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26.07.2026|Information|pst

Spielwitz, Tricks und Kurioses in Schwedt

Das Freundschaftsspiel bei der SG Uckermark war das dritte innerhalb dreier Tage. Dennoch tat die Belastung früh in der Vorbereitungsphase dem Spielwitz der Füchse Berlin kein Abbruch. Viele Kempa-Varianten und Positionswechsel brachten den Zuschauern Freude auf der Tribüne.

In Schwedt probierte sich der Welthandballer Mathias Gidsel als Torhüter.
© Bildnachweis: Hendrik Radmer

Schon bei der Autogrammstunde vor der Partie gab es viele strahlende Gesichter, spätestens beim Aufeinandertreffen des Deutschen Pokalsiegers mit dem Landesligisten konnten dann alle ein Grinsen in ihrem Gesicht wiederfinden. Die Spieler der Füchse Berlin konnten sich zwar schnell absetzen, brachten mit einigen Schmankerln die Menge aber immer wieder zum Staunen. Beim 57:26 (34:14) gegen die SG Uckermark war Jonas Kofler mit zehn Treffern der beste Schütze. Der Jungfuchs rückte in den Kader Nicolej Krickaus. Zudem zeigten Aitor Ariño, Hákun West av Teigum, Mathias Gidsel und Tobias Grøndahl früh einen vierfachen Kempa-Trick.

Es sollte nicht das letzte Kunststück sein: Lauro Pichiri zeigte mit einer Pirouette seine Beach-Kenntnisse und zum Schlusspunkt kletterte Tim Freihöfer auf die Schultern von Frederik Simak, um den finalen Treffer zu markieren. Torhüter Andreas Palicka durfte sich indes beim Wurf eines Siebenmeters beweisen, scheiterte jedoch. Die Spieler der SG Uckermark wurden für ihre besten Aktionen von den Fans in der Sporthalle Neue Zeit im brandenburgischen Schwedt ordentlich gefeiert. Der Dank gilt hier auch dem Verein für eine tolle Organisation.

Als besonderes Highlight zeigte sich dann noch ein Torhüterwechsel. Nachdem Lasse Ludwig in der ersten Halbzeit zwischen den Pfosten stand und in den Einlaufkindern einen persönlichen Fanclub fand, durften sich auch Gidsel und Leo Prantner beweisen. Ob der Rückraumspieler und der Rechtsaußen wirkliche Optionen für die Position im Gehäuse sein werden, ist allerdings sehr fraglich.

„Wir waren natürlich super unzufrieden mit Lasse Ludwigs Torhüterleistung in der ersten Halbzeit, deshalb haben wir es in der zweiten Halbzeit mit Mathias Gidsel und Leo Prantner versucht. Das war besser, vor allem Leo. Weil wir in der vergangenen Saison einige Siebenmeter verworfen haben, wollten wir heute Andreas Palicka ausprobieren. Dabei hat er deutlich gezeigt, warum er nicht unsere Lösung ist“, zieht Trainer Nicolej Krickau mit einem dicken Grinsen und viel Ironie sein Fazit. Ernsthaft ergänzt er: „Das hat Spaß gemacht. Wie an allen drei Tagen war es schön, mit den lokalen Vereinen in Kontakt zu treten. Wir hoffen, dass wir zu schönen Erlebnissen bei den Zuschauern, besonders den Kindern, beitragen konnten.“




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