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25.06.2026|Information|pst

Vom Jungfuchs ins Team of the Season der EHF

Tim Freihöfer ist erstmals in seiner Karriere bei den EHF Excellence Awards ausgezeichnet worden. Der 23-Jährige wurde für seine Leistungen bei den Füchsen Berlin und in der deutschen Nationalmannschaft von Fans, Trainern, Spielern und einer Jury zum besten Linksaußen Europas in dieser Saison gewählt. Im Interview spricht er über seine Reaktion, die Wertigkeit und Träume.

Wie Lasse Andersson und Mathias Gidsel steht auch Tim Freihöfer im Team of the Season der EHF.
© Bildnachweis: Köppen

Auch Lasse Andersson (Rückraum Links) und Mathias Gidsel (Rückraum Rechts) stehen in der Aufstellung der EHF Excellence Awards. Somit haben es drei Spieler des Deutschen Pokalsiegers in die prestigeträchtige Auswahl geschafft. Tim Freihöfer sticht dabei heraus, weil er den Weg aus der Berliner Jugendakademie genommen hat. Waren es mit den Jungfüchsen noch Deutsche Jugendmeisterschaften, steht der Nationalspieler mittlerweile auf den größten Bühnen Europas. Im Interview blickt er auf seine noch junge Karriere zurück und erzählt, wie viel ihm die Auszeichnung bedeutet.

Wie war deine Reaktion, als du von der Auszeichnung erfahren hast?
Erstmal habe ich mich natürlich sehr über die Auszeichnung gefreut, weil es doch etwas sehr Großes ist, am Ende einer Saison als bester auf seiner Position in ganz Europa gewählt zu werden. Als ich die Nachricht bekommen habe, bin ich zu meiner Freundin ins Nebenzimmer. Sie hat sich auch riesig darüber gefreut für mich.

Was bedeutet es dir, solch eine Auszeichnung zu erhalten?
So eine große Auszeichnung ist natürlich immer super schön. Gleichzeitig kann wohl jeder Außenspieler bestätigen, dass wir ohne unsere Mitspieler weniger glänzen können. Deshalb möchte ich mich bei meinen Mitspielern bei den Füchsen und in der Nationalmannschaft bedanken.

Du hast dich in der Wahl durch Jury, Trainer, Spieler und Fans gegen Größen wie Hugo Descat oder Orri Freyr Þorkelsson durchgesetzt. Was für ein Gefühl ist das? Es ist schön, sich gegen solche Namen durchgesetzt zu haben. Sie haben aber auch eine starke Saison gespielt, was es umso besonderer für mich macht. Da hatten die Jury und die Fans die Qual der Wahl. Dabei geht mein Dank an alle Mitstreiter in der Handballwelt, die für mich gevotet haben, und vor allem an die Anhänger, die mich nicht nur auf der Platte, sondern nun auch bei dieser Wahl unterstützt haben.

Vom Jungfuchs in das Team of the Season: Hast du von sowas geträumt, als du nach Berlin kamst?
Geträumt vielleicht nicht, aber Step by Step kam das alles. Erst will man zu den Profis, dann vielleicht mal Champions League spielen, wir sind Deutscher Meister geworden und für so eine prestigeträchtige Wahl nominiert zu werden, gehört ebenfalls zu diesen Meilensteinen. Das dann auch noch zu gewinnen, ist ein sehr schönes Gefühl. Mit diesem Weg aus Füchse Town auf die riesigen Bühnen wie in der Lanxess Arena möchte ich ein Vorbild sein für jüngere Spieler. Es lohnt sich, an Träume zu glauben!

Wie würdest du deine Entwicklung in Berlin beschreiben? Was war wichtig auf dem Weg dorthin?
Jeder Trainer in Berlin und in der Heimat und meine Eltern haben mich immer gefördert. Als ich zu den Füchsen kam, hat mich Bob Hanning seit Tag eins begleitet und wahrscheinlich den größten Anteil an dieser Auszeichnung. Er ist mir all die Jahre zur Seite gestanden und hat mich zu dem gemacht, der ich heute bin. Das System bei den Jungfüchsen hat mich ebenso auf den Weg gebracht, seien es die Lehrer, das Internat oder das professionelle Trainingszentrum. Wenn man die Jugendakademie durchlaufen hat, weiß man, dass man gut gerüstet ist für die Handball-Welt.




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