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27.12.2009|Spielbericht|RM - handball-world.com

Heimsieg #4: 30:24 gegen den VfL Gummersbach

Genau eine Woche nach dem Heimsieg gegen die Rhein-Neckar Löwen machten die Füchse Berlin dort weiter, wo sie letzten Sonntag aufgehört hatten. Beim 30:24 (15:9) gegen den VfL Gummersbach lagen die Gäste nur einmal beim 3:4 in Führung, danach folgte ein lockerer Aufmarsch und sicherer Sieg. Angeführt von Petr Stochl mit 24 Paraden reihten sich am Ende elf der zwölf Feldspieler in die Torschützenliste ein, allen voran Michal Kubisztal mit sechs Toren. Zum Abschluss der Hinrunde haben die Füchse damit wieder den Anschluss an das vordere Mittelfeld gefunden.

Gegen den VfL Gummersbach knüpften die Füchse Berlin nahtlos an die Leistung vom vergangenen Sonntag gegen die Rhein-Neckar Löwen an. Von Beginn an setzten sie die Gäste unter Druck, der Ausfall von Torsten Laen wurde locker kompensiert. Der Däne hatte sich beim Auswärtsdebakel in Dormagen verletzt und leidet an einer Muskelverletzung. Für ihn übernahm Stian Vatne die Regie in der Defensive, der Abwehrstratege kam sogar zu einem Tor, seinem zweiten Saisontreffer. Die Überraschung des Abends war allerdings Colja Löffler, der 20-jährige Youngster wusste sowhl in der vorgezogenen Manndeckung als auch in der Offensive zu überzeugen. Am Ende erzielte er zwei Treffer, selbst Vatne kam zu einem Tor.

Bei den Gästen lief dagegen gar nichts zusammen, lediglich Vedran Zrnic wehrte sich gegen die Niederlage. Er erzielte dann auch den Treffer zum 3:4 in der 9. Minute, der einzigen Gästeführung. Postwendend konterte allerdings Markus Richwien mit zwei Treffern, die Führung ließen sich die Berliner dann auch nicht mehr nehmen. Während die Gummersbacher regelmäßig am überragenden Füchse-Keeper Petr Stochl scheiterten, reihten sich auf Seiten der Füchse nacheinander fast alle Spieler in die Torschützenliste ein. Einzig Martin Murawski blieb torlos.

Bis zur Halbzeit hatten die Gastgeber sich bereits auf 15:9 abgesetzt. Zwar forderte VfL-Coach Sead Hasanefendic in der Pause eine Konzentrationssteigerung seiner Mannen, allerdings konnten sie den Lauf der Gastgeber nicht mehr stoppen. Die Berliner setzten sich immer weiter ab, beim 28:18 betrug der Vorsprung sogar zehn Tore. Nach 16 Paraden im ersten Durchgang scheiterten die Gäste weitere acht Mal an Petr Stochl, alle taktischen Versuche von Hasanefendic blieben erfolglos. Nach dem 30:24 für die Füchse Berlin konnte Gummersbachs Trainer Sead Hasanefendic nach dem Spiel nur noch feststellen: "Das war nicht unser Tag."

Stimmen zum Spiel:


Sead Hasanefendic, Trainer VfL Gummersbach:
Leider haben wir heute nicht so gespielt, wie wir uns das vorgestellt haben und haben unsere Möglichkeiten nicht abgerufen. Die Füchse hatten den innigen Wunsch zu siegen. Großes Lob muss ich Stochl und der Berliner Abwehr aussprechen, sie haben uns vor allem in der Anfangsphase zur Verzweiflung gebracht. Stochl hat sich heute Bestnoten verdient. Das war nicht unser Tag.

Dagur Sigurdsson, Trainer Füchse Berlin:
Ich bin heute sehr zufrieden, wir haben sehr gut ins Spiel gefunden und eine Reaktion von unserer Mannschaft gesehen. wir hatten eine gute Torhüter- und Abwehrleistung und haben verdient gewonnen. Jetzt müssen wir uns auf das nächste Spiel konzentrieren. Ich kann eine Einstellung nicht bestellen, jeder Spieler muss für sich die richtige Einstellung auf das nächste Spiel finden.




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