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25.09.2016|Jugend|CG

A-Jugend verteidigt Tabellenführung und weitere Ergebnisse des Nachwuchs-Heimspiel-Samstags

Die A-Jugend der Füchse Berlin hat am Samstagabend 34:27 (14:12) gegen den HSV Hamburg gewonnen. Nach einem schwierigen Start und einer teilweise ausgeglichenen Partie gelang das Team von Trainer Bob Hanning jedoch ein verdienter Sieg vor heimischem Publikum. Beste Werfer waren Tim Rozman, Frederik Simak und Mex Raguse mit je sechs Treffern.

© Bildnachweis: www.foto-laechler.de

Bereits im Voraus gab es einige interessante Fakten rund um das A-Jugend-Bundesligaspiel in der Füchse Town. Erstens spielten alle Nachwuchsmannschaften am selben Tag direkt hintereinander, sodass den Zuschauern ein wahres Handballfest auf höchstem Niveau geboten wurde. Zweitens kam als Trainer der Hamburger ein alter Bekannter Hannings nach Berlin: Torsten „Toto" Jansen. Er wurde damals vom jetzigen Berliner A-Jugend-Trainer entdeckt und spielte vier Jahre unter ihm beim HSV. „Ich freue mich auf die Begegnung, Bob hat früher alles für uns gegeben, jetzt treffen wir als Trainer aufeinander. Die pure Erfahrung gegen mich als Novizen.", so Jansen.

Auch Hanning hat ausschließlich positive Worte für das neue Amt seines Ex-Spielers übrig: „Torsten baut in Hamburg wirklich etwas auf. Man sieht schon innerhalb weniger Wochen eine echte Entwicklung seines Teams, es ist schön, dass deutsche Ex-Nationalspieler sich im Nachwuchs engagieren. Ich hoffe, dass wir hier jemanden gefunden haben, der auch in den nächsten Jahren im deutschen Handball auf dieser Position helfen wird."

Zum Spiel: Die A-Jugend erwischte keinen guten Start und tat sich schwer gegen eine gut eingestellte Mannschaft des HSV. Die Gäste konnten die favorisierten Berliner mit viel Leidenschaft im Spiel zu Fehlern zwingen. Folgerichtig war es eine sehr ausgeglichene erste Viertelstunde, die Hamburger führten sogar zwischenzeitlich mit 12:9. Hanning reagierte mit einer taktischen Umstellung: Die zuvor offensive 3-3-Abwehrformation wurde auf eine 6-0-Defensive umgestellt. Doch auch diese funktionierte nicht auf Anhieb, auch hier brauchten die Jungs etwas Zeit, um „sich zu finden". Schließlich waren die Jungfüchse eingespielt und legten einen „Fünf-zu-Null-Lauf" hin. Zur Halbzeit stand es deshalb 14:12 für Berlin.

Nach dem Seitenwechsel spielte der Gastgeber ein Stückchen konsequenter und konnte seine Führung deshalb Schritt für Schritt ausbauen. Die zwei Punkte waren von da an zu keinem Zeitpunkt mehr gefährdet. Ab der 40. Minute war es schließlich sogar schon so gut wie gelaufen, weil Hamburg keine Steigerung mehr zeigen konnte und Berlin in der Abwehr kaum noch etwas zuließ. Dazu kam im Angriff eine sehr ausgeglichene Torschützenliste, neun Füchsespieler waren erfolgreich. Dies machte es Jansens Team zusätzlich schwierig, sich vernünftig anzupassen.

„Wir haben in der ersten Halbzeit viel zu viel über die Mitte gespielt und uns oftmals dadurch selbst im Weg gestanden. Wir müssen aber vor allem in der Defensive zulegen, da hat mir vieles noch gar nicht gefallen.", lautet Hannings Fazit.

