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23.12.2010|Information|RM

Füchse Berlin und Konrad Wilczynski trennen sich zum Saisonende

Nach fünf Jahren bei den Füchsen Berlin wird Linksaußen Konrad Wilczynski die Füchse Berlin verlassen. Der Österreicher kam 2006 von A1 Bregenz und hatte maßgeblichen Anteil am souveränen Aufstieg der Berliner in das Liga-Oberhaus. In der Aufstiegssaison spielte Wilczynski eine hervorragende Runde und wurde Torschützenkönig der TOYOTA Handball-Bundesliga. In den beiden vergangenen Jahren hatte er jeweils mit Verletzungen zu kämpfen, einmal nach einem Zusammenprall in Wetzlar mit dem gegnerischen Torhüter, beim zweiten Mal nach einer Handverletzung bei der Europameisterschaft im vergangenen Januar in seinem Heimatland Österreich.

In einem gemeinsamen Gespräch wurde Konrad Wilczynski am gestrigen Abend von Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning und Trainer Dagur Sigurdsson darüber informiert, dass die Füchse Berlin die kommende Saison ohne ihn planen und den auslaufenden Vertrag nicht verlängern werden. "Die Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen, schließlich hat Conny in den vergangenen Jahren die Füchse sehr geprägt", fiel Hanning die Entscheidung nicht leicht.

"Konrad Wilczynski hat großen Anteil an der Entwicklung der Füchse Berlin und ist gerade für die Fans auch eine Identifikationsfigur geworden", lobt Hanning den Einsatz und die Leistung des Österreichers. Gemeinsam mit Petr Stochl und Markus Richwien ist Konrad Wilczynski einer der drei dienstältesten Füchse-Spieler. Mit seiner sympathischen und offenen Art, aber natürlich auch mit seiner frechen Spielweise hat er sich schnell in die Gunst des Publikums gespielt. Herausragend war vor allem die Saison 2007/08, als er mit 237/128 Treffern als erster Österreicher Torschützenkönig der TOYOTA Handball-Bundesliga wurde.

Gerade als Sympathieträger hat Konrad Wilczynski in seiner Berliner Zeit die Füchse verkörpert. "Ich möchte mich auch ganz persönlich bei Conny bedanken, er hat immer vollen Einsatz gezeigt und alles gegeben und ich bin mir sicher, dass wir auch mit seiner Hilfe die Saisonziele erreichen können", sagte Hanning weiter. Der Linksaußen selbst wird sich nach den Spielen gegen Burgdorf und in Lübbecke zunächst auf die Nationalmannschaft konzentrieren, erstmals seit 19 Jahren hat sich Österreich für die Weltmeisterschaft qualifiziert. "Das ist ein ganz tolles Highlight und ich freue mich schon sehr auf die WM in Schweden, dort wollen wir dann natürlich auch die Hauptrunde erreichen", so Wilczynski.

Konrad Wilczynski möchte sich dann nach der Weltmeisterschaft Gedanken machen, wo er seine Karriere fortsetzen wird. "Wir spielen gerade eine fantastische Saison und ich möchte natürlich auch in der Rückrunde einen Teil dazu beitragen, dass wir uns für den Europapokal qualifizieren", gibt sich Wilczynski für die Rückrunde kämpferisch.




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