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22.04.2007|Information|RM/HL

A-Jugend der SG Spandau/Füchse im NOHV-Finale

Am vergangenen Sonntag gewann die A-Jugend der SG Spandau/Füchse bereits ihr Halbfinal-Hinspiel gegen den THW Kiel um die NOHV-Meisterschaft. Auch das Rückspiel in Kiel konnten die Berliner mit 30:31 gewinnen und stehen damit im NOHV-Finale. Der dortige Finalgegner wird die A-Jugend des HCE Rostock sein, die beide Spiele gegen den VfL Potsdam klar gewinnen konnte. Beide Finalisten sind bereits für das Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft qualifiziert.

Mit einem Vorsprung von vier Toren aus dem Hinspiel (27:23) reiste die SG zum THW Kiel, der die Nordstaffel im NOHV als Zweiter abschließen konnte. Hätte der Vorsprung noch etwas deutlicher ausfallen können, war er letzten Endes für das Rückspiel bedeutungslos. Die SG Spandau/Füchse bestimmte das gesamte Spiel und erlaubte dem Gegner nur zwei Mal eine kurzzeitige Führung. Nachdem die Berliner in der ersten Halbzeit in Führung gingen und diese auch behaupten konnten, gelang es den Kielern kurz vor Ende des ersten Durchganges mit 13:12 die Führung zu übernehmen. Der THW-Jugend gelang es allerdings nicht das Spiel zu kippen, stattdessen markierte Alexander Voß mit einem blitzsauberen Kempatrick nach Anspiel von Martin Murawski das 13:13 zur Pause.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs hatte die SG Spandau/Füchse dann ihre stärkste Phase. Bis zur 40. Minute konnten sich die Gäste bis auf 15:19 absetzen, konnte den Gegner aber noch nicht in die Knie zwingen. „Es war ein tolles Handballspiel, das kämpferisch von beiden Seiten stark geführt wurde“ lobte Berlins Trainer Bob Hanning dann aber nicht nur das eigene Team, sondern auch die Gegenwehr der Kieler. Die gaben nie auf und konnten aus dem Rückstand heraus gar mit 20:19 in Führung gehen. Wieder verpasste es der THW aber das Spiel zu kippen, die Gäste aus der Hauptstadt rissen rechtzeitig das Ruder herum. Es zeigte sich nun auch, dass die SG im Vergleich zum THW den breiteren und ausgeglicheneren Kader vorweisen konnten. Tim Philip Jurgeleit (9/3), Tim Völzke (8) und Christoph Brandenburg (7) bestimmten die Kieler Torschützenliste fast allein, während bei der SG Spandau/Füchse nur Colja Löffler (9) und Martin Murawski (6) herausragten.

Bereits in der 48. Minute lag die SG dann auch mit 23:21 wieder in Führung und Philip Gohl hatte bei einem Tempogegenstoß die Chance zu erhöhen. Er konnte auch nur mit einem Foul gestoppt werden, das für seinen Kieler Gegenspieler die rote Karte bedeutete. In den letzten Minuten bestimmten die Berliner weiter das Spiel, die THW-Jugend konnte zwar beim 28:28 und beim 29:29 nochmals ausgleichen, eine weitere Führung blieb ihnen allerdings verwehrt. Der 31:30-Sieg der SG Spandau/Füchse war dann auch hochverdient und bedeutet nach dem Hinspielsieg die Qualifikation für das NOHV-Finale. Bereits gestern qualifizierte sich dafür der HCE Rostock mit seinem zweiten klaren Sieg über den VfL Potsdam. „Für den Verein ist das ein ganz großer Erfolg“ freute sich Trainer Bob Hanning, für dessen Team nach den beiden Finalspielen gegen Rostock das Viertelfinale der deutschen Meisterschaft ansteht. Beide NOHV-Finalisten sind direkt für das Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft qualifiziert.




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