Nichtsdestotrotz sind die Füchse mit Flensburg die einzigen verlustpunktfreien Teams der A-Jugend-Bundesliga und haben damit die Tabellenspitze verteidigt. As nächstes folgen drei Auswärtsspiele hintereinander, gegen Potsdam, Hildesheim und den THW Kiel. -ƒ



Im Anschluss an das A-Jugend-Spiel trat die Zweite Herren im Spitzenspiel gegen den Grünheider SV an, der bereits in der Vorbereitung der Profis gegen die Profis eine sehr gute Leistung gezeigt hatte. Auch am Samstag war dies der Fall, sodass die Nachwuchs-Füchse ihre erste Niederlage der Saison kassierten. Am Ende der Partie stand es 25:30 (12:14).

Die Füchse dominierten zu Anfang der Partie, leisteten sich aber zu viele Fehler, um sich klar abzusetzen. Einzelne Aktionen heizten die Stimmung der beiden Teams zusätzlich auf, Torwart Christoffer Kubrak war nach 17 Minuten gar nicht begeistert, als ihm ein gegnerischer Ball einen Scheitel zog. Die Gäste aus Grünheide zogen Profit aus ungenauen Zuspielen der Füchse und erzielten nach 23 Minuten den Ausgleichstreffer zum 11:11. Nach Ballverlusten und Paraden der Torhüter auf beiden Seiten fielen anschließend kaum noch Tore. So ging es für die Teams mit einem 12:14 in die Halbzeitpause.

Kurz nach Wiederanpfiff passierte eine Situation, die das Hauptproblem der Füchse in diesem Spiel sehr gut beschreibt: individuelle Technikfehler. In Minute 34 probierte Trainer Jaron Siewert das Spiel mit sieben Feldspielern und nahm den Torhüter vom Feld. Nach drei Pässen kam es jedoch schon zum Ballverlust und der Keeper musste wieder aufs Feld rennen. Glücklicherweise schaltete Grünheide zu langsam und der Wechsel klappte. Dennoch: Über das Spiel hinweg passierten derlei Fehler zu häufig, sodass Siewert nach 44 Minuten ein Time Out nahm. Während Grünheide kaum Kraftverlust zeigte, verschenkten die Berliner weiterhin Bälle oder scheiterten am gegnerischen Torhüter.

Am Ende waren die Tore auf Seiten der Füchse lediglich Ergebniskosmetik und so kassierte der Profi-Unterbau seine erste Saisonniederlage.



-ƒ Zuvor hatte die männliche B-Jugend von Trainer Fabian Lüdke ihren zweiten Sieg aus dem zweiten Saisonspiel gefeiert. Im Lokalderby gegen die SG A/C Eintracht Berlin gewannen sie überdeutlich mit 48:12 (20:9).

Auch wenn es das Ergebnis nicht vermuten lässt: Die Anfangsphase war geprägt von vielen Fehlern der Jungfüchse. Über ein 4:3 erkämpften sie sich ein 7:5. Mit dem eingewechselten Niklas Trumpf konnten die Berliner von 9:6 zum 20:9 Halbzeitstand früh die Entscheidung erzwingen.

Im zweiten Durchgang setzten sie diesen Lauf konsequent fort und holten sich die 20-Tore-Führung erstmals beim 31:11. Neuzugang Lukas Hopp erzielte acht Tore und brachte den Sieg über ein 40:15 zum 42:18-Endstand sicher über die Zeit.

Trainer Lüdke ist trotzdem nicht zufrieden: „Erneut waren die ersten Spielminuten von vielen Fehlern begleitet. Das muss auf jeden Fall besser werden.", sagte er nach dem Spiel. -ƒ



Die C-Jugend besiegte beim ersten Samstags-Spiel den BSV 92 mit 33:18. Dies ist zwar ebenfalls ein deutliches Ergebnis, Coach Stephan Hauck war aber dennoch absolut unzufrieden mit seinem Team.

„Es war keine gute Einstellung vorhanden, bei fast allen Spielern. Das war keine homogene Mannschaft - es gab ausschließlich Einzelleistungen. Für unsere Ansprüche war das Spiel katastrophal. Ich bin enttäuscht. Nächste Woche spielen wir gegen Lichtenrade und hoffe dort auf unsere gute Seite, Elan und Kampf. Im Endeffekt haben meine Jungs die Leistung gezeigt, die sie auch im Training gebracht hat.", lautet das harte Resümee des ehemaligen Profis.




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