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11.10.2007|Information|FHo

Interview mit Rückraumspieler Sascha Detlof

Rückraumspieler Sascha Detlof (25) über den Sieg in Minden, das nächste Heimspiel gegen Flensburg und den Spagat zwischen Studium und Profisport.

Frage: Hallo Sascha, wie groß ist die Erleichterung in der Mannschaft nach dem so wichtigen Sieg am vergangenen Sonntag in Minden?
Antwort: Die Anspannung und der Druck vor diesem Spiel waren schon immens, deshalb ist die Erleichterung bei allen Beteiligten auch riesengroß. Dieser Sieg war ganz wichtig für unser Punktekonto und die gesamte Stimmung.
Frage: Es war auffällig, dass die Mannschaft von Anfang an sehr konzentriert zu Werke ging und gleich über einen längeren Zeitraum geführt hat. Auch trotz des Rückstands in der zweiten Hälfte bei 20:22 hatte man nie den Eindruck, dass ihr dieses Spiel nicht gewinnt. Wie erklärst Du dir das?
Antwort: Wir haben uns vorgenommen ruhig zu spielen und das auch in kritischen Situationen beizubehalten. Die schwierigen Phasen haben wir mit großem Kampf und der nötigen Ruhe überstanden und dabei nie unseren Faden verloren. Die gesamte Mannschaft hat eng zusammen gearbeitet und von der Bank kam in den entscheidenen Situationen die nötige Unterstützung.
Frage: Am nächsten Mittwoch kommt die SG Flensburg-Handewitt in die Max-Schmeling-Halle. Was erwartest Du vom Spiel gegen den Tabellenführer?
Antwort: Wir müssen versuchen die positive Stimmung aus dem Minden-Spiel mitzunehmen. Klar ist Flensburg ein ganz anderes Spiel, in dem wir ganz sicher nicht der Favorit sind, aber wir haben aufgrund des letzten Heimspiels ja noch einiges wieder gut zu machen. Wichtig wird es sein, dass wir uns mit einer kämpferischen und konzentrierten Leistung Selbstvertrauen für das sehr wichtige Spiel in Wilhelmshaven (Sa, 20.11. ab 17:30 Uhr als Zusammenfassung im NDR/WDR) holen.
Frage: Als gebürtiger Berliner in seiner Heimatstadt zu spielen ist bestimmt ein tolles Gefühl. Wie zufrieden bist du persönlich mit deinem/dem Saisonverlauf und wie siehst du die Gesamtsituation der Füchse?
Antwort: Das ist natürlich ein tolles Gefühl hier in Berlin in der stärksten Liga der Welt aufzulaufen. Mit den Spielen in der TOYOTA Handball-Bundesliga ist für mich ein Traum in Erfüllung gegangen. Die Halle war in den bisherigen Spielen immer gut besucht und die Stimmung toll. Die Saison steht ja noch am Anfang und ist daher schwer zu beurteilen. Wir haben einige gute aber auch weniger gute Spiele gezeigt. Ich denke punktemäßig sind wir so gut wie im Soll. Die ganz wichtigen Spiele kommen jetzt in den nächsten Wochen, in denen wir zeigen müssen, dass wir zurecht in der ersten Liga dabei sind.
Frage: Als Medizinstudent bist Du neben dem täglichen Training und den Spielen am Wochenende auch noch mit dem Lernen für Klausuren und Prüfungen beschäftigt. Wie lässt sich das alles unter einen Hut bringen?
Antwort: Auch wenn das natürlich nicht immer ganz einfach ist, will ich mich nicht beschweren, denn es läuft alles zur Zeit sehr gut. Momentan lerne ich auch für eine Klausur, aber sonst habe ich mir schon eine Art Auszeit von der Uni genommen, um mich ganz auf die Füchse zu konzentrieren.
Frage: Wie stellst Du Dir Deine Zukunft vor? Studium oder Profihandball?
Antwort: Mal sehen, was die Zukunft bringt. Jetzt bin ich erstmal mit meiner ganzen Kraft und vollem Einsatz bei den Füchsen und helfe mit, dass wir in der ersten Liga bleiben.




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