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18.02.2010|Information|Füchse Berlin

Neun Fragen an Bob Hanning (Füchse Berlin und Präsidiumsmitglied der TOYOTA HBL)

„Großartig, wie TOYOTA HBL und DHB miteinander arbeiten”
Bob Hanning ist nicht nur Manager der Füchse Berlin, sondern auch Mitglied im Präsidium der TOYOTA Handball-Bundesliga. Und als solcher ist er beauftragt, sich gemeinsam mit Frank Flatten (HSG Düsseldorf) um den Schwerpunkt Nachwuchs zu kümmern. Nach einigen erfolgreichen Veranstaltungen – unter anderem halfen beide federführend mit, das Jugendtrainer-Symposium des vergangenen Jahres auf die Beine zu stellen – will er nun mit dem Rookie-Cup, der über die Ostertage in der Bundeshauptstadt ausgetragen wird, einen neuen Nachwuchswettbewerb etablieren.


 
In Berlin findet vom 2. bis zum 5. April der Rookie-Cup der TOYOTA Handball-Bundesliga statt. Was verbirgt sich hinter diesem Namen?
Hanning: Der Rookie-Cup ist das größte Nachsichtungsturnier Deutschlands für unseren Sport. Für gewöhnlich wird der Nachwuchs bis zu den Wettbewerben um den Länderpokal gesichtet. Danach sind die Trainer des DHB ohne weitere Möglichkeit, die Spieler zu sehen und deshalb oft abhängig vom reinen Hören-Sagen. Jetzt aber haben wir die Möglichkeit geschaffen, die Spätentwickler nachzusichten, damit sie nicht durch das Raster fallen.

Wie kann ich mich dafür qualifizieren?
Hanning: Die Qualifikation ist allein die Erstliga-Zugehörigkeit. Es werden mit Ausnahme von TuS N-Lübbecke und MT Melsungen, die keine leistungsorientierten A-Jugendmannschaften haben, alle Erstligisten daran teilnehmen. Komplettiert wird das 18er-Feld durch die B-Jugend-Landesauswahl des Handballverbandes Berlin und der 93´er-Jugend-Nationalmannschaft des DHB.

Solch ein Turnier bietet die ideale Präsentationsfläche für junge Spieler, um sich zu empfehlen, oder?
Hanning: So ist es gedacht. Die Nachwuchsleute, die bislang nach Sichtungen nicht berücksichtigt wurden, sollen auf diesem Wege die Möglichkeit bekommen, sich für den DHB-Kader zu empfehlen. Der Trainerstab des Deutschen Handballbundes wird beim Rookie-Cup natürlich vor Ort sein. Selbst Bundestrainer Heiner Brand hat zumindest für einen Tag sein Kommen angekündigt.

Werden Sie selbst auch aktiv daran teilnehmen?
Hanning: Ja, klar. Und zwar als Trainer der Landesauswahl Berlin.

Wie finanziert sich die Sache?
Hanning: Zu einem Großteil finanziert sich der Rookie-Cup aus den im Jugendzertifikats-Topf vorhandenen Geldern. Das ist ein Fond, in den alle Vereine der TOYOTA HBL einzahlen, die das Jugendzertifikat entweder nicht bekommen oder es erst gar nicht beantragt haben. Diese Geldmittel sind ja ausdrücklich dafür bestimmt, Projekte zu unterstützen, die die Nachwuchsarbeit im Handball allgemein fördern. Ein kleiner Selbstkostenbeitrag der Spieler trägt zusätzlich zur Finanzierung der Veranstaltung bei.

Konnte die TOYOTA HBL auch Sponsoren für das Turnier gewinnen?
Hanning: Einige wenige Kleinsponsoren schon. Aber insgesamt wollen wir mit dieser Veranstaltung erst einmal schauen, wie so etwas angenommen wird, ob sich das rentiert und ob wir das in Zukunft auch weiterhin so wollen. Zunächst ist das nur eine Einmal-Veranstaltung. Auch der Ort ist für die Zukunft nicht festgelegt. Dass es diesmal Berlin geworden ist, liegt daran, dass wir hier die gesamte Organisation in Verbindung mit dem Handballverband Berlin gemacht haben. Zudem haben wir im Horst-Korber-Zentrum die Möglichkeit, auf drei Spielfeldern gleichzeitig zu spielen und so einen reibungslosen Ablauf des Turniers gewährleisten zu können.

Es fließen aber sicher nicht alle Gelder aus dem Jugendzertifikats-Fond in dieses Turnier.
Hanning: Natürlich nicht.

Welche anderen Aktionen wird es denn im Laufe des Jahres noch geben?
Hanning: Wir werden natürlich wieder unsere positionsspezifischen Lehrgänge für den Nachwuchs durchführen. In diesem Jahr geht es dabei um den Rückraum-Lehrgang in Minden und um den Kreisläufer-Lehrgang in der Nähe von Mannheim. Wir werden auch die Kindertrainingslehrgänge wiederholen.

Große Resonanz fand im vergangenen Jahr das Jugendtrainer-Symposium im Sportcentrum Kamen-Kaiserau. Wird es in diesem Jahr eine Neuauflage geben?
Hanning: Ganz sicher. Das ist schließlich unsere zentrale Veranstaltung, die wir in engstem Schulterschluss mit dem DHB machen. Das ist übrigens wirklich großartig, wie intensiv HBL und DHB miteinander arbeiten. Wir werden uns wieder mit zahlreichen Jugendtrainern aus der TOYOTA HBL treffen. Zurzeit sind wir dabei, ein interessantes Programm auf die Beine zu stellen und die entsprechenden Referenten einzuladen. Verraten möchte ich noch nichts. Nur so viel: Es wird wieder hochinteressant.





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