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22.01.2017|Jugend|CG

Füchse erreichen mit gemischtem Kader Platz vier des Peugeot-Cups

Die Füchse Berlin haben am Sonntag den vierten Platz des hochklassigen Peugeot-Cups in Dessau erreicht. Sie trafen in der Gruppenphase auf den SC Magdeburg und Dessau-Roßlauer HV 06. Gegen den SCM verloren sie knapp mit 14:15, gegen Zweitligist Dessau setzten sie sich mit 14:13 durch. Im Spiel um Platz drei verloren sie gegen den SC DHfK Leipzig mit 12:17. Das Team reiste mit Profis sowie mit Spielern der zweiten Herren und der A-Jugend an.

Die Füchse reisten mit vielen Nachwuchskräften an.

Gegen den Liga-Rivalen Magdeburg ließen die Berliner zu viele Chancen liegen und leisteten sie sich zu viele individuelle Fehler. Diese nutzte Magdeburg gnadenlos aus und konnte deshalb am Ende mit 15:14 siegreich sein. Natürlich muss hier bedacht werden, dass mit Petr Stochl, Petar Nenadic, Kresimir Kozina, Ignacio Plaza, Kevin Struck und Christoph Reißky lediglich sechs Profis mit dabei waren. Magdeburg konnte auf neun Spieler des Stammkaders setzen.

Gegen den Zweitligisten aus dem unteren Mittelfeld der Tabelle, Dessau, trafen die Füchse auf zwei alte Bekannte: Moritz Schade und Max Scheithauer aus der ehemaligen Berliner Jugend. Letzterer war jedoch nur als Zuschauer in der Anhalt-Halle, da er sich im August einen Kreuzbandriss zuzog. Gegen den weniger in der Favoritenrolle stehenden Gegner begann das Team von Trainer Velimir Petkovic gut, allerdings setzte Mitte der ersten Halbzeit die Aggressivität und Konzentration förmlich aus, sodass es mit einem Tor Rückstand in die Pause ging. Erst ein verbessertes Engagement und eine Deckungsumstellung auf das 5-1-System konnte zu Ballgewinnen und einfachen Toren führen, was den Hauptstädtern am Ende den knappen 14:13-Sieg bescherte.

„Wir haben unsere Spiele wegen der eigenen Fehler verloren, nicht wegen der personellen Überlegenheit des Gegners", sagte Sportkoordinator Volker Zerbe.

Auch das Spiel um Platz drei ging verloren. Gegen den SC DHfK Leipzig, der beinahe in Komplettbesetzung antrat, gab es eine deutliche 12:17-Niederlage. Trotzdem war es das beste Spiel an diesem Tag für die Berliner „Auch hier haben wir uns individuelle Fehler erlaubt. Natürlich waren wir personell dünn besetzt, aber gerade für unsere Nachwuchsspieler war es eine tolle Gelegenheit, sich zu zeigen. Jeder konnte sehen, was ihm noch fehlt, um Profi zu werden", so Zerbe.

Das sieht auch A-Jugend-Linksaußen und Jugend-Nationalspieler Tim Matthes so, der das erste Mal mit den Profis im Kader stand: „Es war eine tolle Erfahrung, vor so vielen Zuschauern und mit Petar und Co. aufzulaufen. Leider habe ich kein Tor gemacht, aber das zeigt mir umso mehr, dass ich weiter hart an mir arbeiten muss, um eine Chance zu haben, dort oben anzukommen." Trainer Petkovic selber hat das Turnier zur internen Sichtung genutzt: „Ich habe einen guten Eindruck der eigenen Spieler und vor allem von unserem Unterbau bekommen. Auch wenn wir nur Dritter geworden sind und viele meiner eigenen Spieler gefehlt haben, habe ich jetzt einen guten Überblick über unsere größten Talente."

Petar Nenadic wurde für seine 20 Tore als bester Schütze des Turniers ausgezeichnet Die Mannschaft fuhr am Abend mit dem Bus zurück nach Berlin und kam gegen 21 Uhr an.

Turniersieger wurde der SC Magdeburg, der sich im Finale mit 15:13 gegen den TBV Lemgo durchsetzte.




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