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18.01.2010|Information|TnB

Berliner Auswahl zieht ins Deutsche Länderpokalfinale ein

Am vergangenen Wochenende zog die Landesauswahl vom Handballverband Berlin in die Endrunde des DHB Länderpokals der männlichen B- Jugend (Jahrgang 1993) ein. Mit Siegen über die Handballverbände aus Thüringen, Württemberg und Niedersachsen konnte sich die Mannschaft um Trainer und Füchse Geschäftsführer Bob Hanning den Finaleinzug sichern.

Das erste Spiel der Berliner Jungs fand am Samstag im Horst-Korber-Sportzentrum um 10:00 Uhr gegen Thüringen statt. Die aus Mitteldeutschland angereisten Gäste hatten der gefestigten und gut funktionierenden Deckung und dem daraus resultierendem schnellen Konterspiel der Gastgeber nichts entgegenzusetzen. Die Landesauswahl aus der Hauptstadt ging schon zur Halbzeit mit 10 Toren in Führung. „In der zweiten Halbzeit konnte ich allen Spielern die Möglichkeit geben sich für weitere Aufgaben zu qualifizieren, diese Chance haben sie genutzt“, so Trainer Bob Hanning zum ersten Spiel. Die Begegnung wurde 36:13 gewonnen.

Nachdem sich noch am Vormittag die Mannschaften aus Württemberg und Niedersachsen gegenüberstanden und die Süddeutschen das Duell mit 6 Toren Abstand (30:24) für sich entschieden, mussten die Berliner am Nachmittag gegen den vermeidlichen Turnierfavoriten aus Württemberg antreten. Die Anfangsminuten waren nun im sehr gut besuchten „HKS“ von großer Nervosität geprägt. Bis zur fünften Spielminute hatten beide Mannschaften jeweils nur ein Tor erzielt. Mitte der ersten Halbzeit war es dann ein offener Schlagabtausch. Dennoch konnte sich die Mannschaft um Kapitän und Füchse Spieler Kenji Hövels immer weiter absetzen. „Schon die erste Hälfte war überragend, doch was die Jungs in der zweiten Hälfte gezeigt haben, war schon fast unheimlich“, freute sich Coach Hanning. Im zweiten Abschnitt der Partie wuchs der Abstand mit jeder Minute. Am Ende gewannen die Berliner Nachwuchshandballer das Spiel mit einem überzeugenden 33:17. „Den Sieg hatten wir in dieser Höhe nicht erwartet, wenn wir diese Form beibehalten ist noch vieles möglich“, zog Hanning ein positives Fazit vom ersten Turniertag. Am Abend gewann die Auswahl aus Niedersachsen noch gegen die Mannschaft aus Thüringen mit 46:13.

Am Sonntag standen nun die Partien vom Handballverband Württemberg gegen Thüringen und Berlin gegen die Auswahl von Niedersachen an.
Auch ihr drittes und letztes Spiel verloren die Thüringer relativ deutlich mit 20:39. Mit dem Ende dieses Spiels stand nun fest, dass die Gäste aus Niedersachsen gegen Berlin mit neun Toren Abstand gewinnen mussten, um noch Chancen für ein Weiterkommen zu wahren.
Die Hauptstadthandballer wurden mit einer Manndeckung überrascht. Bis zum 4:1 schien die Taktik der Gäste aufzugehen. Doch ohne den Kopf zu verlieren kämpften sich die Gastgeber wieder heran. Im Tor war auf Maximilian Kroll weiterhin verlass. Nach vorne konnte Linus Dömeland mit seinen schnellen Kontern voll überzeugen. So schwand der Vorsprung der Niedersachen Tor um Tor. Zur Halbzeit wurde dann der Rückstand in einen 4 Tore Vorsprung umgemünzt. Der Abstand konnte in der zweiten Spielhälfte gehalten werden und am Ende gewann man das Spiel mit 36:32.

„Das war ein rundum gelungenes Turnier für uns. Wir wussten um unsere Stärke aber das wir Niedersachsen und vor allem Württemberg so beherrschen würden, hatte niemand für möglich gehalten. Ich bin mehr als stolz auf meine Jungs“, freut sich Bob Hanning über die 6:0 Punkte und den Finaleinzug in die Endrunde um den Deutschen Länderpokal, „Der Dank gilt Allen, die an diesem Erfolg beteiligt waren. Die Basis für die positive Entwicklung im Berliner Handball ist die gute Jugendarbeit in den Vereinen aus Rudow, AC Berlin, Eintracht Berlin, Schöneberg, Preussen, Hermsdorf und Spandau/Füchse Berlin.“

Die Endrunde wird aller Vorrausicht nach am 13./14. März stattfinden. Der Austragungsort ist derzeitig noch unbekannt.





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