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09.02.2011|Spielbericht|RM - handball-world.com

Füchse-Heimsieg zum Start ins Jahr 2011

Mit einem Heimsieg sind die Füchse in das Jahr 2011 gestartet. Im ersten Spiel nach der WM- und Winterpause setzte sie sich mit 33:28 (17:13) gegen den DHC Rheinland durch. 6.868 Zuschauer sahen allerdings auch eine Füchse-Mannschaft, die nur schwer ins Spiel fand. Erst in der 20. Minute übernahmen sie die Regie und brachten den Sieg sicher nach Hause. Vier Tage vor dem Spiel in Kiel war Michal Kubisztal mit sechs Treffern erfolgreichster Torschütze.

Zwischenzeitlich war nach der Ankündigung der Insolvenz der Gäste sogar fraglich, ob das Heimspiel der Füchse Berlin gegen den DHC Rheinland überhaupt stattfinden kann. Nachdem die Rheinländer am Montag bekanntgaben einen Insolvenzantrag zu stellen und dies am Dienstag auch taten, liefen auch in Berlin die Telefone heiß. Zumindest das Auswärtsspiel in Berlin konnte aber bestritten werden, nachdem die Gastgeber die Buskosten übernahmen.

Geschenke brachten die Gäste allerdings nicht mit, ganz im Gegenteil. Nach den Turbulenzen und der langen Anreise am Spieltag fanden die Dormagener deutlich besser ins Spiel als die Gastgeber. Zu viele technische Fehler und immer einen Schritt zu spät, so ermöglichten die Füchse ihrem Gegner das Spiel zu bestimmen. Mit 3:0 zog der DHC Rheinland dann auch gleich davon und präsentierte sich als die homogenere Mannschaft.

Obwohl Alexander Petersson in der sechsten Minute erstmals für die Füchse traf, die spielbestimmende Mannschaft kam aus Dormagen. Unbedrängt konnte Hannes Lindt bei zehn Meter hochsteigen und traf zum 5:3 (9.). Es dauerte noch rund zehn Minuten, bis die Füchse endlich aufschließen konnten. Mit seinem zweiten Treffer zum 10:9 sorgte Sven-Sören Christophersen in der 21. Minute für die erste Führung der Hausherren.

Die Füchse waren nun im Spiel angekommen, profitierten von Heinevetter-Paraden und schnellen Gegenstößen. Dabei gab es auch für die 6.868 noch das eine oder andere Kunststück, beispielsweise als Heinevetter über das gesamte Feld passte, so dass der Ball direkt vor dem Kreis aufkam, Sellin aufnehmen konnte und noch in der Luft zum 12:10 verwandelte. Der DHC Rheinland stand nun neben sich, Trainer Kai Wandschneider fand kein Mittel gegen das schnelle Spiel der Gastgeber. Bis zum Pausenstand beim 17:13 waren die Füchse bereits auf vier Tore davon gezogen.

Auch im zweiten Durchgang ließen die Berliner nichts mehr anbrennen. Locker wurde das Spiel verwaltet, zeitweise betrug der Vorsprung bereits acht Tore. Dabei konnte Füchse-Trainer Dagur Sigurdsson sein Team schon auf das Auswärtsspiel am Sonntag in Kiel einstimmen und allen Spielern Einsatzzeiten und damit gleichzeitig Ruhephasen gönnen. Kurzzeitig kam nochmals Spannung auf, als die Füchse in der 56. Minute vorübergehend nur mit vier Feldspielern agieren durften.

Der Sieg geriet allerdings nicht mehr in Gefahr, am Ende gewannen die favorisierten Berliner souverän mit 33:28 (17:13). Der DHC Rheinland, dessen Zukunft angesichts der Insolvenz weiterhin unklar ist, bleibt damit auch sportlich auf dem letzten Tabellenplatz. Der Auftritt der Gäste in Berlin zeugte dennoch von großem Kampf- und gutem Teamgeist. Die Füchse bleiben weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz und reisen am Sonntag zum direkten Verfolger nach Kiel.




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