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18.10.2009|Spielbericht|RM - handball-world.com

Dritter Sieg in Folge: 32:27 gegen die HSG Düsseldorf

Gegen die HSG Düsseldorf feierten die Füchse Berlin bereits den dritten Sieg in Folge. Mit 32:27 (20:10) wurde der Aufsteiger geschlagen, Trainer Dagur Sigurdsson brachte dabei alle Spieler zum Einsatz und testete damit verschiedene Angriffs- und Abwehrformationen. Ein Garant für den Sieg war auch Torhüter Petr Stochl, der den Vorzug vor Silvio Heinevetter erhielt und sich mit einem hervorragenden Spiel revanchiere. Zu den Toptorschützen avancierten Kjetil Strand (9) und Torsten Laen (6), daneben kam Stian Vatne zum ersten Saisontor und Colja Löffler zum ersten Saisoneinsatz.

Die Füchse Berlin und die HSG Düsseldorf starteten rasant in das Spiel, dabei gaben vor allem die Gastgeber das Tempo vor. Obwohl der Berliner Favorit deutlich dynamischer agierte konnte er sich nicht absetzen, zu überhastet wurde im Angriff abgeschlossen. Daraus konnten aber auch die Gäste kein Kapital schlagen, im Berliner Tor hatte Petr Stochl den Vorzug vor Silvio Heinevetter erhalten und glänzte mit zahlreichen Paraden. Das Spiel blieb aber nur sechs Minuten offen, nach einer Strafe gegen Marcel Wernicke geriet die HSG erstmals in Unterzahl. Die Berliner zeigten ein perfektes Überzahlspiel und erhöhten in zwei Minuten von 4:3 auf 7:3.

HSG-Coach Goran Suton reagierte mit einer Auszeit und wechselte im Tor von Matthias Puhle zu Ivan Zoubkoff. Der konnte zwar zwei Strafwürfe von Konrad Wilczynski und Kjetil Strand parieren, die HSG aber trotzdem nicht im Spiel halten. Stattdessen erhöhten die Berliner Schritt für Schritt den Vorsprung, beim 11:5 erzielte Stian Vatne sein erstes Füchsetor in einem Pflichtspiel. Die Berliner fingen bereits früh an mit Kunstwürfen zu glänzen. Mit einem blitzsauberen Kempatrick nach Vorlage von Kjetil Strand traf Markus Richwien in der 19. Minute zum 13:6, nach einem Zuspiel von Runar Karason sorgte Torsten Laen in der 24. Minute beim 16:6 für die erste 10-Tore-Führung. Der Vorsprung wurde bis zur Halbzeit gehalten, mir 20:10 ging es in die Kabine.

Nach der Pause brachte Trainer Dagur Sigurdsson Johannes Sellin auf Rechtsaußen, in der 40. Minute folgte Colja Löffler mit seinem ersten Saisonspiel. Auch im Rückraum begann Sigurdsson zu wechseln, allerdings konnte Michal Kubisztal nach seiner Verletzung noch nicht an die alte Leistung anschließen. Zwar erhöhten die Füchse ihren Vorsprung beim 27:15 noch auf zwölf Tore, dann nutzten allerdings die Gäste mit einer hervorragenden Moral den Bruch im Berliner Spiel. Tor für Tor kämpften sich die Düsseldorfer um ihren Toptorschützen Michael Hegemann (6) heran. Den Rückstand konnten sie allerdings nur auf vier Tore verkürzen, den Füchsesieg dagegen nicht ernsthaft gefährden.

Am Ende stand für die Füchse ein 32:27-Sieg gegen die HSG Düsseldorf und damit der dritte Sieg in Folge zu Buche. Doch auch Gästetrainer Goran Suton war mit dem Auftritt seines Teams sehr zufrieden und zeigte sich gut vorbereitet auf das nächste Spiel gegen die TSV Hannover-Burgdorf. Die Füchse klettern unterdessen auf den achten Tabellenplatz.


Stimmen zum Spiel:

Goran Suton, Trainer HSG Düsseldorf:
Erst einmal Glückwunsch an meinen Kollegen, das war ein verdienter Sieg, der schon in der ersten Halbzeit entschieden war. Wir haben in der ersten Halbzeit zu viele Tore bekommen, das darf uns nicht passieren. Auf den Halbpositionen waren wir nicht aggressiv genug, so kam der Rückraum der Berliner zu einfachen Toren. Wir wollten in der Halbzeit kämpfen und gut in der Deckung stehen, das ist uns dann auch gut gelungen. Glückwunsch auch an Bob, die Stimmung war echt einmalig.

Dagur Sigurdsson, Trainer Füchse Berlin:
Wir waren mit der ersten Halbzeit wie alle anderen hochzufrieden. Wir haben eine klasse Leistung gezeigt, vorne und hinten. In der zweiten Halbzeit haben wir den Rhythmus ein bisschen verloren, ein bisschen viel. Wir haben Düsseldorf ins Spiel eingeladen, aber der Sieg war nie gefährdet. Düsseldorf hat eine gute Leistung gebracht, die zweite Halbzeit haben wir genutzt um jungen Spielern eine Chance zu geben. Wir sind glücklich, dass sie die Erfahrung bekommen, genauso wie Kubisztal. Nach dem dritten Sieg hintereinander bin ich sehr zufrieden.




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