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20.01.2011|Information|TnB

Die letzten Vorrundenspiele stehen an

Bei der Handball-Weltmeisterschaft in Schweden kommt es heute zum letzten Spiel der Vorrunde. Dabei müssen die deutschen Vertreter der Füchse Berlin Silvio Heinvetter und Sven Sören Christophersen nach der gestrigen Niederlage gegen Frankreich im Spiel gegen Tunesien noch den Einzug in die Hauptrunde sicherstellen. Platz 7 und damit die Qualifikation für Olympia ist nun das vorrangige Ziel der Deutschen Nationalmannschaft, da man bei einem Sieg mit vier Minuspunkten (Niederlagen gegen Spanien 24:26 und Frankreich 23:30) in die Hauptrunde starten würde.

Ivan Nincevic und seine Kroaten müssen heute gegen Dänemark gewinnen, wenn sie nicht mit nur einem Punkt die Hauptrunde antreten wollen und damit nur noch geringe Chancen auf einen Halbfinaleinzug hätten. Nach dem Unentschieden gegen Serbien (24:24) stehen sie nun unter Zugzwang.
 
Die Österreicher um Konrad „Konny“ Wilczynski können im bedeutungslosen Spiel gegen die bereits qualifizierten Ungarn nur noch um die Ehre und einen besseren Platz in der Trostrunde spielen. Durch das vergebene Spiel gegen Island (23:26), indem sie lange um den Sieg mitgespielt haben, können sie die Hauptrunde nicht mehr erreichen.
 
Für die polnische Nationalmannschaft um Füchse Regisseur Bartlomiej Jazska geht es ähnlich wie den Kroaten, um eine gute Ausgangsposition für die Hauptrunde. Gewinnen die Polen sind sie voll auf Halbfinalkurs und Gastgeber Schweden wäre bei einem Weiterkommen der Argentinier so gut wie raus. Verlieren die Polen hätten alle drei Mannschaften realistische Chancen auf die Runde der letzten vier.
 
Ähnlich sieht es um die Männer von Alexander Petersson aus. Bisher sind die Isländer verlustpunktfrei durch die Gruppe marschiert.  Neben Frankreich haben die Spieler von der Insel den stabilsten und besten Eindruck gemacht. Mit einem Sieg gegen die ebenfalls bereits qualifizierten Norweger würde es in der Hauptrunde bestens aussehen. Bei einer Niederlage gegen Norwegen und Ex-Fuchs Kjetil Strand, könnte es in der Hauptrunde schon von Beginn an für die Isländer um alles gehen.




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