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28.04.2026|Vorbericht|pg

Auftakt ins Viertelfinale der Königsklasse

Für die Füchse Berlin kommt es im Hinspiel des Viertelfinals der Machineseeker EHF Champions League zum Duell mit dem Topclub One Veszprém HC. Während es für die Hauptstädter der Start in die K.o.-Phase ist, mussten die Ungarn bereits in den Playoffs ihr Können unter Beweis stellen. Dabei kennen sich beide Vereine aus dem bisherigen Saisonverlauf bereits bestens.

Hugo Descat (mit Ball) ist einer von vielen Stars bei Veszprém, denen sich Lasse Ludwig (in Blau) und die Füchse gegenüber sehen.
© Bildnachweis: Köppen

Zweimal trafen beide Clubs in dieser Spielzeit in der Machineseeker EHF Champions League aufeinander, beide Male gingen die Füchse Berlin als Sieger von der Platte. Gegen One Veszprém HC, die am Ende Fünfter der Gruppe A wurden, waren es ein 32:31-Auswärtssieg sowie ein 38:34-Erfolg zuhause im Fuchsbau. Doch wenn es im Viertelfinale um den Einzug in das TruckScout24 EHF FINAL4 geht, stehen die Uhren wieder auf Null. Mit dem Ungarischen Meister wartet eine Mannschaft, die mit Starspielern wie Nedim Remili, Hugo Descat oder Rodrigo Corrales gespickt ist und seit Jahren immer wieder zum Favoritenkreis auf den Titel in der Königsklasse zählt. Dazu kommt im Hinspiel an diesem Donnerstag, 30. April, ab 18.45 Uhr eine lautstarke ungarische Kulisse, die auf den Vorjahresfinalisten wartet. Zu sehen ist die Begegnung live bei DYN sowie DAZN.

Obwohl die CL-Bilanz im Kalenderjahr 2026 bisher mit zwei Siegen und zwei Niederlagen durchwachsen ist, kann das Team von Trainer Nicolej Krickau mit viel Selbstbewusstsein auftreten. Die vergangenen fünf Pflichtspiele, darunter das DHB-Pokalfinale, konnten die Berliner allesamt für sich entscheiden. Das gelungene Pokalwochenende vor eineinhalb Wochen in der Kölner Lanxess Arena soll aus der Sicht der Füchse nicht der letzte Aufenthalt in der Metropole am Rhein in dieser Spielzeit gewesen sein. Auch in der Machineseeker EHF Champions League findet das Finalwochenende in der 20.000 Sitzplätze umfassenden Arena statt. Unter anderem Mathias Gidsel wird motiviert sein, das TruckScout24 EHF FINAL4 zu erreichen. Der dreifache Welthandballer führt mit 120 Treffern die Torschützenliste der Königsklasse an. Dem gegenüber steht Remili, der als bester Schütze von Veszprém 85 Tore auf seinem Konto nachweisen kann.

Während der Hauptstadt-Club bereits drei Spieltage vor dem Ende der Gruppenphase das direkte Ticket für das Viertelfinale gebucht hatte und somit die Runde der letzten 16 Teams überspringen konnte, musste die Mannschaft von Chefcoach Xavier Pascual den Extragang in die Playoffs antreten. Dort ebnete ein 32:24 in der eigenen Halle den Weg zum Weiterkommen in das Viertelfinale, sodass im Rückspiel in Paris ein 35:35-Unentschieden genügte. Für Krickaus Jungs gilt es nun, es besser zu machen als der französische Hauptstadtverein und sich für das zweite Aufeinandertreffen eine gute Ausgangslage zu erarbeiten. Karten für das Rückspiel am nächsten Donnerstag, 6. Mai, um 18.45 Uhr sind hier erhältlich.

Trainer Nicolej Krickau: „Es wird ein brutales Spiel. In den letzten vier bis sechs Wochen hat Veszprém ihr Niveau nochmal deutlich angehoben. Sowohl die Spiele gegen Paris als auch ihre beiden Partien zuletzt gegen Szeged haben sie sehr gut gespielt. Die größte Veränderung ist, dass ihre Abwehr viel stabiler steht. Wir erwarten ein Spiel, in dem beide Mannschaften die gleichen Chancen haben, um nach Köln fahren zu können. Es wird wichtig sein, dass wir bereits jetzt im Hinspiel von Beginn an fokussiert auf dem Spielfeld stehen. Wir haben eine gute Trainingswoche hinter uns, sodass wir gut vorbereitet ins Spiel gehen werden.“

Kapitän Max Darj: „Ich freue mich auf diese zwei K.o.-Spiele. Es werden zwei sehr harte Duelle, auf welche wir gut vorbereitet sind. Veszprém verfügt über eine sehr gute Rückraum-Reihe. An guten Tagen werfen sie jeden Ball ins Tor. Wir erwarten, dass sie mit voller Energie auf uns zukommen. Wir müssen sehr fokussiert an diese Aufgabe herangehen.“




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