burgdorf gewann. „Uns war klar, dass uns hier eine andere Hammer Mannschaft erwartet als im Hinspiel.“ erinnerte sich Lommel dann auch nach dem Spiel zunächst an das Hinspiel der Kontrahenten. „Der ASV hat uns viel abverlangt. Dieser Sieg bringt uns einen weiteren großen Schritt Richtung erster Liga.“ Manager Bob Hanning warnt dennoch bereits den Aufstieg zu feiern und fordert das Team auf, die Konzentration weiterhin aufrecht zu halten.


ASV Hamm – Füchse Berlin 28:32 (13:17)

ASV Hamm: Ziemer, Schröder, Kulhanek
Aschenbroich 7/3, Schneider 6, Zeller 5, Skarbalius 3, Geukes 3, Dilkas 2, Szymanski 2, De Pijper, Honerkamp, Rasikevicius, Ortmann

Füchse Berlin: Stochl, Vortmann (3 7m)
Wilczynski 10/3, Schumann 6, Detlof 4, Stelmokas 3, Brack 3/1, Richwien 2, Veta 2, Matas 1, Prokopec 1, Roemling, Hartensuer

Schiedsrichter: Matthias Knapp und Martin Puchinger
Zeitstrafen: 6:14 Minuten (Ortmann, Szymanski, Geukes –Prokopec 3x, Schumann, Stelmokas, Veta, Brack)
Disqualifikation: Pavel Prokopec (Füchse Berlin, 32., nach dritter Zeitstrafe)
Siebenmeter: 3/6 – 4/7

Spielfilm:
0:1 (1.), 1:1 (2.), 1:3 (5.), 2:3 (6.), 2:4 (7.), 5:4 (10.), 5:5 (11.), 6:5 (12.), 6:7 (14.), 7:7 (16.), 7:8 (16.), 8:8 (16.), 8:10 (19.), 9:10 (19.), 9:12 (21.), 10:12 (24.), 10:13 (25.), 12:13 (26.), 12:16 (29.), 13:16 (30.), 13:17 (HZ)
13:18 (32.), 14:18 (33.), 14:20 (35.), 18:20 (40.), 18:22 (44.), 19:22 (45.), 19:25 (49.), 22:25 (50.), 22:26 (52.), 23:26 (52.), 23:27 (52.), 24:27 (52.), 24:28 (53.), 25:28 (55.), 25:30 (57.), 26:30 (58.), 26:31 (58.), 27:31 (59.), 27:32 (60.), 28:32 (EN)




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