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24.04.2026|Jugend|pg

A- und B-Jugend im Halbfinale gefordert

Während die U19 der Füchse Berlin nach der Hinspiel-Niederlage gegen den THW Kiel im hohen Norden heute Abend darum kämpft, ein wahres Comeback zu starten, ist das Halbfinale für die U17 noch ein unbeschriebenes Blatt Papier. Die A-Jugend kann heute Abend per Livestream auf sporteurope.tv verfolgt werden, die B-Jugend freut sich am Sonntag auf zahlreiche Unterstützung im Horst-Korber-Sportzenztrum.

Gemeinsam will die B-Jugend in das Finale der Deutschen Meisterschaft stürmen.
© Bildnachweis: Göres

Die A-Jugend-Spieler der Füchse Berlin absolvierten ihr Halbfinal-Hinspiel der Deutschen Meisterschaft mit einer großen Menge an Kampfgeist. Aus Kapazitätsgründen konnte das Team von Trainer sowie Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning ihr Heimspiel nicht wie gewohnt in Füchse Town austragen. Infolgedessen spielten die Nachwuchsathleten ihre Begegnung gegen den THW Kiel in der Potsdamer MBS Arena, der Heimspielstätte des Kooperationspartners 1. VfL Potsdam. Gegen die U19-Auswahl der Schwarz-Weißen endete das Spiel jedoch mit einem 33:37 zugunsten der Gäste.

Zwischenzeitlich betrug der Vorsprung der Zebras im zweiten Spielabschnitt sieben Tore. Doch zeigten Hannings Jungs Moral und arbeiteten sich wieder zurück ins Spiel. Durch eine kämpferische Schlussphase beträgt die Hypothek für das Rückspiel, welches an diesen Freitag, 24. April, um 20 Uhr in der Edgar-Meschkat-Halle (Altenholz-Stift) stattfindet, lediglich vier Tore (das Ergebnis war bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt, die Partie noch gar nicht angepfiffen). Aufgrund dessen ist der Einzug in das Finale der Deutschen Meisterschaft weiterhin möglich und fest anvisiert von den Jungfüchsen.

Allerdings wird dies keineswegs eine leichte Aufgabe, unter anderem auch nicht gegen den HBL-erfahrenen Youngster Rasmus Ankermann. Die Kieler kassierten in der laufenden Spielzeit zudem bisher keine Niederlage vor heimischer Kulisse. Mit den Füchsen und den Leipzigern konnten einzig zwei Vereine einen Punkt aus der Heimspielstätte der THW-Junioren stehlen. Mitte November gab es bereits das erste Aufeinandertreffen beider Teams in der Ligaphase, bei welchem nach dem Spielende ein 34:34-Unentschieden auf der Anzeigetafel stand. Im Rückspiel Ende Februar gelang daraufhin der Erfolg gegen die Norddeutschen – in der Lilli-Henoch-Sporthalle siegten die Jungfüchse knapp mit 34:33.

Ein noch größerer Erfolg wird in diesem Fall von Nöten sein. Alles dafür tun wird unter anderem Leo Nowak. Der Rückraum Linke war im Hinspiel mit 16 Toren der beste Werfer der Partie und steht seit dem Beginn der K.o.-Runde bei 43 Treffern. Auch Henning Lahuis parierte sich zuletzt in den Vordergrund. In den vergangenen drei Spielen konnte der Torhüter insgesamt 28 Bälle abwehren. Nun gilt es, die positiven Statistiken in ein erfolgreiches Ergebnis umzuwandeln, das für den Einzug in das Finale sorgt. Bei Redaktionsschluss stand das Endergebnis wie bereits erwähnt noch nicht fest.

