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16.10.2003|Information

Launische Diva aus Fredenbeck gastiert im Fuchsbau

Nach der unglücklichen Niederlage in Altenholz sind die Füchse im Heimspiel gegen den VfL Fredenbeck am Samstag (19 Uhr /HKZ) nun schon unter Zugzwang. Mit einem Sieg gegen den VfL hätte man wieder Anschluss an das obere Tabellendrittel, doch bei einer Niederlage ist man mittendrin im Keller der Liga.

Das hatten sich die Verantwortlichen des VfL Fredenbeck vor der Saison wohl auch anders vorgestellt.
Als Meisterschaftsfavorit gehandelt, präsentierte sich die Mannschaft um Trainer Zbigniew Tluczynski zuletzt wie eine launische Diva. So stehen neben zwei überzeugenden Siegen gegen Delitzsch und in Achim/Baden auch zwei unerwartete Heimniederlagen gegen Augustdorf und Aufsteiger Flensburg II auf dem Konto. Mit 6:6 Punkten und damit Platz 9 rangiert der VfL derzeit weit weg von den eigenen Ansprüchen, denn der Vorjahresdritte hatte vor der Saison den Aufstieg in die 1. Bundesliga als klares Saisonziel ausgegeben.

Ähnlich wie für die Niedersachsen, ist dieses Spiel auch eine erneute Standortbestimmung für die Füchse.
“Derzeit fehlt uns einfach einwenig die Cleverness in den entscheidenden Phasen des Spiels“ resümiert der Trainer Sviridenko nach dem Spiel in Altenholz. „Die Fehlerquote bei freien Würfen ist zu hoch und auch das Konterspiel, sonst eine unserer Stärken, war in den letzten Spielen nicht optimal.“
Um gegen Fredenbeck erfolgreich zu sein, fordert Trainer Sviridenko, dass neben den sonstigen Leistungsträgern nun auch weitere Spieler mehr Verantwortung im Spiel übernehmen müssen. „Viktor Pohlack hat sich in den letzten Spielen, vor allem im Pokalspiel in Bad Bramstedt schon gesteigert, aber auch die jungen Füchse wie Sascha Detlof, Denis Mathews und Kay Blasczyk sind jetzt noch mehr gefordert.“

Dennoch zeigt sich Sviridenko optimistisch: „Genau wie ich vor zu großer Euphorie nach den ersten beiden Heimspielen gewarnt habe, sollte jetzt nach 2 Niederlagen in Folge keiner schon die Flinte ins Korn werfen. Die Mannschaft trainiert hervorragend und setzt viele der Vorstellungen im Spiel schon hervorragend um. Dennoch stehen wir am Anfang unseres Weges und es kann nicht alles gleich optimal laufen. Wir müssen uns jeden Schritt hart erarbeiten.“

Und das Spiel gegen Fredenbeck wird ein wirklich schweres Stück Arbeit. Denn auch wenn in Fredenbeck jetzt kaum noch jemand das Wort Aufstieg in den Mund nehmen mag, zählt der VfL nach wie vor zu den Spitzenmannschaften der Liga. Mit Spielmacher Frank Cordes, dem früheren Berliner Maik Heinemann und dem Keeper-Altmeister Mariusz Dudek können die Niedersachsen auf ein erfahrenes und eingespieltes Team setzen, das zu dem mit Kreisläufer Tihomir Knez vom HCE Rostock gezielt verstärkt wurde.
Gerade Torhüter Mariusz Dudek wird im Fuchsbau noch gut in Erinnerung sein, denn bei der Niederlage in der letzten Saison hatte er den Füchsen mehrfach den Zahn gezogen. Der Altmeister zwischen den Fredenbecker Pfosten wird wohl auch diesmal ein harter Prüfstein. Aufpassen müssen die Füchse aber auch auf die Rückraumschützen Stefan Völkers und sowie Dennis Marinkovic auf Linksaußen, den bisher besten Torschützen des VfL.

Für alle die nicht live im Fuchsbau dabei sein können, gibt es wieder den Liveticker unter www.reinickendorferfuechse.net

Zusatzinfo:
Im Vorfeld des Bundesligaspiels findet ab 12 Uhr ein gut besetztes Turnier mit den A-Jugendmannschaften des HCE Rostock, der SG ASC/VfV Spandau und den Füchse statt.




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