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30.08.2026|Information|pg

Mijajlo Marsenić geht in seine letzte Füchse-Saison

Ein Motivator auf und neben der Platte, der in jeder bisherigen Partie mit ganzem Herz für die Füchse Berlin agiert hat. Nach acht gemeinsamen Jahren geht der Kreisläufer inzwischen in die für ihn neunte Spielzeit im Trikot des Hauptstadt-Clubs. Nach dieser Saison heißt es für beide Seiten jedoch, Abschied zu nehmen.

Der Sprung nach einem Sieg in den Mannschaftskreis ist ein Klassiker Mijajlo Marsenićs.
© Bildnachweis: Köppen

Deutscher Meister 2025, DHB-Pokalsieger 2026, Champion der EHF European League 2023 sowie zweifacher Gewinner des Rexel Super Cups 2024 und 2025 – die bisherigen Erfolge von Mijajlo Marsenić zeigen, welche Ära der Serbe bei den Füchsen Berlin geprägt hat. In der Max-Schmeling-Halle bringt er mit seiner energischen Art die Fans regelmäßig auf Höchsttemperatur. Egal ob beim Warm-up, in der Crunchtime oder im Jubelkreis nach dem Spielende – die Leidenschaft des Kreisläufers ist stets zu spüren. Auch in der neuen Saison wird er weiterhin alles dafür tun, um mit den Hauptstädtern in jedem Duell den größtmöglichen Erfolg zu erzielen.

Ab dem Sommer 2027 gehen die Füchse Berlin und der Kreisläufer jedoch getrennte Wege. Der Hauptstadt-Club hat sich dazu entschieden, den Vertrag mit Marsenić nicht zu verlängern. Nachdem der Familienvater seit fast einem Jahrzehnt sowohl in der Defensive als auch im Angriff ein elementarer Bestandteil im System des amtierenden DHB-Pokalsiegers war, ist es für den Verein an der Zeit, einen neuen Weg einzuschlagen. Trotzdem wird der Serbe für diese Saison weiterhin von großer Bedeutung im System von Trainer Nicolej Krickau sein. Bereits zum aktuellen Zeitpunkt kann der Abwehrhüne über 300 Pflichtspieleinsätze sowie mehr als 1000 Treffer im Füchse-Jersey auf seinem Konto nachweisen.

Schon jetzt sprechen die Berliner ihren größten Dank an Marsenić aus, für dessen jahrelanges professionelles Verhalten – sowohl auf als auch abseits des Spielfeldes. Unmittelbar nach seinem Wechsel vom HC Vardar 1961 im Sommer 2018 etablierte sich der 2,05 Meter große Athlet als Führungsspieler und hatte für jeden Akteur aus der Mannschaft immer ein offenes Ohr. Egal in welcher Begegnung, er war sich nie zu schade, sich vor seinen Teamkollegen zu stellen. Nun dürfen sich alle Füchse-Anhänger auf eine spannende Spielzeit mit dem Publikumsliebling freuen.

Mijajlo Marsenić: „Ich kann mit Stolz auf meine Zeit in diesem wunderbaren Verein zurückblicken und sagen, dass es mir eine Ehre war, all diese Jahre hier zu verbringen und Teil der Geschichte zu sein, die wir alle gemeinsam geschrieben haben und noch schreiben werden. Ich bin dankbar für die Möglichkeit, hier in der stärksten Liga der Welt spielen zu dürfen, denn es war schon immer mein Traum, und ich bin umso glücklicher, dass ich ihn mir mit den Füchsen erfüllen konnte. Ich werde die wunderbaren Menschen, die ich in dieser Zeit kennengelernt habe, meine Teamkollegen, die Verantwortlichen, die Mitarbeiter des Vereins, alle Trainer, mit denen ich zusammengearbeitet habe, unsere Fans und all die Titel, die wir gemeinsam gewonnen haben, immer in Erinnerung behalten. Ich freue mich auf den Saisonstart und werde wie immer bis zum letzten Tag in Berlin mein Bestes geben, um weitere Titel zu gewinnen.“

Geschäftsführer Bob Hanning: „Mit Marsa verlässt uns ein Urgestein sowie eine Integrationsfigur des letzten Jahrzehnts. Ich bin ihm über alles dankbar, für das was er für die Füchse-Familie geleistet hat. Er ist ein großer Sportler und ein großer Mensch. Wir gehen als Freunde fürs Leben auseinander und er wird, da er in Form seines Trikots als sechster Spieler unter das Hallendach gehängt wird, für uns und die Fans immer sichtbar bleiben.“

Trainer und Sportlicher Leiter Nicolej Krickau: „Ich war nur ein kleiner Teil von Marsas Zeit bei den Füchsen. Die Momente, die ich bisher mit ihm erleben durfte, haben bestätigt, dass er ein Mensch mit einem wahnsinnig großen und tollen Charakter ist. Er war und ist immer noch ein emotionaler Leader in der Kabine. Wir werden ihn nach der Saison sehr vermissen. Seine Persönlichkeit sowie seine Energie schätzen wir sehr. Bereits jetzt wünsche ich ihn nur das Beste für seine Zukunft und ich freue mich, ihn irgendwann dann als Zuschauer im Fuchsbau begrüßen zu dürfen.“




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