Als die Füchse Berlin in den vergangenen beiden Spielzeiten in der Königsklasse aufliefen, spielten sie in einer von zwei Achter-Gruppen um die K.o.-Phase. Nun ist der Modus in der EHF Champions League ein neuer. Mit der Aufstockung von 16 auf 24 Teams in der Beletage des europäischen Vereinshandballs kommt es auch zu sechs Gruppen á vier Teams. Diese wurden am heutigen Freitag, 26. Juni, von der EHF ausgelost. Die Füchse Berlin bekommen es demnach in Gruppe A mit One Veszprém HC, dem FC Porto und dem RK Partizan AdmiralBet zu tun. Gerade die Ungarn von Veszprém kennen die Füchse bestens, spielten sie doch in der Vorsaison viermal gegeneinander, unter anderem im Viertelfinal-Krimi.
Nach dem neuen Format der EHF Champions League ab der Saison 2025/26 beginnt der Wettbewerb mit sechs Gruppen zu je vier Mannschaften. Während sich die nach einer Gruppenphase mit Hin- und Rückspielen im Rundenturnier auf den Plätzen eins und zwei platzierten Mannschaften für die Hauptrunde qualifizieren, spielen die dritt- und viertplatzierten Mannschaften in der EHF European League weiter.
Die zwölf für die Hauptrunde der Königsklasse qualifizierten Mannschaften werden in zwei Sechsergruppen aufgeteilt und bestreiten erneut Hin- und Rückspiele. Die Mannschaften, die am Ende der Hauptrunde in ihrer Gruppe die Plätze eins bis vier belegen, qualifizieren sich für das Viertelfinale; die jeweiligen Sieger dieser Paarungen erreichen das Highlight des Wettbewerbs, das EHF FINAL4 in Köln. Auch für die beiden Mannschaften, die in der Hauptrunde den fünften Platz belegen, geht die Reise weiter, da sie in die Runde der letzten 16 der EHF European League rücken.
Geschäftsführer Bob Hanning: „Das ist eine Hammer-Gruppe. Für die Fans ist es wohl das Attraktivste, was hätte ausgelost werden können. Sollten wir uns für die Hauptrunde qualifizieren, warten Teams wie Paris oder Aalborg. Ich freue mich sehr für unsere Fans und unsere Mannschaft, eine so tolle Gruppe zugelost zu bekommen.“
Trainer Nicolej Krickau: „Es ist natürlich kein einfaches Los, Veszprém schon in der Gruppenphase zu bekommen. Darüber hinaus wird es spannend, zu Partizan mit ihrem neuen Projekt und nach Porto zu reisen. Die Chancen weiterzukommen, sind okay. Eine einfache Gruppe wird es in der EHF Champions League nie geben.“
Die Gruppen im Überblick:
Gruppe A: One Veszprém HC (HUN), Füchse Berlin (GER), FC Porto (POR), RK Partizan AdmiralBet (SRB)
Gruppe B: HBC Nantes (FRA), MT Melsungen (GER), Orlen Wisla Plock (POL), HC Vardar 1961 (MKD)
Gruppe C: Aalborg Håndbold (DEN), Paris Saint-Germain (FRA), HC Zagreb (CRO), RK Celje Pivovarna Lasko (SLO)
Gruppe D: Sporting Clube de Portugal (POR), OTP Bank – PICK Szeged (HUN), GOG (DEN), IFK Kristianstad (SWE)
Gruppe E: Barça (ESP), Montpellier Handball (FRA), CS Dinamo Bucuresti (ROU), SAH Aarhus (DEN)
Gruppe F: SC Magdeburg (GER), Industria Kielce (POL), Kolstad Handball (NOR), HC Kriens-Luzern (SUI)