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Füchse Berlin live und auf Abruf bei Dyn
14.10.2026|Vorbericht|pg

Chance auf den Einzug in die Hauptrunde

Wie schon vor einer Woche ist der Gegner in der EHF Champions League der FC Porto – und auch dieses Mal erwartet die Füchse Berlin ein kleiner Showdown. Damit die Profis sich in der Königsklasse etwas Druck von den Schultern nehmen können, bietet sich am Donnerstag, 15. Oktober, ab 20.45 Uhr die Möglichkeit auf den vorzeitigen Einzug in die Hauptrunde. Die Partie kann live und auf Abruf bei Dyn gestreamt werden.

Aitor Ariño erzielte vor einer Woche beim 40:32-Heimsieg gegen den FC Porto insgesamt fünf Treffer.
© Bildnachweis: Köppen

Zum 4. Spieltag in der EHF Champions League hat es die Füchse Berlin weit in den Süden Europas gezogen. Ziel zum Rückrundenauftakt der Gruppe A ist der FC Porto. Am Atlantischen Ozean möchte das Team von Trainer Nicolej Krickau sich frühzeitig das Ticket für die Hauptrunde der Königsklasse sichern. Damit dieses Vorhaben aus eigenständiger Kraft gelingen kann, benötigt der amtierende Deutsche Pokalsieger am Donnerstag, 15. Oktober, zwei Punkte in der Pavilhao Dragao Arena. Wenn beide Teams ab 20.45 Uhr aufeinandertreffen, steht den Bundeshauptstädtern jedoch keineswegs eine leichte Aufgabe gegenüber. Bereits in der vergangenen Woche stellten die Portugiesen ihre Qualitäten in der Max-Schmeling-Halle unter Beweis.

Vor exakt sechs Tagen kämpften sich die Berliner zu einem 40:32-Erfolg im Fuchsbau. Besonders in der ersten Hälfte stellten die Portugiesen die Füchse-Defensive auf die Probe. Nach dem Seitenwechsel fanden die Akteure mit dem Fuchskopf-Logo auf der Brust immer bessere Lösungen gegen die temporeich agierende Offensive aus Porto, sodass die Führung Treffer um Treffer ausgebaut wurde. Der Mann des Abends im Fuchsbau war Mathias Gidsel. Der dreimalige Welthandballer traf vor heimischer Kulisse insgesamt 17-mal ins gegnerische Gehäuse. Das Faszinierende: Dafür benötigte der Däne lediglich 19 Versuche.

Der Athlet auf Rückraum Rechts stellte dadurch außerdem einen 17 Jahre alten Torrekord in der EHF Champions League ein: Der bisherige, alleinige Rekordhalter war Jesús „Chuchi“ Martínez de la Cal. Der Spanier erzielte am 11. November 2009 für Pevafersa Valladolid beim 37:27-Auswärtssieg gegen PAOK Thessaloniki 17 Treffer, genau wie Gidsel am zurückliegenden Donnerstagabend. In der Vorbereitung auf die Neuauflage der Partie wird Carlos Alberto Prata Martingo, Coach des FC Porto, mit Sicherheit ein großes Augenmerk auf den 27-Jährigen gelegt haben. Doch nicht nur der dänische Nationalspieler, sondern auch der wiedergenesene Nils Lichtlein machte bei seinem Heimspiel-Comeback auf sich aufmerksam und präsentierte ohne Anlaufschwierigkeiten seine brillante Spielübersicht. Diese wird es nun auch im Rückspiel brauchen. Eine Sache steht fest: In der bisherigen Vereinshistorie haben die Füchse alle ihre sechs Pflichtspiele gegen die Männer aus Porto für sich entscheiden können.

Trainer Nicolej Krickau: „Das ist ein sehr wichtiges Spiel für den weiteren Verlauf unserer Gruppenphase in der EHF Champions League. Ich denke, dass der FC Porto gegen uns viel im Spiel Sieben-gegen-Sechs agieren wird. Darauf müssen wir gut vorbereitet sein. Wir brauchen diese beiden Punkte unbedingt. In den kommenden Tagen stehen uns drei sehr schwierige Spiele bevor. Wir konzentrieren uns nun voll und ganz auf Porto, um uns den zweiten Platz in der Gruppe A zu sichern, aber das wird mit Sicherheit eine große Herausforderung werden.“

Mijajlo Marsenić: „Uns steht eine schwierige Aufgabe bevor. Der FC Porto spielt sehr gut und vor allem sehr clever. Letzte Woche haben sie es uns sehr schwer gemacht, besonders in der ersten Halbzeit. Ich bin gespannt, welche Atmosphäre uns in Portugal erwartet. Wir müssen besser spielen als beim letzten Mal, wenn wir die zwei Punkte mit nach Hause nehmen wollen. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir das schaffen können.“




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