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22.11.2017|Jugend|pm

Nach Stotterstart läuft der Motor: C-Jugend bewahrt weiße Weste

Mit 42:21 (17:12) hat die C-Jugend der Füchse Berlin ihr Heimspiel gegen den TSV Rudow gewonnen. Allerdings fanden die Jungfüchse erst im zweiten Durchgang zu einer ansprechenden Leistung.

© Bildnachweis: Lehmann

Trotz des eindeutigen Tabellenstandes des Gastes sollte das Team um Martin Berger und Oliver Ostwald umsetzen, was in der Videobesprechung zuvor herausgearbeitet wurde. Der Trainer dazu: „Wir beschäftigen uns vornehmlich mit uns selbst, gucken uns unser Spiel an und zeigen den Spielern, wo Verbesserungen unbedingt nötig sind."

Basierend auf dieser Maxime sollten die Südberliner bespielt werden. Das gelang in den ersten 25 Minuten überhaupt nicht. Zu träge wirkten die Jungfüchse zu Beginn, ließen vorne viele Chancen ungenutzt und waren vom Tempowechsel des Rudower Angriffs überrascht, sodass sich den Zuschauern bis zum 6:6 ein ausgeglichenes Spiel bot. Die einfachen Fehler vorne wurden nun eingestellt, während man mit der Abwehr weiterhin nicht zufrieden sein konnte. Mit einem Tor zum Halbzeitpfiff ging es mit 17:12 in die Kabinen.

Anscheinend hatte das Trainerteam die richtigen Worte gefunden. Fortan agierten die Jungfüchse wach und viel beweglicher in der Abwehr. Waren es im ersten Durchgang lediglich vier Tore aus der 1. bzw. 2. Welle, kam man nach der Pause auf insgesamt 13 Stück. Ein Indiz für eine bessere Einstellung.

Den Rudowern merkte man den Kräfteverschleiß sichtlich an. Bis zum 23:19 ärgerten sie die Jungfüchse noch, danach schalteten diese einen Gang nach oben. Mit einem 9:0-Lauf beendete man jegliche Hoffnungen und ließ das Ergebnis zum Ende der Partie mit 42:21 standesgemäß aussehen.

„Wir haben erst ab der 32. Minute in der Abwehr zu unserem Spiel gefunden. Wir wollen die Jungs bewusst genau dort fordern und nicht in einer defensiven Formation verstecken. Rudows Tempowechsel und Kreuzbewegungen haben uns zu lange vor eine Aufgabe gestellt. Das müssen die Jungs schneller lösen, darauf sind sie vorbereitet", zieht Martin Berger sein Fazit nach dem Spiel.

Am kommenden Samstag reist die Mannschaft zur SG OSF (14.30 Uhr).

Statistik: N. Wronski (7 Paraden), M. Sauter (9/1), F. Billepp, K. Wieters (je 6), T. Neuwirth, T. Kelpin, F. Hoffmann (je 4), E. Westphal (3), M. Jäger, L. Herold (je 2), H. Bauer, R. Dieffenbacher (je 1)




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