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08.05.2026|Vorbericht|pg

Viertes Duell mit den Zebras

Für die Füchse Berlin sind es im Saisonendspurt aufregende Tage, die ein Durchschnaufen nur in wenigen Momenten zulassen. Nach einer magischen Nacht in der Königsklasse folgt nun am 31. Spieltag der DAIKIN Handball-Bundesliga die nächste Begegnung mit dem THW Kiel. Beide Mannschaften treffen bereits zum vierten Mal in der laufenden Spielzeit aufeinander.

Matthes Langhoff und die Füchse haben unter anderem im Pokal-Viertelfinale gegen Kiel gewonnen.
© Bildnachweis: Köppen

Bei einigen Fans schlägt das Herz womöglich noch heute etwas höher. Nachdem sich die Füchse Berlin am Mittwochabend im Siebenmeter-Krimi gegen den ungarischen Club One Veszprém HC in der Machineseeker EHF Champions League das Ticket für das TruckScout24 EHF FINAL4 gesichert haben, geht es Schlag auf Schlag weiter. Im Zuge des 31. Spieltags der DAIKIN Handball-Bundesliga gastieren die Hauptstädter an diesem Sonntag, 10. Mai, um 15 Uhr beim THW Kiel. Zu sehen ist die Partie live bei DYN sowie im rbb und dem NDR. Für beide Vereine geht es dabei um wertvolle Punkte im Kampf um die europäischen Plätze. Während die Berliner sich weiterhin auf Rang drei, einen Punkt hinter der SG Flensburg-Handewitt befinden, stehen die Zebras auf Platz fünf der Tabelle.

Aus dem bisherigen Saisonverlauf kennen sich beide Teams bestens – begegneten sie sich bereits einmal in der HBL, im Viertelfinale des DHB-Pokals sowie im ersten Pflichtspiel der Saison 2025/26 im Handball Super Cup. All drei Male gingen die Füchse nach dem Ertönen der Schlusssirene als Sieger vom Spielfeld. Jedoch hatten die drei Partien allesamt Krimipotenzial, besonders das Duell im Super Cup, bei welchem der Gewinner erst im Siebenmeterwerfen ermittelt werden musste. Torhüter Lasse Ludwig wurde zum Helden. Im Hinspiel der DAIKIN Handball-Bundesliga war es ein 32:29, das auf der Anzeigetafel im Fuchsbau zu erkennen war. Mit hervorragenden Leistungen präsentierten sich Mitte November Tim Freihöfer sowie Dejan Milosavljev. Letzterer parierte 16 gegnerische Bälle, während Freihöfer als bester Werfer des amtierenden Deutschen Meisters und Pokalsiegers die Kugel insgesamt zehnmal im Tor unterbrachte.

Torfreudig zeigt sich weiterhin auch Mathias Gidsel. Der dreifache Welthandballer führt mit 261 Treffern weiterhin die Torschützenliste der HBL an. Dazu fehlen ihm noch lediglich 15 Tore, bis er seinen persönlichen Torrekord aus der vergangenen Spielzeit, 275 erfolgreiche Abschlüsse, überbietet. Mit Topleistungen überragt derzeit ebenfalls Milosavljev. Im zuletzt ausgetragenen HBL-Heimspiel gegen den VfL Gummersbach legte der Serbe 19 Paraden, davon drei Strafwürfe, an den Tag. Um beim deutschen Rekordmeister zu bestehen, wird vermutlich eine ähnliche Leistung von Nöten sein, obwohl die Mannschaft von Filip Jícha nur eines ihrer fünf abgelaufenen Partien in der DAIKIN Handball-Bundesliga gewinnen konnte. Als die Berliner das vergangene Mal in der Merkur Ostseehalle zu Gast waren, fuhren die Hauptstädter mit einem 36:34-Auswärtserfolg nach Hause. Ein gutes Omen für das Team von Trainer Nicolej Krickau.

Trainer Nicolej Krickau: „Wir haben den Sieg von Mittwoch gefeiert, doch seit Donnerstag liegt der Fokus wieder auf dem Spiel in Kiel. Das wird ein ganz anderer Typ von Aufgabe. Sie hatten mit dem Einzug ins Final4 der European League dieselben Emotionen wie wir. Deswegen müssen wir auf unser Spiel schauen, unsere Prämissen durchsetzen. Sie können etwas befreiter spielen, aber umso schwieriger wird es, in Kiel zu spielen.“




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