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24.01.2017|Jugend|CG

Das erste Länderspiel für Aaron Krai / Nachwuchssichtung bei den Füchsen

Es war sicher kein Zufall, dass die Mittelmeerspiele der U17-Nationalmannschaften in Paris stattfanden. Vergangene Woche holte die deutsche Auswahl dort den Titel, Füchse-Manager Bob Hanning, wegen der Handball-WM auch in der Stadt, nutzte die Chance und besah sich das Spiel seiner zwei beteiligten Schützlinge von der Tribüne aus. Jaron Siewert (23), Trainer der zweiten Füchse-Herren und Aaron Krai (16), Mittelmann in Hannings A-Jugend-Team, waren gemeinsam höchst erfolgreich. Siewert als Co-Trainer der Nationalmannschaft und Krai bei seinem ersten Länderspiel(turnier).

Aaron Krai spielt mit 16 Jahren bereits in der A-Jugend-Bundesliga

„Es war für die Jungs und mich auf jeden Fall ein einmaliges Erlebnis, und der erste größere Erfolg bei einem internationalen Turnier. Es war spannend, die Entwicklung der Mannschaft über eine Woche zu sehen und am Ende den Pokal hochzuhalten", lautet Siewerts Fazit.

Apropos Entwicklung: Aaron Krai war im Sommer des vergangenen Jahres noch B-Jugendlicher und kein Nationalspieler. Jetzt spielt er als 16-Jähriger in der A-Jugend Bundesliga und in der U17-Nationalmannschaft.

„Ich habe wirklich einen enormen Schritt nach vorn gemacht, seitdem ich bei den Füchsen spiele", sagt Krai. Seine Nominierung für die Mittelmeerspiele war bis kurz vor Turnierbeginn allerdings nicht sicher. „Vor dem DHB-Länderpokal im Dezember habe ich eine Mail erhalten, in der ein fester und ein variabler Kader aufgeschrieben war. Ich war nicht fest." Nach dem Länderpokal im Dezember waren sich die Nationaltrainer jedoch sicher und holten Krai für die Mittelmeerspiele in den Kader.

Kaum stand er in Paris auf dem Feld (gut 15 Minuten pro Spiel), fiel auch sein erstes Tor für den DHB. „Ein geiles Gefühl. Man ist schon ziemlich aufgeregt und das legt sich erst, wenn man etwas länger auf der Platte ist." Sein großer Vorteil sei das Training in Berlin gewesen. „Die A-Jugend unterscheidet sich qualitativ kaum von der U17-Nationalmannschaft. Es ist zu Hause körperlich sogar anspruchsvoller."

Sein Traum ist es, Profi zu werden. „Wenn man an der Wall of Fame bei uns in Füchse Town vorbeigeht und sieht, wer es in die Bundesliga geschafft hat, ist das ein enormer Ansporn. Ich will das auch. Dafür nehme ich auch acht Mal die Woche Training in Hohenschönhausen mit Anreise aus Lichtenrade in Kauf." Verbessern muss er laut eigener Aussage seine Schnelligkeit im Zweikampf. „Aber da gibt es sicher noch zig andere Dinge, die meinen Trainern einfallen würden", sagt der Mittelmann.

Am Samstag, den 28.01.2017, findet in der Lilli-Henoch-Halle (Füchsetown) übrigens das alljährliche Sichtungstraining der Füchse Berlin statt. Angesprochen sind Jugendspieler der Jahrgänge 2001-2003, die sich damit um einen Platz in den Nachwuchs-Jugendmannschaften bewerben können.




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