Trainer Bob Hanning: „Wir werden versuchen, dem Druck des THW Kiel standzuhalten und wollen nicht so unter die Räder kommen, wie es dem HC Erlangen passiert ist. Kiel hat im Hinspiel beeindruckend gespielt. Trotzdem versuchen wir im Rückspiel das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.“

Es waren derweil zwei intensive Auftritte der B-Jugend im Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft. Gegen das HLZ Friesenheim-Hochdorf ist das Team von Trainer Anian Eckardt letzten Endes ohne große Probleme in das Halbfinale eingezogen. Jedoch bekamen die U17-Akteure der Füchse Berlin besonders im Rückspiel, beim 29:26-Heimerfolg, noch einmal mächtig Gegenwind der Gäste zu spüren. Allerding ebnete ein 34:21-Auwärtssieg bereits den Grundstein für das Weiterkommen in die Runde der besten vier Mannschaften. Dort wartet mit dem TuSEM Essen eine schwierige Aufgabe. Zunächst sind die Berliner Nachwuchsathleten am Sonntag, 26. April, ab 17 Uhr im Heimspiel gefordert, das im Horst-Korber-Sportzentrum (Glockenturmstraße 3-5, 14053 Berlin) absolviert wird. Das Rückspiel findet am darauffolgenden Sonntag, 3. Mai, auswärts um 17.30 Uhr in der Sporthalle Margarethenhöhe in Essen statt. Dann geht es endgültig um den Einzug in das Finale um die Deutsche Meisterschaft.

Die Essener Nachwuchsathleten präsentieren sich ähnlich wie die Füchse in einer sehr guten Form. Sowohl die Vor- als auch die Meisterrunde beendeten die Rot-Weißen in der laufenden Spielzeit auf dem ersten Platz ihrer Tabelle. Doch standen die Jungs aus der Stadt an der Ruhr im Viertelfinale zunächst mit dem Rücken zur Wand. Das Hinspiel verloren die Essener beim TSV Burgdorf mit 37:33, ehe es in der zweiten Begegnung zum Showdown im Heimspiel kam und ein 42:35 für den Einzug in das Halbfinale sorgte. Dementsprechend ist der TuSEM besonders vor den eigenen Fans nicht zu unterschätzen. Außerdem sind Comeback-Qualitäten womöglich noch von großer Bedeutung. Erst nach 120 gespielten Minuten entscheidet sich, wer vom Triumph weiterträumen darf.

Doch auch das Selbstvertrauen bei den Jungfüchsen ist in großer Menge vorhanden, nicht nur, weil sie inklusive Vor- und Meisterrunde sowie dem Viertelfinale ohne Punktverlust blieben. Vor allem bei Marvin Knust, der in beiden Viertelfinal-Duellen zusammengerechnet 24 Treffer erzielte. Auch Matteo Agostinelli konnte gegen Friesenheim seine Qualität unter Beweis stellen. Der Italiener wehrte in beiden Partien insgesamt 29 Bälle von seinem Tor ab und war somit ebenfalls ein entscheidender Faktor für das Weiterkommen. Diese individuelle Leistung gepaart mit mannschaftlicher Geschlossenheit wird auch an diesem Sonntag von Nöten sein.

Trainer Anian Eckardt: „Mit Essen erwartet uns eine sehr angriffsstarke Mannschaft, die sich vor allem durch ihr Tempospiel sowie ihre hohe Offensivkraft auszeichnet. Sie haben eine sehr gute Rückraumreihe, die äußerst viel Torgefahr ausstrahlt. Wir hingegen werden versuchen, unser Prunkstück, die Abwehr, die bereits gegen Friesenheim gut stand, weiterhin zu verbessern. Es wird der Schlüssel zum Erfolg sein, dass wir den Essener Angriff gut kontrollieren und in unser eigenes Tempospiel kommen. Auch im Positionsangriff gilt es, noch ein paar kleine Dinge besser zu machen. Wir freuen uns auf die beiden Halbfinalspiele und haben das klare Ziel, uns zwei weitere Spiele im Hinblick auf das Finale zu erarbeiten und hoffen auf zahlreiche Unterstützung.“




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