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19.10.2010|Spielbericht|RM - handball-world.com

34:23 in Leipzig - Füchse im Pokal-Achtelfinale

Die Füchse dürfen am Sonntag gespannt sein, wenn Hertha-Trainer Markus Babbel vor der Partie gegen die Rhein-Neckar Löwen die Partien im Pokal-Achtelfinale auslost. Mit einem souveränen 34:23 (18:11) setzten sich die Füchse beim Drittligisten DHfK Leipzig durch. Trainer Dagur Sigurdsson testete zunächst eine 5:1-Abwehr, nach der Umstellung auf eine 6:0 marschierte sein Team problemlos davon und hatte schon zur Pause das Spiel locker im Griff. Allen voran Konrad Wilczynski der am Ende 13/6 Treffer erzielte.

Bis zur 15. Minute konnten die Leipziger den favorisierten Gästen die Stirn bieten. Beide Teams agierten mit einer offensiven Abwehr, für den Bundesligisten eher ungewohnt. Der in der Liga ungeschlagene Drittligist versuchte von Beginn an mit viel Aggressivität und Emotion das Spiel der Berliner zu stören. Die wiederum testeten eine 5:1-Abwehr mit dem vorgezogenen Colja Löffler als Alternative zur bewährten 6:0-Variante. Daraus konnten die Gastgeber Kapital schlagen, bei denen außerdem Michael Galia, Bruder des tschechischen Nationaltorhüters in Diensten des TBV Lemgo, über sich hinaus wuchs.

In der neunten Minute egalisierte Ulrich Streitenberger mit seinem Treffer zum 4:4 die bisherige Führung der Gäste. Immer wieder legte Wilczynski vor, mit seinem dritten und vierten Treffer erzielte er das 5:4 und 6:4. Steve Baumgärtel und wieder Ulrich Streitenberger sorgten dafür, dass die Partie auch beim 8:8 noch offen war. "Die Leipziger haben sehr aggressiv gedeckt und wir haben zu ungeduldig gespielt", analysierte Berlins Konrad Wilczynski später.

Anschließend musste Leipzigs Aufsichtsratsmitglied Stefan Kretzschmar dann aber Miterleben wie sich das tatsächliche Kräfteverhältnis zeigte und im Ergebnis niederschlug. Füchse-Trainer Dagur Sigurdsson beendete die Experimente in der Abwehr, stellte auf die gewohnte 6:0 um und beordnete erstmals Torsten Laen auf die Platte. Der dänische Kapitän war zu Beginn ebenso geschont worden wie Ivan Nincevic, der gar nicht zum Einsatz kam. Mit der gewohnten 6:0-Abwehr und einem sicheren Silvio Heinevetter legten die Füchse einen Zwischenspurt ein. Der Bundesligist erzielte sieben Treffer in Folge und erhöhte bis zur Pause auf 18:11. Den letzten Treffer erzielte dabei Sven-Sören Christophersen nach dem Pausenpfiff mit einem direkten Freiwurf.

Nach der Pause hatte der DHfK Leipzig, der in der engen Grube-Halle von 1.850 Zuschauern frenetisch unterstützt wurde, wenig entgegen zu setzen. Vor allem Konrad Wilczynski schraubte sein Torkonto nach oben. Wieder waren es sieben Treffer in Folge, davon vier des Österreichers, bis zum 25:11. Ulrich Streitenberger fasste dann den Mut und beendete mit zwei Treffern die Torflaute des ambitionierten Drittligisten.

Die Fronten waren geklärt, das Spiel entschieden, so dass sich in den verbleibenden 20 Minuten ein munteres Spielchen entwickelte. Ausnahmsweise gab auch der Füchse-Geschäftsführer, nebenbei auch Sport1-Experte, von der Bank aus dem Sportsender ein Kurzinterview. "Dem Publikum macht es Spaß, das ist die Hauptsache", so Hanning. Das Leipziger Publikum feierte dann auch jeden Treffer ihres Teams wie den Siegtreffer, darunter auch drei Treffer des Ex-Berliners René Boese in der Schlussphase. Als dann Abwehrstratege Stian Vatne in der 57. Minute das 34:21 erzielte, gratulierte ihm sein gesamtes Team mit stehenden Ovationen von der Bank aus. Die letzten beiden Treffer waren aber den Leipzigern René Boese und Ole Dietzmann zum 23:34-Endstand gegönnt.




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