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Füchse Berlin live und auf Abruf bei Dyn
17.10.2026|Vorbericht|pg

Von Porto geht es weiter nach Flensburg

Nachdem die Füchse Berlin am Donnerstagabend durch den 36:33-Auswärtserfolg beim FC Porto das Ticket für die Hauptrunde in der EHF Champions League gebucht haben, geht es für den Hauptstadt-Club Schlag auf Schlag weiter. Bereits am Sonntag, 18. Oktober, gastieren die Männer um Kapitän Max Darj bei der SG Flensburg-Handewitt. Anpfiff der Begegnung ist um 15 Uhr.

Matthes Langhoff und seine Teamkollegen stehen in Flensburg vor einer schwierigen Aufgabe.
© Bildnachweis: Köppen

Ein Duell der Hochkaräter wartet auf die Füchse Berlin: Lediglich 65 Stunden nach dem Ertönen der Schlusssirene in Porto, wo der Hauptstadt-Club am Donnerstagabend den vorzeitigen Einzug in die Hauptrunde der EHF Champions League perfekt gemacht hat, steht den Männern um Kapitän Max Darj die nächste schwere Aufgabe bevor. Am Sonntag, 18. Oktober, muss sich der amtierende Deutsche Pokalsieger ab 15 Uhr bei der SG Flensburg-Handewitt beweisen. Die Profis aus Schleswig-Holstein grüßen vor dem 9. Spieltag der Opel Handball-Bundesliga vom Platz an der Sonne. Als einziges Team in der „stärksten Liga der Welt“ präsentieren sich die Akteure von Trainer Aleš Pajovič derzeit mit sieben Siegen und einem Unentschieden ohne Niederlage.

Aus Sicht der Füchse soll die weiße Weste der Flensburger nun ein Ende haben. Motivation, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, kommt aus verschiedenen Richtungen. Zum einen sind die Berliner aufgrund der zuletzt knappen 36:37-Heimschlappe gegen den TBV Lemgo Lippe auf Wiedergutmachung aus. Zum anderen sehnen sich die Profis nach einer Revanche. Der letzte Besuch in der GGW Arena endete für den Hauptstadt-Club mit einer bitteren 40:39-Pleite. Zudem kehrt Trainer Nicolej Krickau hochmotiviert an seine alte Wirkungsstätte zurück. Von Sommer 2023 bis Dezember 2024 war die „Hölle Nord“ der Arbeitsplatz des Dänen. Einige der SG-Handballer kennt Krickau noch bestens aus seiner damaligen Zeit an der Flensburger Förde.

Das letzte Aufeinandertreffen beider Mannschaften stammt aus dem letzten Spieltag der vergangenen Saison. Anfang Juni brannten beide Teams in der Max-Schmeling-Halle ein Offensivfeuerwerk ab. Beim furiosen 43:38-Heimsieg überragte Mathias Gidsel mit sensationellen 18 Toren. Auch Tim Freihöfer erwischte am damaligen Sonntag einen Sahnetag. Der Nationalspieler netzte insgesamt neunmal ins gegnerische Gehäuse ein und glänzte mit einer hundertprozentigen Wurfquote. Auch am Sonntag wird eine ähnlich gute Trefferquote nötig sein, wenn die zwei Punkte aus dem Norden in die Heimat entführt werden sollen. Dagegen wird sich neben Simon Pytlick, der ab der kommenden Saison das Füchse-Trikot überstreifen wird, auch Kent Robin Tønnesen wehren. Der Norweger ging von 2015 bis 2017 zwei Spielzeiten lang für die Berliner auf Punktejagd und gewann mit den Bundeshauptstädtern zweimal die Vereinsweltmeisterschaft. Nun kommt es einmal mehr zum Wiedersehen – wer nach Ablauf der 60 Spielminuten jubeln darf, wird am Sonntag rund eineinhalb Stunden nach dem Anwurf sichtbar werden. Alle Fans können die Partie live und auf Abruf bei Dyn streamen. Außerdem übertragen der NDR, rbb sowie WELT TV und Bild.de das Aufeinandertreffen live.

Trainer Nicolej Krickau: „Das wird eine brutal schwere Herausforderung für uns. Die SG Flensburg-Handewitt ist derzeit die beste Mannschaft in der Opel Handball-Bundesliga. Ihr Hunger ist sehr groß. Sie werfen viele Tore in ihren Spielen. Sowohl Simon Pytlick als auch Aymeric Minne lösen ihre Aufgaben richtig gut. Aber auch wir verfügen über die Qualität, viele Treffer erzielen zu können. Auch wenn wir nach der Partie in Porto nicht viel Zeit haben, werden wir uns gut vorbereiten.“




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