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03.12.2010|Vorbericht|Füchse Berlin

Nächste Runde im Kampf um die Europapokalplätze

Am Samstag, 04.12.2010 um 20:15 geht es für die Füchse Berlin zum Auswärtsspiel bei Frisch Auf! Göppingen  in die EWS-Arena in Göppingen. Es kommt zum Schlagabtausch zweier direkter Konkurrenten um die Europapokalplätze. Die Partie wird geleitet von den beiden Unparteiischen Colin Hartmann und Stefan Schneider.

Die Göppinger belegten im letzten Jahr Platz 6 der TOYOTA Handball-Bundesliga und sind in diesem Jahr ähnlich wie die Füchse überraschend gut in die Saison gestartet. Mit einem Sieg über Hamburg begann die aktuelle Saison verheißungsvoll. Deutliche Siege gegen Gummersbach und Magdeburg untermauerten die internationalen Ansprüche der Göppinger. Mit 20:8-Punkten und aktuell Platz 5 steht die Mannschaft aus der Hohenstaufenstadt voll im Soll um das Rennen für einen erneuten internationalen Startplatz. Gerade zu Hause hat Göppingen seine Klasse schon mehrmals unter Beweis gestellt. Lediglich ein Punkt gegen Lemgo wurde abgegeben. Dem gegenüber stehen 6 Siege gegenüber. „Göppingen ist immer schwer zu schlagen, egal ob zu Hause oder auswärts. Ich hoffe wir knüpfen an unsere letzten Auswärtsspiele an und bieten den Göppingern einen tollen Kampf um die Punkte“, hofft Bob Hanning.
Neben dem Aufbauspieler Michael Schweikardt (MT Melsungen) und Kreismittespieler Kjelle Landsberg (SC Magdeburg) hatte die Heimmannschaft noch drei weitere Abgänge zu kompensieren. Verstärkt wurde Frisch Auf! zu Saisonbeginn mit dem Kreisläufer Anusic Dalibor (Melsungen) und Juniorennationalspieler Maximilian Schubert (TSG Groß Bieberau), welcher sich schon als sicherer Siebenmeterwerfer erwiesen hat. Nach einer Verletzung von Adam Weiner wurde zudem Ende September noch der slowenische Nationaltorhüter Jure Vran verpflichtet.
 
Nach dem erneuten Heimsieg gegen HBW Balingen-Weilstetten stehen die Füchse weiterhin auf einem hervorragenden 2. Platz in der Tabelle. Optimistisch stimmen die bisherigen Erfolge in der Fremde. So wurde nur in Hamburg knapp verloren. Dem gegenüber stehen 5 Siege, welche auch bei namhafter Konkurrenz wie Flensburg, Gummersbach und zuletzt in Lemgo errungen wurden. So braucht den Füchsen nicht bange sein, wenn sie auf ihre Chance lauern. „Wir wissen um die Stärken der Göppinger, aber wir wissen auch, dass wir nicht chancenlos sind, wenn wir in der Deckung wieder stabiler agieren“, urteilt Dagur Sigurdsson über die Möglichkeiten seiner Füchse am Samstag.
 
Der direkte Vergleich spricht für die Heimmannschaft. Von den letzten 6 Duellen gingen 2 Siege an die Berliner und 4 an Göppingen. Beim letzten Aufeinandertreffen in Göppingen im Februar dieses Jahres hatten die Füchse Berlin mit 25:29 das Nachsehen. Es ist also noch eine Rechnung offen. Bei einer Niederlage würde Göppingen wieder in Schlagdistanz der Füchse sein, während man bei einem Sieg in Göppingen ein beeindruckendes 7-Punktepolster auf den Kontrahenten hätte.




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