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08.05.2017|Jugend|SB

Zweite Herren spielt unentschieden gegen Tabellennachbarn

Von Sebastian Butzke

Das soll es also gewesen sein, das letzte Heimspiel für die zweite Männermannschaft der Füchse Berlin. Ein 32:32 Unentschieden gegen Brandenburg West, eigentlich war es unser Ziel, einen Sieg einzufahren.

© Bildnachweis: Foto Lächler

Auch die Tatsache, dass es für einige von uns das vorerst letzte Spiel in der Lilli-Henoch-Halle war, macht die Akzeptanz eines eigentlich unbedeutenden Unentschiedens vielleicht doch etwas schwerer als man es sich eingestehen möchte. Schon von Anfang an, und das muss man auch den Gästen aus Brandenburg lassen, bot das gegnerische Team eine kämpferische Leistung, was uns zunächst total überrollte und die Gäste in den ersten zehn Minuten mit vier Toren Vorsprung in ein mentales Hoch katapultierte.

Solch eine Anfangseuphorie ist im Handball natürlich schwierig zu brechen, das wusste auch jeder von uns, weshalb es auch längere Zeit brauchte, bis wir überhaupt irgendetwas in diesem Spiel unter Kontrolle hatten. Vor allem die Abwehr machte große Probleme, wobei nicht mal konkrete Schwachpunkte, sondern ein einheitliches Defensivversagen als Ursache für die Masse an Gegentoren festzustellen war. Wenigstens im Angriff brachen wir nicht ein und konnten zunächst verhindern, dass der Abstand nicht weiter wuchs. Bis zum Ende der ersten Hälfte war dann sogar der Ausgleich möglich.

Die Halbzeitansprache fiel demnach ziemlich hart aus mit dem Ziel, uns doch endlich wachzurütteln. Das Ganze gelang unglücklicherweise nur mit mäßigem Erfolg. Denn eines kann ich im Hinblick auf die zweite Hälfte verraten werden: vieles änderte sich nicht. Es ähnelte weiterhin einem Schlagabtausch zweier Boxer, die beide nur punkten wollen, jedoch vergessen, ihre Deckung oben zu halten. Und so fanden trotz jeglicher Positions- und Systemwechsel, jeglicher Motivationsrufe von der Bank und jeglicher Kommunikation untereinander auf dem Feld noch immer zu viele Bälle in unser Tor. Zu unserem Vorteil gelang es uns dann aber doch, nach Ablauf von vierzig Minuten die Führung an uns zu reißen. Für mehr reichte es dann aber nicht, denn von dort an war es nichts als ein kläglicher Versuch, dieses eine Führungstor über die restlichen zwanzig Minuten dieser Partie zu retten.

Zum Scheitern war diese Partie aber bis drei Minuten vor Schluss nicht verurteilt, da uns eben dort der Sieg wie auf dem Silbertablett serviert wurde. Die Situation sah wie folgt aus: Unentschieden; wir konnten den Ball in der Abwehr erringen und hatten nun mit dem Angriff die Chance auf das spielentscheidende Tor. Noch eineinhalb Minuten auf der Uhr, die zugunsten der Füchse abzulaufen schienen. Aber wie das nun einmal so ist im Sport, entschied der Schiedsrichter nach einem Wurf unter Kontakt auf Abwurf für Brandenburg und plötzlich lief drehte sich das Blatt.

Es folgte eine Auszeit des Gegners, in der anschließenden entscheidenden Phase entschieden wir, voll auf Sieg zu spielen und Brandenburg somit den Torwurf zu überlassen. Torhüter Kevin Deisting parierte, leitete den Gegenstoß ein, aber noch bevor es zu Abschluss kam, war die Spielzeit abgelaufen und es blieb bei einem Unentschieden. Und so liegt es jetzt in unserer Hand, ob wir uns entscheiden, am Samstag eine ähnliche Leistung gegen den vorzeitig feststehenden Meister LHC Cottbus darzubieten oder doch noch ein letztes Mal wie der Phönix aus der Asche zu steigen. Um es uns selbst ein letztes Mal zu beweisen.




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