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26.03.2009|Information|HANDBALLWOCHE

Füchse auf Platz 1 des HBL- Barometers der HANDBALLWOCHE

Viele Fragen, viele Antworten
Die HW stellt vor: Das neue HBL-Barometer - Füchse Berlin auf Rang 1

Köln Insolvenzen, Bestechungs-Vorwürfe und Manipulations-Skandale: Der Handball steckt in der Krise. Doch wie tief sitzt der Frust wirklich? Was halten die Zuschauer, die Woche für Woche in den Hallen die Spiele verfolgen, von der Entwicklung im Handball? Wie wirken sich die Vorwürfe aus auf das Image, die Außenwirkung der Vereine, auf das Ansehen? Aber wie beurteilen die Fans die Spielorte, die Gastronomie oder auch die Infrastruktur ihres Clubs? Die HANDBALLWOCHE ging diesen Fragen auf den Grund und initiierte zusammen mit dem Team um den renommierten Wissenschaftler Prof. Dr. Alfons Madeja und unterstützt durch die Firma IMTECH die größte Fan-Umfrage, die es je im Handball gegeben hat. Lesen Sie hier den ersten Teil der neuen und exklusiven HW-Serie. Verfolgen Sie hier das neue HBL-Barometer.

Die Fans haben entschieden: Die Füchse Berlin sind Deutschlands Vorzeige-Club Nummer eins. Die Hauptstädter belegen im neuen HBL-Barometer den ersten Platz. Nach Auswertung aller acht abgefragten Kategorien (siehe Gesamt-Ranking Seite 8) stehen die Füchse da, wo sie auch in der Tabelle irgendwann hin wollen: Auf Platz eins vor den Rhein-Neckar Löwen, dem HSV Hamburg und dem THW Kiel. Der Umzug in die nagelneue O2-World hat sich somit bezahlt gemacht. Die Fans sind begeistert.
Von den Fans in der umfassenden Studie abgestraft wird dagegen der Altmeister VfL Gummersbach. Die Oberberger belegen im Ranking nur den drittletzten Platz und rangieren damit nur knapp vor dem Aufsteiger Dormagen und dem designierten Absteiger Essen. Ebenfalls weit unten in der Rangliste findet sich ein weiterer Traditionsverein wieder. Der TV Großwallstadt belegt nur den 15. Platz. Überraschend nur im Mittelfeld (übrigens in allen Kategorien) zu finden ist das selbst ernannte Spitzenteam der SG Flensburg-Handewitt.
Doch das HBL-Barometer will nicht kritisieren, sondern vielmehr sensibilisieren. Es will die Verbesserungspotenziale bei den Clubs aufzeigen und zur Diskussion anregen. Das Ziel: Mehr Zufriedenheit bei den Fans und mehr Klärung der offenen Fragen. Das können wir in diesen schwierigen Zeiten im Handball gut gebrauchen.

Die Studie

2.500 Fans, 18 Clubs, eine Umfrage: In den vergangenen Wochen zwischen dem 20. Februar und dem 15. März waren die Befragungsteams von Prof. Dr. Madeja im Auftrag der HANDBALLWOCHE zwischen Flensburg und Göppingen unterwegs. Befragt wurden rund 2.500 Fans bei den Heimspielen ihres Vereins. Bis zu 15 Interviewer waren am jeweiligen Standort im Einsatz, um die Meinungen der Fans und Besucher einzuholen. Die Studie als Qualitätsmanagement hat sich bereits in der Fußball-Bundesliga, wo das Barometer erstmals vor Jahren eingesetzt wurde, bewährt. „Durch eine zufällige Auswahl der befragten Personen wird sichergestellt, dass aus allen Gruppierungen, sei es nun aus dem Fanblock oder von den ruhigeren Sitzplätzen alle Fans zu Wort kamen“, erklärt Prof. Madeja. Insgesamt waren die Zuschauer den Fragen gegenüber sehr aufgeschlossen, viele seien sogar hoch erfreut gewesen, endlich einmal ihre Meinung kundtun zu können. Das HBL-Barometer ist „die Stimme der Fans“ und gibt somit die Kundenorientierung der Vereine wieder, wie Madeja betont.
Die HANDBALLWOCHE hat diese Stimme gehört und veröffentlicht nun die Ergebnisse. In dieser Ausgabe stellen wir Ihnen, liebe Leser, das Gesamt-Ranking vor sowie die Kategorien im Bereich „Image“ und „Verein“. In den beiden folgenden Ausgaben der HW präsentieren wir dann die weiteren Kategorien

Füchse und Löwen führen das Feld an

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Köln > Welch eine Überraschung! Die Berliner Füchse stehen im ersten HBL-Barometer der HANDBALLWOCHE ganz oben. Besonders die Arbeit von Bob Hanning als Geschäftsführer der Füchse Berlin erhält von den Fans die Bestnote. Extrem schlecht kommt dagegen das Management des Zwangsabsteigers HSG Nordhorn weg. Die HSG-Fans haben Bernd Rigterink und Co. nicht verziehen, dass sie den Europacupsieger gegen die Wand gefahren haben. Die Nordhorner Rumpf-Mannschaft wird dagegen belohnt für ihr weiterhin unermüdliches Engagement und belegt im Mannschaftsranking den zweiten Platz hinter dem THW Kiel. Trotz der Gerüchte und Anschuldigungen stehen die Kieler Fans geschlossen hinter ihrem Team. Sogar der stark in Kritik geratene Manager Uwe Schwenker steht bei den Fans noch ganz hoch im Kurs. Er erhielt die zweitbeste Beurteilung in der Kategorie „Management“.
„Wir freuen uns natürlich riesig über dieses Ergebnis. Das ist ein großer Ansporn für uns, auf diesem Weg weiterzuarbeiten um die Zufriedenheit unserer Zuschauer auch weiterhin aufrecht zu erhalten“, freut sich Geschäftsführer Bob Hanning über die Auszeichnung.

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