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03.06.2009|Spielbericht|ATz - handball-world.com

Füchse müssen sich EHF-Pokalsieger 40:31 geschlagen geben

Im letzten Auswärtsspiel der Saison 2008/2009 in Köln mussten sich die Füchse Berlin dem frisch gebackenen Europapokalsieger VfL Gummersbach mit 40:31 (20:14) geschlagen geben. Trotz langer Siegesfeier war das Team von Sead Hasanefendic routinierter und ließ den Berliner keine Chance. Die besten Akteure bei den Gästen waren die beiden Torhüter Vortmann und Stochl, sowie Michal Kubisztal mit 6 Feldtoren als erfolgreichster Werfer.

Knapp 3000 Zuschauer waren in die Lanxess-Arena nach Köln gekommen um das letzte Gummersbacher Heimspiel mit zu verfolgen. Und das nachdem der VfL Gummersbach am vergangen Montag noch den EHF-Pokal ins Bergische Land holte. Nachdem die Füchse Berlin im Hinspiel noch einen Punkt in der Max-Schmeling-Halle behalten konnten, standen die Vorzeichen auch bei der Auswärtspartie theoretisch recht gut. Immerhin steckte dem VfL noch die internationale Belastung in den Knochen und vor dem Spiel gegen die Hauptstädter wurde laut Torhüter Fazekas auch nur einmal trainiert: "Wir haben nur ein bisschen Fussball gespielt, damit wir schwitzen. Nach dem Pokalsieg haben wir ordentlich geifert!". 
 
Das merkte man dem VfL Gummersbach jedoch nicht an. Die Partie begann offen, die 2:0-Führung der Hausherren wurde von den Berlinern schnell in ein 3:3 durch Konrad Wilczynski umgemünzt. Ein gut aufgelegter Stochl und ein Treffer von Göde sorgte sogar für die 4:5 Führung für die Gäste. Zu diesem Zeitpunkt war in diesem Spiel noch alles möglich. Doch ein verworfener Siebenmeter gegen den bärenstarken Fazekas leutete die Negativserie der Füchse ein. In der Abwehr fand man kein Mittel gegen die agil aufspielenden Gastgeber. Immer wieder kam Gunnarsson am Kreis frei zum Wurf und erzielte in der 12. Minute bereits sein viertes Tor. So setzte sich der VfL auf 11:7 ab.

Nach 25 Minuten demonstrierten die Gummersbacher dann bereits ihre Spielfreunde, als Vukovic das 17:12 per Kempa erzielte. Kjetil Strand konnte nach seiner Einwechslung mit zwei Treffern für Akzente von der Rückraummitte sorgen, nachdem Jaszka noch glücklos agierte. Dennoch gelang es bis zur Halbzeit nicht, den Lauf des VfL Gummersbach aufzuhalten. Beim Stand von 20:14 ging es in die Pause. 

Mark Bult sah in der Halbzeit gegenüber HBL.tv die Probleme im Berliner Spiel in Angriff und Defensive: "Wir sind in der Abwehr nicht aggressiv genug genug, in der 5:1 standen wir sogar noch schlechter als in der 6:0-Abwehr. Vorne hören wir nicht auf den Mittelmann und werfen einfach auf das Tor, das müssen wir in der zweiten Hälfte besser machen", so der niederländische Nationalspieler. Doch Theorie und Praxis klafften in dieser Partie weit auseinander. Zu Beginn der zweiten Hälfte lief gar nichts mehr zusammen. In Unterzahl erzielte der VfL Gummersbach 2:0 Tore, den Füchsen gelang in den ersten Minuten gar kein Treffer.

Nach 34 Minuten war beim 24:14 dann die Vorentscheidung gefallen. Jens Vortmann kam in der 39. Minute für Petr Stochl, der trotz guter Leistung eine Pause brauchte. Der junge Keeper sorgte für einige Akzente, doch immer wieder war es der Angriff, der die Chancen vergab oder einfach am perfekt aufgelgten Nandor Fazekas im Gummersbacher Tor (20 Paraden) scheiterte.  Immerhin gelang es in der Schlussphase den weiteren Gummersbacher Lauf in Grenzen zu halten. Auch der junge Martin Murawski bekam Einsatzzeiten und erzielte immerhin 4 Treffer, sicher eine der positiven Überraschungen in der Partie. Am Ende hieß es dann 40:31, nun ist ein Sieg mit mindestens 6 Toren am kommenden Samstag gegen den Tabellennachbarn MT Melsungen notwendig, um Platz 10 noch zu erreichen.




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