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18.09.2017|Jugend|pm

Deutlicher aber glanzloser Auftakterfolg der C-Jugend gegen Tegel

Am 1. Spieltag der Berliner Verbandsliga der C-Jugend hat das Team von Martin Berger und Oliver Ostwald den VfL Tegel souverän mit 40:23 (19:9) geschlagen.

Die C-Jugend startete mit einem Auftaktsieg.
© Bildnachweis: Lehmann

Trotz vier verletzter Spieler war die Marschroute für das Spiel klar bestimmt: Die Trainingsschwerpunkte der Vorbereitung sollten im Wettkampf angewendet und der Gegner so in seine Schranken verwiesen werden. Bis zur Auszeit in der 9. Minute kam das Team um Kapitän Moritz Sauter jedoch nicht ins Spiel. Die Tegeler Mannschaft wuselte sich unorthodox durch die Abwehrreihen, die die letzte Konsequenz vermissen ließ, sodass beim Stand von 5:5 die Grüne Karte her musste.

Fortan entwickelte sich das erwartete Spiel, jedoch blieben zu viele freistehende Chancen ungenutzt. Ab dem 10:8 zog man kontinuierlich davon, auch weil den Gästen die Kräfte schwanden. Mit einem Halbzeitstand von 19:9 wurden die Seiten getauscht.

Wieder verschliefen die jüngsten Füchse den Start in die Halbzeit, wodurch es Tegel gelang, den Rückstand nicht größer werden zu lassen. „In dieser Phase hat uns die Fokussierung gefehlt. Viele dachten, dass das Spiel schon von alleine laufen würde.", sagte Martin Berger, der viel wechselte und jeden Spieler somit in die Verantwortung bringen wollte.

Bis zur Auszeit nach 44 Minuten bei einem Stand von 28:18 gestaltete sich die zweite Halbzeit unentschieden. „Wir dürfen uns nicht irgendwann zurücklehnen und zufrieden geben. Jeder Spieler muss das Verlangen haben, in jeder Situation mit maximaler Leidenschaft zu agieren.", meint Oliver Ostwald, der am Ende des Spiels auf 18 Fehlwürfe kam. Martin Berger: „In der Auszeit haben wir den Jungs eine Aufgabe gegeben. Sie sollten die verbliebene Zeit mit 6 Toren gewinnen". Diese Herausforderung lösten die Jungfüchse am Ende sehr ansehnlich. Die restliche Spielzeit von 5 Minuten gewannen sie mit 7 Toren, um in der Endsumme das Spiel mit 40:23 für sich entschieden zu haben.

Das Resümee des Trainers fällt trotz des Kantersiegs nüchtern aus: „Das erste Spiel einer Saison gestaltet sich immer etwas schwierig. Das Spiel war aber auch nicht gut von uns. Wir hinken unseren Ansprüchen hinterher. Allen voran in der Abwehr haben wir zu passiv agiert und somit die physisch starken Halbspieler gewähren lassen. Die Mannschaft muss lernen, sich auf alle Gegebenheiten einzustellen und eine Lösung zu finden."

Am kommenden Sonntag gastieren die Jungfüchse in Lichtenrade, die mit 48:15 ein Ausrufezeichen in der Liga gesetzt haben. Statistik: Lewin, Wronski - Kelpin (10), Sauter (9/1), Billepp (7), Westphal und Beutler (je 4), Jäger, Bauer, Hoffmann (je 2), Herold




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