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28.01.2026|Jugend|HBL

Wieder Jugendzertifikat für die Füchse

Die Handball-Bundesliga GmbH hat das Jugendzertifikat 2026 an insgesamt 19 Proficlubs der DAIKIN HBL und der 2. HBL vergeben. 15 Erstligisten sowie vier Zweitligisten erfüllen die anspruchsvollen Kriterien der Nachwuchszertifizierung, die seit 2007 kontinuierlich weiterentwickelt werden. Diese Clubs - darunter die Füchse Berlin und auch der Kooperationspartner 1. VfL Potsdam – erhalten damit, zum Teil zum wiederholten Male, das HBL-Gütesiegel für nachhaltige und qualitativ herausragende Nachwuchsarbeit im deutschen Profihandball.

Die starke Jugendarbeit zahlt sich aus: Unter anderem dadurch, dass viele Talente auch bei den Profis aushelfen können.
© Bildnachweis: Köppen

In der DAIKIN HBL sind dies der Bergische HC, FRISCH AUF! Göppingen, Füchse Berlin, Handball Sport Verein Hamburg, HC Erlangen, MT Melsungen, Rhein-Neckar Löwen, SC DHfK Leipzig, SC Magdeburg, SG Flensburg-Handewitt, TBV Lemgo Lippe, THW Kiel, TSV Hannover-Burgdorf, TVB Stuttgart und der VfL Gummersbach. In der 2. HBL erfüllen der 1. VfL Potsdam, der HBW Balingen-Weilstetten, der TSV Bayer Dormagen sowie TuSEM Essen alle Anforderungen.

Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning: „Die Jugendarbeit ist für uns integraler Bestandteil unseres Wirkens. Ohne diese Arbeit wären wir nicht in der Lage, die Füchse zu dem zu machen, was sie sind. Sponsoren, Sport und Kultur unterstützen uns genau aus diesem Grund. Mit der Kooperation mit dem 1. VfL Potsdam haben wir, denke ich, das stimmigste Konzept in ganz Europa.“

Die aktuellen Erfolge der Nachwuchsmannschaften des Deutschen Handballbunds unterstreichen die herausragende Arbeit der Nachwuchsleistungszentren der Bundesligaclubs, ebenso wie die hohe Bedeutung der Kriterien, die das Jugendzertifikat vorgibt. So blickt der deutsche Handball auf eines der erfolgreichsten Jahre seiner Nachwuchs-Nationalmannschaften zurück: Die U17 und die U19 wurden Weltmeister, bei der U21-Weltmeisterschaft erreichte das deutsche Team nach dem Titelgewinn 2023 einen starken 5. Platz.

Auch die A-Nationalmannschaft profitiert nachhaltig von der Nachwuchsentwicklung in den Bundesligaclubs. Zwei Drittel des EM-Kaders, der aktuell als eines der jüngsten Teams des Turniers in Skandinavien um den EM-Titel 2026 kämpft und für enorme Aufmerksamkeit und herausragende Reichweiten sorgt, wurden in den Nachwuchsleistungszentren der HBL-Bundesligaclubs ausgebildet. Ein Großteil der 18 eingesetzten Spieler haben ihre handballerische Laufbahn über ein zertifiziertes Bundesliga-Nachwuchsleistungszentrum begonnen.

Auch die Zusammenarbeit mit HBL-Medienpartner DYN hat positive Auswirkung auf Entwicklung und Sichtbarkeit des Nachwuchs-Handballs: HBL-Medienpartner DYN fördert mit der Initiative „Move your Sport“ finanziell HBL-Nachwuchsprojekte, zudem hatte DYN zuletzt ein Rechtepaket bis Ende 2031 erworben, welches u. a. die exklusiven Pay-TV-Rechte an allen Spielen der Handball-Weltmeisterschaft 2027 der Männer in Deutschland sowie aller anderen Weltmeisterschaften der Frauen und Männer bis 2031 einschließt. Zum DYN-Rechtpaket gehören außerdem die exklusiven Pay-TV-Rechte aller Spiele der Weltmeisterschaften der Juniorinnen und Junioren bis 2031.

Über das Jugendzertifikat: Das Jugendzertifikat wurde im Jahr 2007 ins Leben gerufen und 2008 erstmals vergeben. Ziel ist es, die qualitative und kontinuierliche Fort- und Weiterentwicklung von Talenten in den Proficlubs langfristig sicherzustellen. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen der HBL GmbH und den Proficlubs werden bestmögliche Rahmenbedingungen für deutsche Nachwuchsspieler geschaffen. Junge Handballer sollen sich so zu Leistungsträgern und Spitzenspielern in den beiden Bundesligen sowie perspektivisch zu Nationalspielern entwickeln können.

Im Rahmen des Vergabeverfahrens werden zahlreiche Kriterien geprüft. Dazu zählen unter anderem die Anstellungsverhältnisse und Qualifikationen der verantwortlichen Nachwuchstrainerinnen und -trainer, bestehende Schulkooperationen zur Umsetzung von Vormittagstrainingseinheiten sowie Konzepte zur individuellen Förderung besonders entwicklungsfähiger Talente. Die Ordnung zur Erteilung des Jugendzertifikats ist unter www.daikin-hbl.de/de/hbl/nachwuchs/das-jugendzertifikat einsehbar.

Proficlubs, die das Jugendzertifikat nicht beantragen oder nach Prüfung nicht erhalten, zahlen in einen Fonds ein. Die daraus generierten Mittel kommen Projekten zugute, die die Nachwuchsarbeit im Handballsport insgesamt fördern. Dazu zählen unter anderem Trainersymposien, Treffen von Nachwuchskoordinatorinnen und -koordinatoren sowie weitere Maßnahmen und Veranstaltungen zur nachhaltigen Entwicklung des Jugendhandballs. Vergeben wird das Jugendzertifikat jährlich von der Lizenzierungskommission der Handball-Bundesliga. Grundlage für die Entscheidungen sind die Stellungnahmen des Zertifizierungsausschusses, dem Frank Bohmann (Geschäftsführer HBL GmbH), Jochen Beppler (Chef-Bundestrainer Nachwuchs, DHB) und Marie Küppers (Spielorganisation, Sportentwicklung, Lizenzierung HBL GmbH) angehören.




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