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01.11.2020|Information|khe

Füchse bescheren Zachrisson einen fulminanten Abschied

Vor 600 Zuschauern gewinnen die Füchse Berlin ihr Heimspiel mit 35:28 (17:15) gegen die HSG Wetzlar. Milos Vujovic trifft zehnmal und lässt die Halle zum Abschied von Mattias Zachrisson beben.

Bester Werfer der Füchse: Milos Vujovic
© Bildnachweis: Foto Lächler

Trainer Jaron Siewert setzte zu Beginn des Spiels vor allem auf seine wendigen schnellen Rückraumspieler. Jacob Holm begann auf der Mitte, Lasse Andersson und Fabian Wiede auf den Halbpositionen. Holm, der in der kommenden Woche zur dänischen Nationalmannschaft reist, bestätigte die Aufstellung mit drei Toren in der Anfangsphase (5:4/7.) Die Gäste aus Hessen stellen die Berliner immer wieder vor Probleme mit ihrer aggressiven Abwehr. Beide schenkten sich nichts. Auch das forcierte Spiel über den Kreis lief im ersten Durchgang. Mijajlo Marsenic war hier Zielspieler und traf zum 12:11 (20.). Auch Paul Drux war mittlerweile auf der Platte und war u.a. mit seinem flinken 1:1 zum 17:15-Halbzeitstand erfolgreich. Zuvor verwarf er, sprintete zurück und eroberte den Ball gekonnt zurück.

Marsenic musste kurz nach Wiederanpfiff sein Trikot austauschen, nachdem es den Reiß-Test der Wetzlarer Deckung nicht Stand hielt. Doch die Füchse konnten sich am heutigen Nachmittag auf ihr Tempospiel verlassen. Milos Vujovic war immer wieder alleine vor dem Tor der Mittelhessen frei und netzte insgesamt zehn Mal ein. Über 27:22 durch den Mann aus Montenegro (45.) und einem Rückraum-Kracher durch Paul Drux zum 31:25 (52.) behielt der Hauptstadtklub die Führung im hart umkämpften Duell. Auch Hans Lindberg traf kurz vor Schluss noch zweimal ein. Der verdiente Sieger mit 35:28 hieß zum Abschied von Mattias Zachrisson Füchse Berlin.

Nach der Partie wurde der Schwede, der sieben Jahre und fünf Titel mit den Füchsen Berlin vorweisen darf, gebührend von allen Anwesenden gefeiert. Nach der Länderspielpause geht es für die Füchse dann beim THW Kiel (12.11.) und gegen die SG Flensburg-Handewitt (15.11.) weiter.

Füchse Berlin - HSG Wetzlar 35:28 (17:15)
Füchse: Milosavljev (8 Paraden), Genz (Tor), Wiede 1, Holm 5, Andersson 2, Lindberg 2/1, Kopljar 4, Vujovic 10, Koch 2, Marsenic 4, Drux 5

Wetzlar: Klimpke (2 Paraden), Ivanisevic (2 Paraden/1 Siebenmeter), Björnsen 11, Mirkulovski 3, Holst 6/5, Fredriksen 1, Schefvert 3, Lindskog 3, Cavor 1

Stimmen:

Jaron Siewert (Trainer Füchse Berlin): "Wie sich jeder vorstellen kann, war doch recht viel Druck vor dem Spiel. Es war schon sehr wichtig ein gutes Spiel hinzulegen. Man hat es sofort bei der Mannschaft gemerkt, als ich in die Kabine kam. Sicherlich wollten sie auch ein gutes Spiel zur Verabschiedung von Zacke machen. Erste Halbzeit schaffen wir nicht ganz das, was wir uns vorgenommen haben. Anfang zweite Halbzeit sind wir richtig gut reingekommen. Tempospiel hat um einiges besser funktioniert, was man auch an den 35 Toren sieht."

Kai Wandschneider (Trainer HSG Wetzlar): "In der Höhe ein absolut verdienter Sieg. Im Angriff in der ersten Halbzeit gut gespielt und 15 Tore in Berlin erzielt. Da hatten wir noch die Power, die uns dann in der zweiten Halbzeit gefehlt hat. Wir haben auch nur einen gehaltenen Ball. Berlin hat unglaublich stark weitergespielt. Heute hat Berlin die stärkste Leistung der letzten Wochen gezeigt. Das erste Mal konnte Jaron so richtig aus dem Vollen schöpfen."




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