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16.03.2018|Jugend|rom

B-Jugend verpasst den ersten Aufschlag - Niederlage in Potsdam

Am vorletzten Spieltag der Oberliga Ostsee-Spree hat die B-Jugend der Füchse Berlin den vorzeitigen Staffelsieg verpasst. Die Mannschaft von Trainer Fabian Lüdke unterlag beim direkten Verfolger vom VfL Potsdam mit 13:20 (6:7). Die Mannschaft steht damit am Samstag unnötig unter Druck, im letzten Spiel muss mindestens ein Punkt geholt werden. Nur dann ist der Staffelsieg sicher und es erfolgt die direkte Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft.

© Bildnachweis: Lächler

Diese Aufgabe hatte sich die B-Jugend der Füchse Berlin etwas leichter vorgestellt und das war dann vielleicht auch das Problem. Im Nachholspiel musste die Mannschaft von Fabian Lüdke zum 1. VfL Potsdam, dem direkten Verfolger in der Oberliga Ostsee-Spree. Zwar hatten beide Mannschaften die Teilnahme zur Deutschen Meisterschaft bereits sicher, aber nur der Erstplatzierte steigt direkt im Achtelfinale ein, der Zweitplatzierte muss noch eine Vorqualifikation im Hin- und Rückspiel bestreiten. Im Hinspiel wurde Potsdam noch mit 40:19 besiegt.

Davon war dann am gestrigen Abend in Potsdam wenig zu sehen. Die Gastgeber erwischten den besseren Start und legten gleich 3:0 vor. Zu dem Zeitpunkt war die Füchse-Mannschaft noch bereit zu kämpfen, glich einmal aus und behielt auch in der Folge den Anschluss bis zum 6:7-Pausenstand. Im zweiten Durchgang brach dann die Mannschaft jedoch völlig auseinander, einzig Torhüter Erik Ullrich rief eine souveräne Leistung ab. Seine Vorderleute dagegen sollten am Ende auf zusammen 27 Fehlwürfe und neun technische Fehler kommen, zwei für die eigenen Ansprüche der Spieler und der Füchse inakzeptable Werte.

"Wir haben nicht auf jeder Position in Bestbesetzung gespielt, aber das darf nicht einmal ansatzweise als Ausrede gelten", kritisierte Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning. Dies betraf gleichermaßen Spieler des jüngeren Jahrgangs, die in der nächsten Saison Verantwortung übernehmen wollen oder etablierte Leistungsträger wie den Schweizer Nationalspieler Robin Heinis. Mit Ausnahme des Torhüters konnte kein Spieler sein Leistungsvermögen abzurufen.

Beim 10:11 bestand nochmals die Chance auszugleichen, auch diese Gelegenheit wurde verpasst und danach zog Potsdam bis zum 13:20-Endstand davon. "Ich bin schon ein wenig schockiert, wie die Mannschaft so auseinander brechen und sich aufgeben konnte", war Trainer Lüdke nach der Partie fast ein wenig sprachlos. Entsprechend unter Druck steht das Team nun unnötigerweise am kommenden Samstag. Dann geht es zuhause um 15 Uhr gegen die Spielvereinigung Blau-Weiß, nur mit mindestens einem Punkt kann die Tabellenführung gegen Potsdam abgesichert werden. Sollte Potsdam am Wochenende doppelt punkten und die Füchse verlieren, dann müssten sie sogar noch in die Vorqualifikation zur Deutschen Meisterschaft.




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