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Füchse Berlin live und auf Abruf bei Dyn
23.10.2026|Vorbericht|pg

Gegen Wetzlar soll der Fuchsbau jubeln dürfen

Drei kräftezehrende Spiele in der Ferne liegen hinter den Füchsen Berlin. Nach den Partien in Porto, Flensburg sowie Veszprém feiern die Profis nach einer 14-tägigen Abstinenz ihr Comeback in der Max-Schmeling-Halle. Im Rahmen des heutigen 10. Spieltags der Opel Handball-Bundesliga gastiert die HSG Wetzlar in der Bundeshauptstadt. Tickets sind hier erhältlich.

Keeper Lasse Ludwig freut sich auf viele Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle.
© Bildnachweis: Köppen

Nachdem der Reisemarathon beendet wurde, freuen sich alle Profis der Füchse Berlin nun endlich wieder ihr Können vor den eigenen Fans unter Beweis stellen zu dürfen. Dabei stehen ihnen diesen Sonntag, 25. Oktober, ab 16.30 Uhr die Akteure der HSG Wetzlar gegenüber. Gegen die Hessen präsentiert sich der amtierende Deutsche Pokalsieger seit elf Aufeinandertreffen in Folge siegreich. Als das Team von Trainer Rúnar Sigtryggsson zuletzt im Fuchsbau zu Gast war, behaupteten sich die Hausherren mit einem 35:28. Auch als sich beide Vereine Mitte Februar das bisher letzte Mal in der Handball-Bundesliga auf dem Spielfeld gegenüberstanden, gingen die Bundeshauptstädter durch einen 41:27-Auswärtserfolg als Sieger von der Platte.

Nun folgt also das erneute Kräftemessen beider Mannschaften, Dyn überträgt live und auf Abruf. Dabei dürften die Männer von Coach Nicolej Krickau mit reichlich Wut im Bauch agieren, denn in den beiden zurückliegenden Partien in der „stärksten Liga der Welt“ mussten die Füchse zwei bittere Niederlagen mit einem Tor Abstand hinnehmen. Sowohl gegen den TBV Lemgo Lippe als auch gegen die SG Flensburg-Handewitt scheiterten die Berliner knapp – das soll sich nun wieder ändern. Unter anderem durch Andreas Palicka soll sich die Formkurve wieder stetig nach oben entwickeln. Der Schwede war in der Rückrunde der abgelaufenen Spielzeit ein wichtigster Bestandteil im Wetzlarer Kader. Seit diesem Sommer geht er für Berliner auf die Jagd nach Paraden.

Doch ist kein Team in der Opel HBL, so auch nicht der bisher sieglose Club von der Lahn, zu unterschätzen. Ein achtsames Auge sollten die Männer in Grün unter anderem auf Josip Šimić werfen. Der Kreisläufer durchlief in der Jugend die verschiedenen Altersstufen in Füchse Town sowie beim Kooperationsverein des Hauptstadt-Clubs, dem 1. VfL Potsdam. Dort schaffte der Kroate den Sprung in den Profibereich. In der Saison 2023/24 war er mit 153 Toren zweitbester Torschütze der Potsdamer und stieg zudem unter Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning, der damals noch als Trainer beim VfL fungierte, ins Oberhaus auf. Ebenfalls eine Vergangenheit in der größten Stadt Deutschlands kann David Cyrill Akakpo nachweisen. 2016 wechselte der Rechtsaußen für zwei Spielzeiten zu FUX II. Nach einem Aufenthalt beim TuSEM gehörte der 29-Jährige von 2020 an dem Kader in Potsdam an. Sowohl Akapo als auch Šimić wechselten im Sommer 2025 nach Wetzlar.

Trainer Nicolej Krickau: „Wir wollen ein Heimspiel, in welchem von Anfang an sichtbar wird, dass wir die Kontrolle über die Partie haben. Wir möchten, dass sich unsere Defensive direkt zum Start auf einem guten Niveau befindet und nicht erst nach 25 Minuten ins Spiel kommt. Unsere Abwehr soll ab der ersten Minute hellwach sein, sodass wir im besten Fall viele Tempogegenstöße erzeugen. Ich weiß, dass wir über die Qualitäten verfügen, dass uns das gelingen kann. Ich erwarte von meinen Jungs einen guten Spielfluss.“




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