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06.09.2009|Spielbericht|RM - handball-world.com

Perfekter Saisonauftakt - 26:21 in Minden

Die Füchse Berlin haben einen Einstand nach Maß in ihre dritte Erstligasaison erreicht. Bei GWD Minden erreichten sie einen 26:21 (12:13)-Auswärtssieg. Nach einer Führung zu Beginn leisteten sie sich eine kleine Schwächephase und scheiterten zu oft am Mindener Torhüter Nikolas Katsigiannis, so dass GWD zur Halbzeit mit 13:12 in Führung lag. Danach eroberten sie sich die Führung zurück und konnten sich mit zwei Treffer von Bult und einem Tor von Murawski auf 18:15 leicht absetzen. Danach gaben sie die Führung bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand, die meisten Treffer erzielten Sebastian Schneider und Markus Richwien (jew. 6).

Die Füchse Berlin starteten bei GWD Minden druckvoll ins Spiel und wollten aus einer stabilen Abwehr heraus ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Obwohl auch Minden von Beginn an ein hohes Tempo ging, dauerte es fast drei Minuten bis in der Kampa-Halle das erste Tor fiel. Konrad Wilczynski brachte die Berliner in Führung, eine Minute später erhöhte er mit einem Strafwurf. Eine höhere Führung erlaubte GWD Minden seinen Gästen jedoch nicht, die Gastgeber hielten den Anschluss. Obwohl der Mittelblock der Füchse mit Torsten Laen und Stian Vatne beinahe unüberwindbar war gelang es den Berlinern nicht daraus Kapital zu schlagen, immer wieder scheiterten sie am glänzend aufgelegten Nikolas Katsigiannis im Tor der Mindener.

Evars Klesniks erzielte dann in der 23. Minute beim 9:9 den Ausgleich für die Grün-Weißen, mit einem Strafwurf sorgte sein Teamkollege Stephan Just beim 10:9 für die erste GWD-Führung. Neben Katsigiannis präsentierte sich Just im gesamten Spiel als gefährlichster Spieler von GWD-Trainer Richard Ratka, der den Allrounder immer wieder auf einer anderen Position zum Einsatz brachte und damit die Gäste überraschte. Nach einer Auszeit konnten zwar Richwien und Strand für die Füchse zum 11:11 ausgleichen, dennoch gingen Minden mit 13:12 in die Halbzeit.

Nach der Pause war der Gleichstand wieder hergestellt, nachdem Wilczynski seinen zweiten Strafwurf zum 13:13 verwandelte. Wieder hatten die Gäste den besseren Start erwischt, auch eine offensive GWD-Abwehr brachte sie nicht aus dem Konzept. Insbesondere Sebastian Schneider überraschte bei den Füchsen, der Neuzugang aus Flensburg steht durch die Verletzung von Michal Kubisztal unter besonderem Druck und ließ sich dadurch nicht verunsichern. Immer wieder brach er durch die GWD-Abwehr und erzielte unter anderem den Ausgleich zum 15:15. Mit einem Schlagwurf erzielte Mark Bult seinen ersten Treffer und brachte den Füchsen die Führung zurück, postwendend erhöhte er auf 17:15, bevor Martin Murawski das 18:15 für die Füchse folgen ließ.

Auch eine Auszeit von Trainer Richard Ratka brachte nun für GWD Minden keine Wende mehr, vielmehr erhöhte Markus Richwien mit einem Kempa-Trick auf 21:17. Eine letzte Chance erhielten die Gastgeber nachdem der Berliner Mittelblock innerhalb einer Minute zwei Zeitstrafen erhielt, zunächst musste zu Beginn der 45. Minute Torsten Laen auf die Bank, knapp eine Minute später folgte ihm Stian Vatne. Aus der doppelten Überzahl konnte Minden jedoch kein Kapital schlagen, stattdessen mussten sie einen Gegentreffer von Kjetil Strand hinnehmen.

Auf Mindener Seite konnte noch einmal Katsigiannis glänzen, als er in der 49. Minute einen Strafwurf von Wilczynski parierte. Bei den Füchsen kam allerdings keine Verunsicherung mehr auf, die Abwehr stand stabil und dahinter glänzte im Tor auch Silvio Heinevetter mit einer guten Leistung. Füchse-Trainer Dagur Sigurdsson nahm in der 57. Minute beim 25:20 noch seine Auszeit und leitete die Schlussphase ein. In der vorletzten Minute packte dann Mark Bult etwas zu beherzt zu und erhielt die rote Karte, den Schlusstreffer markierte dann aber Markus Richwien mit seinem sechsten Treffer zum 26:21 für die Füchse Berlin.

Stimmen zum Spiel:

Dagur Sigurdsson, Trainer Füchse Berlin:
Ich bin sehr zufrieden. Wir haben fast das gesamte Spiel eine gute Abwehr gespielt. Nur in einer Phase in der ersten Halbzeit waren wir etwas auseinander, da hat Just aus aussichtslosen Positionen getroffen und Minden im Spiel gehalten. Da wurde dann auch die Halle laut und hat uns unter Druck gesetzt. In der zweiten Halbzeit haben wir dann das Spiel besser kontrolliert. Weil wir in der ersten Halbzeit viel gewechselt haben, hatten wir dann auch mehr Kraft im Rückraum. Mit Karason und Schneider haben zwei junge Spieler mit neuen Toren einen wichtigen Beitrag geleistet. Das war wichtig und es war schön, diese Leistung zu sehen.

Bob Hanning, Geschäftsführer Füchse Berlin:
Mit einer guten Abwehrleistung, die beim Rückzugsverhalten anfing, haben wir das Spiel verdient gewonnen. Es hat mich besonders für die jungen Spieler Schneider und Karason gefreut, dass sie das Vertrauen des Trainers mit einer guten Leistung bestätigt haben.




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