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09.07.2019|Jugend|tfo

U-21 WM und Profikader

Tim Matthes wurde in Berlin geboren und spielt seit der B-Jugend bei den Füchsen. Der 20-Jährige Linksaußen hat erst kürzlich seinen ersten Profivertrag unterschrieben. Zu Beginn der Vorbereitung fehlt das Nachwuchstalent allerdings. Das aber auch aus gutem Grund: Am 16.07. startet Tim Matthes mit der deutschen U-21-Nationalmannschaft in das WM-Turnier in Spanien. Im folgenden Interview gibt der linke Flügelspieler einen kleinen Ausblick und verrät uns seine Erwartungen an die WM.

Tim Matthes im Trikot der Junioren-Nationalmannschaft

Auf internationaler Ebene konntest du schon viel Erfahrung sammeln. Du hast schon an einigen großen internationalen Turnieren teilgenommen und bist seit langem Bestandteil der deutschen U-Nationalmannschaften. Wie groß ist für dich der Unterschied zwischen Junioren-Nationalmannschaft und Verein?

Tim Matthes:Der wesentliche Unterschied besteht natürlich darin, dass man sich im Verein fast täglich sieht und mit seinen Teamkameraden aus der Nationalmannschaft maximal einmal im Monat zusammenkommt. Dadurch hat man natürlich weniger Zeit, um sich einzuspielen. Aber nichtsdestotrotz freue ich mich dann immer mal die Jungs aus den anderen Vereinen zu sehen und es macht dann auch immer wieder Spaß mit denen Handball zu spielen.

Was erwartest du von der Mannschaft und von dir selbst bei der WM in Spanien? Mit unter anderem Dänemark, Norwegen und Island stehen euch gleich drei große Handballnationen in der Gruppenphase gegenüber.

Tim Matthes: Ich denke die Weltmeisterschaft wird sehr ausgeglichen sein. Meiner Meinung nach, haben wir die schwerste Gruppe bekommen. Deshalb gilt es auch erstmal, die Gruppenphase bestmöglich zu absolvieren. Am Besten mit dem ersten Platz, um dann im Achtelfinale einen guten Gegner zu bekommen. Dann sind es K.O.-Spiele, in denen immer alles passieren kann. Ich denke, wir sollten das Halbfinale als Ziel ausrufen und ich bin auch davon überzeugt, dass wir das erreichen können. Was danach passiert, werden wir dann sehen. Ich persönlich hoffe natürlich Einsatzzeiten zu bekommen und dann meiner Mannschaft dann bestmöglich zu helfen.

Du hast bereits 20 Spiele für die deutsche U-21 absolviert. Wie groß ist die Nervosität bei dir vor so einem Ereignis und wie gehst du mit dieser um?

Tim Matthes:Ich denke, eine gewisse Grundnervosität ist immer ganz gut, aber mittlerweile habe ich schon einige Spiele gespielt und daher hält sich das in Grenzen. Es ist mehr eine Sache des Respekts vor dem Gegner und der Vorfreude auf das Turnier. Man ist nicht mehr so aufgeregt und nervös wie am Anfang. Ich versuche, mir da einfach nicht so einen Kopf zu machen und mich da mehr auf mich zu konzentrieren und mich mit meinen Mitspielern auf den Gegner zu fokussieren.

Direkt nach dem Turnier geht es für dich wieder nach Berlin. Dort stößt du zum Profikader der Füchse Berlin. Nachdem du in der letzten Saison immer wieder zu kurzen Einsätzen gekommen bist, bist du nun fester Bestandteil der Profimannschaft. Was erhoffst du dir von deiner ersten Bundesligasaison?

Tim Matthes:Zunächst einmal freue ich mich riesig, dass ich im nächsten Jahr die Chance bekomme, in der ersten Liga zu spielen. Ich erhoffe mir natürlich, dass ich so viele Einsatzminuten sammeln kann wie möglich, um mich dann persönlich weiterzuentwickeln. Außerdem hoffe ich, dass ich Erfahrung sammeln kann, um meiner Mannschaft dann in den Spielen zu helfen.




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